Conti 147. MT „CONTI EQUATOR“ ++ Bewertung

Die Anleger des Schiffsfonds Conti 147 beteiligen sich an der Conti 147. Schifffahrts-GmbH & Co. KG MT „CONTI EQUATOR“. Die MT „CONTI EQUATOR“ wurde im Jahr 2008 von der Conti-Reederei aufgelegt. Bei der MT „CONTI EQUATOR“ handelt es sich um einen sogenannten Produktentanker. Prognosen werden nicht eingehalten. Können Conti 147. Anleger ihr Geld zurück verlangen?

Conti 147 Schiffsfonds: Kredite in Dollar und Yen

Anleger können sich an diesem Schiffsfonds Conti 147 in den Beteiligungsformen „CLASSIC“ und „VARIO“ beteiligen. Das Investitionsvolumen beträgt knapp 35 Millionen Euro. Durch die Variante „CLASSIC“ sollten rund 14 Millionen aufgebracht werden, durch die Variante „VARIO“ rund 1,5 Millionen. Der Rest wird durch Fremdkapital in Höhe von 13.750.000,00 USD und 1,471 Millionen JPY finanziert.

Conti Ausschüttungen eingestellt
Die prognostizierten Werte werden nicht annähernd realisiert. Die Abweichung von Soll und Ist ist bei den Conti 147 Schiffsfonds offenbar. Aus den Bilanzen der Vergangenheit ist zu erkennen, dass regelmäßig Verluste angefallen sind.
Die Ansprüche der Kommanditisten werden solange vorgetragen, bis die Gesellschaft einen ausreichenden Jahresüberschuss erwirtschaftet, um die Ansprüche zuweisen zu können, heißt es in dem Anhang des Jahresabschlusses des Conti Schiffsfonds 147 zum 31.12.2012.

Haftung für Falschberatung
Auf die mit dem Erwerb einer solchen Beteiligung verbundenen Risiken sind die Anleger regelmäßig nicht hingewiesen worden. Vielmehr ist die Anlage als sicher dargestellt und zur Altersvorsorge geeignet. Die Turbulenzen auf dem internationalen Chartermarkt haben diese Hoffnungen nachhaltig zerstört. Eine Besserung ist nicht in Sicht. Die Beteiligung war also von vorn herein zur Altersvorsorge nicht geeignet. Im Übrigen gibt es auch durch die Kredite, die in japanischen Yen oder amerikanischen Dollars aufgenommen wurden, erhebliche Währungsrisiken. Diese beiden Währungen haben sich in den letzten Jahren im Vergleich zum Euro deutlich verändert. Ein Anlageberater muss aber anleger- und anlagegerecht beraten. Wenn die Vermittlung über eine Bank erfolgt ist, muss zudem über die Innenprovisionen aufgeklärt werden, die regelmäßig die Banken für den Vertrieb von Kapitalanlagen erhalten. Das ist die ständige Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes seit vielen Jahren.

Freilich kommt es immer auf den Einzelfall an.

Resch Rechtsanwälte
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Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986.
Resch Rechtsanwälte bieten den Anlegern des Conti 147 MT „CONTI EQUATOR“ Schiffsfonds die kostenlose Prüfung ihres Falles an. Resch Rechtsanwälte übernehmen nur Fälle, die hinreichende Erfolgsaussichten haben. Füllen Sie den Fragebogen aus oder rufen Sie an unter 030 885 97 70.