Conti 162. MT „Conti Madagaskar“ ++ Conti Schiffsfonds ++ Conti Schiffe

Im Jahr 2008 hat die Conti Reederei den Schiffsfonds Conti 162. MT „Conti Madagaskar“ emittiert. Die Prognosen sind nicht eingehalten. Anleger prüfen, ob sie ihre Schiffsfondsbeteiligung am Conti 162. MT „Conti Madagaskar“ Rückabwicklung und Schadensersatz verlangen können.

Basisdaten zum Conti 162. MT „Conti Madagaskar“
Das Gesamtinvestitionsvolumen des Schiffsfonds Conti 162. MT „Conti Madagaskar“ beträgt 50.006.000,00 EUR. Diese Summe setzt sich aus einer Fremdfinanzierung in Höhe von  25.806.000,00 EUR sowie den Einlagen der Anleger in Höhe von 24.200.000,00 EUR zusammen. Bis Ende 2014 betrugen die kumulierten Ausschüttungen an die Anleger 11,9 %.

Probleme des Schiffsfonds Conti 162. MT „Conti Madagaskar“
Bis April 2014 war der Schiffsfonds Conti 162. MT „Conti Madagaskar“ an die ST Shipping and Transport aus Singapur verchartert. In den Leistungsbilanzen der Conti Unternehmensgruppe findet sich häufig die Erläuterung, dass die „Schiffsbetriebskosten … über den Prospektwerten“ lagen. In der Leistungsbilanz 2012 ist angekündigt, dass für das Jahr 2013 Sondertilgungen geleistet werden müssen.

Conti 162. MT „Conti Madagaskar“ fährt Verluste ein
Ferner ist in der Leistungsbilanz von 2012 festgehalten: „Da die Gesellschaft im Berichtsjahr einen Verlust erzielt hat, werden die genannten Ansprüche der Kommanditisten so lange vorgetragen, bis die Gesellschaft einen ausreichenden Jahresüberschuss erwirtschaftet, um diese Ansprüche zuweisen zu können“. Seit Januar 2015 bildet der Schiffsfonds Conti 162. MT „Conti Madagaskar“ zusammen mit dem Schwesterschiff MT „Conti Alaska“ einen gemeinsamen Einnahmepool.

Conti 162. MT „Conti Madagaskar“: Risiko des Totalverlustes
Dabei war die Beteiligung an dem Schiffsfonds Conti 162. MT Conti Madagaskar den Anlegern als eine sichere Kapitalanlage empfohlen worden. Sie sollte sogar vielen Anlegern zur Altersvorsorge dienen. Von vornherein war aber klar, dass eine unternehmerische Beteiligung, und eine solche ist die Beteiligung an dem Schiffsfonds Conti 162. MT „Conti Madagaskar“, auch mit Risiken verbunden ist, die bis zum Totalverlust gehen kann. Für sicherheitsorientierte Anleger ist deshalb eine solche Beteiligung an dem Schiffsfonds Conti 162. MT „Conti Madagaskar“ völlig ungeeignet. Das haben die Anleger jetzt zu spüren bekommen.

Conti 162. MT „Conti Madagaskar“: Anleger- und anlagegerechte Beratung
Ein Anlageberater hätte seinen Kunden den Schiffsfonds Conti 162. MT „Conti Madagaskar“ nur empfehlen können, wenn dieser bereit ist, erhebliche Risiken einzugehen. Ein Vermittler muss nämlich seinen Kunden anleger- und anlagegerecht beraten. Er muss also genau prüfen, ob der von ihm empfohlene Schiffsfonds Conti 162. MT „Conti Madagaskar“ tatsächlich zu den persönlichen Bedürfnissen seines Kunden passt. Für sicherheitsorientierte Anleger ist die Beteiligung an dem Schiffsfonds Conti 162. MT „Conti Madagaskar“ nicht geeignet.

Conti 162 MT „Conti Madagaskar“: Muss Bank haften?
Wird die Beteiligung über eine Bank vermittelt, muss diese zudem auf die Innenprovision hinweisen, die sie für die Vermittlung des Schiffsfonds Conti 162. MT „Conti Madagaskar“  erhalten hat. Der Bundesgerichtshof sieht in der Zahlung einer solchen Rückvergütung, wie es der BGH nennt,  einen Interessenkonflikt, der dem Kunden ungefragt offengelegt werden muss.

Conti 162. MT „Conti Madagaskar“: Anleger fordern Schadensersatz
Wird ein Anleger falsch aufgeklärt oder werden ihm wesentliche Risiken verschwiegen, steht dem Anleger ein Anspruch auf Schadensersatz zu. Dies ist die ständige Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes. Der Anleger wird im Ergebnis so gestellt, als hätte er die Beteiligung an dem Schiffsfonds Conti 162. MT „Conti Madagaskar“  nicht gezeichnet.

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986.

Resch Rechtsanwälte bieten den Anlegern des schiffsfonds Conti 162 MT "Conti Madagaskar"die kostenlose Prüfung ihres Falles an. Füllen Sie den Fragebogen aus oder rufen Sie an unter 030 885 97 70.