Conti 171. MS „Conti Larimar“ ++ Conti Schiffsfonds ++ Conti Schiffe

Im März 2011 wurde von der Conti Reederei der Schiffsfonds Conti 171. MS „Conti Larimar“ aufgelegt. Angesichts der Entwicklung auf dem Weltmarkt fragen sich viele Anleger, ob die Entscheidung den Schiffsfonds Conti 171. MS „Conti Larimar“ zu zeichnen, richtig gewesen ist?

 

Die wichtigsten Daten zum Schiffsfonds Conti 171. MS „Conti Larimar“

Die MS „Conti Larimar“ ist ein Supramax-Bulker. Das Gesamtvolumen des Schiffsfonds Conti 171. MS „Conti Larimar“ beträgt knapp 30 Millionen Euro, wovon 11 Millionen Euro als Kommanditkapital und der Rest in Höhe von 26.700,00 US Dollar als Fremdkapital aufgebracht wird. Der erwartete Gesamtausschüttungsbetrag beträgt laut Prognose bei 175,8% vor Steuern. Die voraussichtliche Laufzeit wird 2019 angegeben.

 

Schiffsfonds Conti 171. MS „Conti Larimar“ mit Risiko des Totalverlustes

Vielen Gesellschaftern wurde die Beteiligung an dem Conti Schiffsfonds 171. MS „Conti Larimar“ als eine sichere Beteiligung vermittelt, die auch zur Altersvorsorge geeignet ist. Oft ist den Anlegern aber gar nicht bewusst, dass sie Kommanditist in einer Kommanditgesellschaft geworden sind und damit das Risiko einer unternehmerischen Beteiligung tragen. Gerade bei den Unsicherheiten der Weltwirtschaftslage ist die Beteiligung an einem Schiffsfonds mit erheblichen wirtschaftlichen Risiken verbunden, die bis zum Risiko des Totalverlustes gehen können.

 

Conti 171. MS „Conti Larimar“: Haftung der Kommanditisten

Den meisten Anlegern (Kommanditisten) ist auch nicht bewusst, dass Ausschüttungen, die nicht durch Gewinne erwirtschaftet worden sind, grundsätzlich unter dem Vorbehalt der Rückforderung stehen. In diesem Sinne lebt die Haftung eines Gesellschafters wieder auf. Nur Ausschüttungen von echten Bilanzgewinnen sind für der Rückforderung sicher.

 

Conti 171. MS „Conti Larimar“: Anleger müssen umfassend beraten werden

Über diese Risiken muss der Vermittler seinen potentiellen Kunden hinweisen. Er muss anleger- und anlagegerecht beraten, so sagt es der Bundesgerichtshof. Der Anlageberater muss also prüfen, ob der Conti Schiffsfonds 171. MS „Conti Larimar“ zu den persönlichen Bedürfnissen seines Kunden passt.

 

Schiffsfonds Conti 171 MS „Conti Larimar“ nur etwas für mutige Anleger

Für sicherheitsorientierte Anleger oder zur Altersabsicherung ist wegen des Totalverlustrisikos, jedenfalls die Beteiligung an dem Conti Schiffsfonds 171. MS „Conti Larimar“ nicht geeignet. Der Vermittler kann also den Conti Schiffsfonds 171. MS „Conti Larimar“ nur den Anlegern anbieten, die bereit sind auch Risiken zu tragen und den Verlust ihrer Schiffsbeteiligung verschmerzen können.

 

Conti 171. MS „Conti Marimar“: Bank erhält verdeckte Provision

Wird die Beteiligung über eine Bank vermittelt, muss diese ungefragt auf die Innenprovision hinweisen, die sie für die Vermittlung des Conti Schiffsfonds 171. MS „Conti Larimar“ erhält. Der Bundesgerichtshof sieht in der Zahlung der Provision einen potentiellen Interessenkonflikt in dem sich die Bank befindet. Der Kunde muss wissen, dass in diesem Interessenkonflikt die Beratung zugunsten der Provisionserzielung tendieren dürfte.

 

Conti 171. MS „Conti Larimar“: Anleger erhalten Schadensersatz

 Wird nicht umfassend beraten oder werden wesentliche Aspekte wie die Zahlung der Innenprovision verschwiegen, steht dem Anleger ein Schadensersatzanspruch zu. Der Anleger wird dann so gestellt, als hätte er die Beteiligung an dem Conti Schiffsfonds 171. MS „Conti Larimar“ nicht gezeichnet.

17.02.2016

Conti 171. MS „Conti Larimar“ ++ Conti Schiffsfonds ++ Conti Schiffe
Conti 171. MS „Conti Larimar“ ++ Conti Schiffsfonds ++ Conti Schiffe

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