CONTI 172. MS "CONTI ACHAT" insolvent

Die CONTI Beteiligungsverwaltung teilt den Anlegern mit Schreiben aus dem Juli 2018 mit, dass sie den Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der CONTI 172. Schifffahrts GmbH & Co. Bulker KG MS „CONTI ACHAT“ gestellt hat. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Dr. Philipp Grauer von der Kanzlei Münzel & Böhm aus Berlin bestellt. Von wem können die Anleger des Schiffsfonds CONTI 172. MS“CONTI ACHAT“ den Totalverlust ersetzt bekommen?

CONTI 172. MS „CONTI ACHAT“:  Kredit nicht bedient
Begründet wird der Antrag auf das Insolvenzverfahren für den Schiffsfonds CONTI 172. MS „CONTI ACHAT“ mit den Charterraten, die nicht die Kosten der Bewirtschaftung abgedeckt haben. Das führte zu einer angespannten Liquiditätssituation, in deren Folge dann die im Mai fällige Tilgungsrate für den Kredit bei der HSH Nordbank nicht geleistet werden konnte.

CONTI 172. MS „CONTI ACHAT“: Anleger erleiden Totalverlust

In den Monaten zuvor waren intensive Gespräche mit der HSH Nordbank über einen eventuellen freien Verkauf der MS „CONTI ACHAT“ gescheitert. Die HSH Nordbank stellte die offene Tilgungsleistung fällig, die nicht von Seiten des Schiffsfonds CONTI 172. MS „CONTI ACHAT“ beglichen werden konnte. Durch diese Zahlungsprobleme wurde der Antrag auf Insolvenz unausweichlich.
Für die Anleger bedeutet das den Totalverlust ihrer Einlage an die CONTI 172. MS „CONTI ACHAT“.

CONTI 172. MS „CONTI ACHAT“: Anspruch auf Schadensersatz
Unbeschadet von der Insolvenz des Schiffsfonds CONTI 172. MS „CONTI ACHAT“ haben die Anleger Anspruch auf Schadensersatz. Im Zuge der Beratung mussten sie auf alle Risiken hingewiesen werden, die mit der Beteiligung an dem Schiffsfonds CONTI 172. MS „CONTI ACHAT“ verbunden waren. Viele Anleger haben die Beteiligung an dem Schiffsfonds CONTI 172. MS „CONTI ACHAT“ als eine Altersvorsorge verstanden. Dabei handelt es sich um eine unternehmerische Beteiligung, die immer auch dem Risiko des Totalverlustes ausgesetzt ist.

CONTI 172. MS „CONTI ACHAT“: Keine Aufklärung über Innenprovision
Regelmäßig sind die Anleger bei der Beratung durch auch nicht über die Höhe der versteckten Innenprovision aufgeklärt worden, wenn sie die Beteiligung an dem CONTI 172. MS „CONTI ACHAT“ über eine Bank erworben haben. Nach Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes muss der Anleger ungefragt über diese Rückvergütung aufgeklärt werden. Der Bundesgerichtshof sieht in der versteckten Rückvergütung einen Interessenkonflikt, der dem Kunden ungefragt mitgeteilt werden muss. Dies allein führt dazu, dass die Anleger einen Schadensersatzanspruch haben

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986

Wenn Sie als Anleger des Schiffsfonds CONTI 172. MS „CONTI ACHAT“ sind und wissen möchten, wie Sie Ihr Geld zurückerhalten können, rufen Sie an unter 030 885 97 70 oder füllen Sie den Fragebogen aus. Sie erhalten eine kostenlose Ersteinschätzung .