Conti 172. MS "Conti Achat“ ++ Conti Schiffe ++ Conti Reederei

Im Jahr 2010 hat die Conti Reederei den Schiffsfonds Conti 172. MS Conti Schifffahrts-GmbH & Co Bulker KG MS „Conti Achat“ emittiert. Die prospektierten Angaben werden nicht eingehalten. Anleger fragen sich, ob sie die Beteiligung kündigen und ihr Geld zurückverlangen können.

Was macht Conti 172. MS „Conti Achat“?
Die MS „Conti Achat“ ist ein Supramax-Bulker. Das Fondsschiff MS „Conti Achat“ ist Mitglied in dem Conti Supramax-Einnahmepool. Für sicherheitsorientierte Anleger ist ein Schiffsfonds nicht geeignet. Der Weltschiffsmarkt ist seit vielen Jahren unter erheblichem Druck. Selbstverständlich gibt es auch immer Ausnahmen. Wenn ein Schiffsfonds einen langfristigen Chartervertrag hat, können die geregelten Einnahmen sowie die Bedienung der Fremdfinanzierung möglich sein. Gleichwohl befinden sich Schiffsfonds immer in einem Umfeld, das erhebliche Risiken aufweist.

Conti 172. MS „Conti Achat“: Persönliche Haftung der Anleger
Über all diese Risiken muss ein Anleger des Conti 172. MS „Conti Achat“ aufgeklärt werden. Ebenso darüber, dass er Kommanditist einer Kommanditgesellschaft wird und dann etwaige Ausschüttungen keineswegs aus Gewinnen erwirtschaftet sein müssen. In diesem Fall nämlich droht dem Anleger die Rückzahlung der Ausschüttungen. Zwar ist die Haftung des Kommanditisten grundsätzlich erloschen, wenn er seine Beteiligung voll eingezahlt hat. Werden aber Ausschüttungen vorgenommen, die nicht durch Gewinne erwirtschaftet sind, ist darin eine Rückzahlung der Einlage zu sehen. Nach § 172 HGB kann eine solche Ausschüttung wieder zurückgefordert werden.

Conti 172. MS „Conti Achat“: Risiko des Totalverlustes
Jedem Anleger des Conti 172. MS "Conti Achat“ muss bewusst sein, dass er eine unternehmerische Beteiligung gezeichnet hat, der immer auch das Risiko des Totalverlustes droht. Ein Anlageberater muss seinen Kunden umfassend beraten. Der Bundesgerichtshof fordert, dass eine anleger- und anlagegerechte Beratung stattfindet. Sicherheitsorientierten Anlegern wird man kaum einen Schiffsfonds wie MS Conti 172. MS "Conti Achat“ empfehlen können.

Conti 172. MS „Conti Achat“: Anleger erhalten Schadensersatz
Wird ein Anleger  falsch beraten oder werden ihm wesentliche Fakten verschwiegen, steht ihm grundsätzlich ein Schadensersatzanspruch zu. Er wird so gestellt, als hätte er die Beteiligung an dem MS Conti 172 MS "Conti Achat“  nicht gezeichnet.

24.04.2017

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986.

Resch Rechtsanwälte bieten den Anlegern des Conti Schiffsfonds 172 "Conti Achat" die kostenlose Prüfung ihres Falles an. Rufen Sie an unter 030 885 97 70 oder füllen Sie den Fragebogen aus.