Conti 173. MS „Conti Alexandrit" ++ Conti Schiffsfonds ++ Kritische Bewertung

Der im Jahr 2010 von der Conti Unternehmensgruppe aufgelegte Schiffsfonds Conti 173.MS „Conti Alexandrit“ brachte trotz seines langjährigen Chartervertrages für die Anleger nicht die prognostizierten Ausschüttungen. Anleger des Schiffsfonds Conti 173. MS „Conti Alexandrit“ fragen sich, ob sie die Rückabwicklung ihrer Beteiligung verlangen können.

Basisdaten zum Schiffsfonds Conti 173. MS "Conti Alexandrit"
Das Gesamtinvestitionsvolumen des Schiffsfonds Conti 173 MS "Conti Alexandrit" beträgt 36.002.000,00 EUR. Diese Summe setzt sich durch eine Fremdfinanzierung in Höhe von 21.357.000,00 EUR und den Einlagen der Anleger in Höhe von 14.645.000,00 EUR zusammen. Der Schiffsfonds Conti 173 MS "Conti Alexandrit" finanziert damit den Massengutfrachter bzw. Bulker MS „Alexandrit“, der durch die BBG Bremer Bereederungsgesellschaft mbH & Co. KG, Bremen bereedert wird.

Conti 173. MS „Conti Alexandrit“: Charterer geht pleite
2008 startete der Schiffsfonds Conti 173. MS "Conti Alexandrit" mit einem festen Chartervertrag bei der STX PanOcean in Südkorea. Die vereinbarte Vertragslaufzeit beträgt 12 Jahre. Im Jahr 2013 musste der Chartervertrag allerdings Gläubigerschutz beantragen. Dadurch konnte der bestehende Chartervertrag gekündigt werden. Seitdem ist die MS „Alexandrit“ nur für kurze Perioden verchartert. Nicht nur die Anzahl der Ausfalltage ist dadurch gestiegen. Zudem fielen die laufenden Schiffsbetriebskosten sehr viel höher aus, als ursprünglich prospektiert. Für die Anleger eine höchst beunruhigende Situation.

Conti 173. MS „Conti Alexandrit“: Keine sichere Kapitalanlage
Dabei war den Anlegern des Schiffsfonds Conti MS "Alexandrit" die Beteiligung als eine sichere Kapitalanlage empfohlen worden. Vielen Anlegern wurde überhaupt nicht bewusst, dass sie sich an einem Unternehmen beteiligen und damit per se unternehmerische Risiken eingehen, die bis zum Risiko des Totalverlustes gehen können.

Conti 173. MS „Conti Alexandrit“: Risiko des Totalverlustes
Ein Anlageberater hat aber die Pflicht, seinen Kunden anleger- und anlagegerecht zu beraten. Er muss dabei auf alle Risiken hinweisen, die mit der Beteiligung an dem Schiffsfonds Conti MS "Alexandrit" verbunden sind. Für sicherheitsorientierte Anleger ist die Beteiligung ungeeignet. Der Vermittler hätte deshalb die Beteiligung nur Anlegern anbieten dürfen, die bereit sind, erhebliche Risiken zu tragen, die bis zum Risiko des Totalverlustes gehen können.

Conti 173. MS „Conti Alexandrit“: Wann haftet die Bank?
Wird die Beteiligung über eine Bank vermittelt, muss diese zudem ungefragt auf die Rückvergütung hinweisen, die sie von den Initiatoren für die Vermittlung des Schiffsfonds Conti 173.MS "Conti Alexandrit" erhalten hat. Mit Rückvergütung meint der Bundesgerichtshof eine verdeckte Innenprovision. Diese Innenprovision lässt nach Auffassung des Bundesgerichtshofes einen Interessenkonflikt befürchten, auf den der Kunde ungefragt aufmerksam gemacht werden muss.

Conti 173. MS "Conti Alexandrit": Anleger fordern Schadensersatz

Wird der Anleger nicht auf die Rückvergütung hingewiesen oder wird er ansonsten falsch beraten oder werden ihm andere wesentliche Dinge verschwiegen, steht dem Anleger grundsätzlich ein Schadensersatzanspruch zu. Er wird so gestellt, als hätte er die Beteiligung an dem Schiffsfonds Conti 173. MS "Conti Alexandrit" nicht gezeichnet.

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986.

Resch Rechtsanwälte bieten den Anlegern des Conti Schiffsfonds 173 Conti MS "Alexandrit" die kostenlose Prüfung ihres Falles an. Füllen Sie den Fragebogen aus oder rufen Sie an unter 030 885 97 70.