Conti 173. MS „Conti Alexandrit“ insolvent ++ Conti Schiffsfonds

Über das Vermögen des Schiffsfonds Conti 173. MS „Conti Alexandrit“ ist das vorläufige Insolvenzverfahren (Az. 56 IN 58/16) eröffnet worden. Zum Insolvenzverwalter ist Rechtsanwalt Reinhard Horn bestellt. Anleger des Schiffsfonds Conti 173. MS „Conti Alexandrit“ erleiden Totalverlust. Wer haftet auf Schadensersatz?

Conti 173. MS „Conti Alexandrit“: Die Fahrt in die Pleite
Die MS „Conti Alexandrit“ war 2010 mit einem 12-jährigen Chartervertrag gestartet. Allerdings ging der Charterer STX Pan Ocean 2013 in die Insolvenz. In der Folge wurde das Schiff dann nur noch auf dem Spotmarkt eingesetzt. Die erwirtschafteten Charterraten reichten nicht aus, um die Betriebskosten und den Kredit zu bedienen.

Conti 173. MS „Conti Alexandrit“: Risiko des Totalverlustes
Für sicherheitsorientierte Anleger war die Beteiligung an dem Schiffsfonds Conti 173. MS „Conti Alexandrit“ von vornherein ungeeignet. Vielen Anlegern war nicht einmal bewusst, dass sie sich als Kommanditist an einer Kommanditgesellschaft beteiligen und damit automatisch auch die unternehmerischen Risiken tragen. Diese Risiken können bis zum Totalverlust gehen, wie die Anleger es jetzt tatsächlich erleben.

Conti 173. MS „Conti Alexandrit“: Umfassende Beratung nötig
Ein Anlageberater muss seinen Kunden allerdings anleger- und anlagegerecht beraten, das heißt, er muss prüfen, ob der von ihm empfohlene Schiffsfonds Conti 173. MS „Conti Alexandrit“ zu den persönlichen Bedürfnissen des Anlegers passt. Sicherheitsorientierten Anlegern hätte er diese Beteiligung nie anbieten dürfen.

Conti 173. MS „Conti Alexandrit“: Bankenhaftung bei Falschberatung
Wurde die Beteiligung über eine Bank vermittelt, muss diese zudem auf die sogenannte Rückvergütung hinweisen, die sie für die Vermittlung des Schiffsfonds Conti 173. MS „Conti Alexandrit“ erhalten hat. Der Bundesgerichtshof sieht in der Zahlung einer solchen Innenprovision einen Interessenkonflikt, der dem Kunden ungefragt offengelegt werden muss.

Conti 173. MS „Conti Alexandrit“: Anleger verlangen Schadensersatz

Wird ein Kunde falsch beraten oder werden ihm wesentliche Fakten, wie die Rückvergütung verschwiegen, steht dem Anleger grundsätzlich ein Schadensersatzanspruch zu. Er wird so gestellt, als hätte er die Beteiligung an dem Schiffsfonds Conti 173. MS „Conti Alexandrit“ nicht gezeichnet. Trotz der Insolvenz des Schiffsfonds 173. MS „Conti Alexandrit“ haben die Anleger deshalb Schadensersatzansprüche gegen die Vermittler. Diese werden von der Insolvenz nicht berührt.

Conti 173. MS „Conti Alexandrit“ insolvent ++ Conti Schiffsfonds
Conti 173. MS „Conti Alexandrit“ insolvent ++ Conti Schiffsfonds

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986.

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