CONTI 174. MS „CONTI ALMANDIN“ – Antrag auf Insolvenz

Viele Anleger des Schiffsfonds CONTI 174. MS „CONTI ALMANDIN“ sind geschockt. Mit Schreiben vom 16.07.2018 erhielten sie von der CONTI Beteiligungsverwaltung die Nachricht, dass am 02. Juli 2018 beim zuständigen Amtsgericht der Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens bzw. das Verfahren über das Vermögen der CONTI 174. Schifffahrts GmbH & Co. Bulker KG Invest „CONTI ALMANDIN“ gestellt wurde. Anleger des Schiffsfonds CONTI 174. MS CONTI „ALMANDIN“ fragen sich, von wem sie jetzt Schadensersatz verlangen können.

CONTI 174. MS „CONTI ALMANDIN“: HSH stellt Forderung fällig
Der Schiffsfonds CONTI 174. MS „CONTI ALMANDIN“ hatte ein Gesamtinvestitionsvolumen von € 35.922.000,00. Rund die Hälfte davon ist Fremdkapital, das von der HSH Nordbank als Kredit gewährt wurde. Die CONTI Fondsverwaltung schreibt, dass die Gespräche mit der HSH Nordbank gescheitert sind. Die HSH Nordbank stellt offene Zins- und Tilgungsleistungen von ca. USD 0,9 Millionen fällig, die bis zum 09.07.2018 hätten beglichen werden müssen. Dazu sah sich die CONTI Fondsverwaltung nicht in der Lage. Der freihändige Verkauf kann damit nicht mehr durchgeführt werden.

CONTI 174. MS „CONTI ALMANDIN“: Schadensersatz trotz Insolvenz
Zum vorläufigen Insolvenzverwalter ist Rechtsanwalt Dr. Philipp Grauer aus der Kanzlei Münzel & Böhm aus Berlin bestellt worden. Trotz der Insolvenz müssen Anleger prüfen lassen, von wem sie Schadensersatz erhalten können. Im Zuge der Insolvenz müssen sie davon ausgehen, dass sie ansonsten ihr gesamtes Vermögen verlieren und sogar damit rechnen müssen, etwaige Ausschüttungen wieder zurückzuzahlen. Der 2010 aufgelegte Schiffsfonds CONTI 174. MS „CONTI ALMANDIN“ war als sichere Kapitalanlage nie geeignet. Gleichwohl haben viele Anleger die Beteiligung an dem Schiffsfonds CONTI 174. MS CONTI „ALMANDIN“ als eine sichere Kapitalanlage gezeichnet.

CONTI 174. MS „CONTI ALMANDIN“: Umfassende Beratung
Ein Anlageberater schuldet aber eine umfassende und anleger- und anlagegerechte Beratung. So sagt es die ständige Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes. Wird ein Anleger falsch beraten oder werden ihm wesentliche Fakten verschwiegen, steht ihm grundsätzlich ein Schadensersatzanspruch zu. Diese werden auch durch das Insolvenzverfahren nicht berührt. Der Anleger wird dann so gestellt, als hätte er die Beteiligung an dem CONTI 174. MS „CONTI ALMANDIN“ nicht gezeichnet.

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986
Resch Rechtsanwälte bieten den Anlegern des CONTI 174. MS „CONTI ALMANDIN“ die kostenlose Prüfung ihres Falles an. Rufen Sie an unter 030 885 97 70 oder füllen Sie den Fragebogen aus.