CONTI 174. Conti MS „Almandin“ ++ Conti Schiffe ++ Conti Reederei

Der von der Conti Schiffsreederei im Jahr 2010 aufgelegte Schiffsfonds Conti 174. Conti MS „Almandin“ hat trotz eines langfristigen Chartervertrages nicht die Prognosen erfüllt. Anleger prüfen, ob sie Rückabwicklung und Schadensersatz verlangen können.

Daten zum Schiffsfonds Conti 174. Conti MS Almandin
Der Schiffsfonds Conti 174. Conti MS „Almandin“ hat ein Gesamtinvestitionsvolumen von 35.922.000,00 EUR. Die Anleger bringen mit ihren Einlagen eine Summe von 14.565.000,00 EUR auf. Der Rest wird über Darlehen in Höhe von 21.357.000,00 EUR aufgebracht. Der Schiffsfonds Conti MS „Almandin“ investiert in die BBG Bremer Bereederungsgesellschaft mbH & Co. KG, die die MS „Almandin“, ein sogenannter  Bulker, bereedert.

Probleme des Schiffsfonds Conti 174. Conti MS Almandin
Zunächst hatte der Schiffsfonds Conti 174. Conti MS „Almandin“ einen 12-jährigen Chartervertrag mit der STX PanOcean in Südkorea abgeschlossen. Dieser musste allerdings im Jahr 2013 einen insolvenzähnlichen Gläubigerschutz beantragen. Diese Gelegenheit wurde genutzt, um den Chartervertrag zu kündigen. Seither kann die MS „Almandin“ nur kurzzeitig verchartert werden. Durch die höheren Ausfalltage und gestiegene Betriebskosten ist die Rentabilität des Schiffsfonds gefährdet.

Schiffsfonds Conti 174. Conti MS „Almandin“ keine sichere Kapitalanlage
Der Schiffsfonds Conti MS „Almandin“ war den Anlegern aber als eine sichere Kapitalanlage vermittelt worden, die sogar zur Altersvorsorge dienen sollte. Vielen Anlegern ist allerdings nicht bewusst, dass es sich bei dem Schiffsfonds Conti MS „Almandin“ um eine unternehmerische Beteiligung handelt. Dieser wohnt immer auch das Risiko des Totalverlustes inne. Für sicherheitsorientierte Anleger ist deshalb diese Beteiligung ungeeignet. Das hätte auch der Vermittler den Anlegern deutlich machen müssen.

Conti 174. Conti MS Almandin: Umfassende Beratung der Anleger
Ein Vermittler muss nämlich seinen Kunden anleger- und anlagegerecht beraten, so sagt es die ständige Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes. Er muss also prüfen, ob der von ihm angebotene Schiffsfonds Conti MS „Almandin“ zu den individuellen Bedürfnissen seines Kunden passt. Der Schiffsfonds Conti MS „Almandin“ ist deshalb nur etwas für Anleger, die bereit sind, Risiken einzugehen, die bis zum Totalverlust gehen können.

Conti 174. Conti MS Almandin: Bank muss aufklären

Wird die Beteiligung über eine Bank vermittelt, muss diese zudem auf die Innenprovision hinweisen, die sie für die Vermittlung des Schiffsfonds Conti MS „Almandin“ erhält. Der Bundesgerichtshof sieht in der Zahlung einer solchen Innenprovision (Rückvergütung oder Kickback-Zahlung) einen Interessenkonflikt, der dem Kunden ungefragt offengelegt werden muss.

Conti 174. Conti MS „Almandin“: Anleger erhalten Schadensersatz
Wird ein Anleger falsch beraten oder werden ihm wesentliche Fakten, wie die Innenprovision, verschwiegen, steht ihm grundsätzlich ein Schadensersatzanspruch zu. So sagt es der Bundesgerichtshof. Der Anleger wird dann so gestellt, als hätte er die Beteiligung an dem Schiffsfonds Conti MS „Almandin“ nicht gezeichnet.

CONTI 174. Conti MS „Almandin“ ++ Conti Schiffe ++ Conti Reederei
CONTI 174. Conti MS „Almandin“ ++ Conti Schiffe ++ Conti Reederei

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986.

Resch Rechtsanwälte bieten den Anlegern des Conti Schiffsfonds 174 Conti MS "Almadin" die kostenlose Prüfung ihres Falles an. Füllen Sie den Fragebogen aus oder rufen Sie an unter 030 885 97 70.