CONTI 174 MS „CONTI ALMANDIN“ ++ Millionenverluste in 2015

Die Anleger des 2010 aufgelegten Schiffsfonds CONTI 174 MS „CONTI ALMANDIN“ sind schlechte Nachrichten gewöhnt. Jetzt also wieder ein Millionenverlust. Die Bilanz für 2015 sieht desolat aus. Anleger des Schiffsfonds CONTI 174 MS „CONTI ALMANDIN“ fragen sich, ob eine Rückabwicklung möglich ist.

CONTI 174. MS „CONTI ALMANDIN“:  Millionenverlust in Bilanz 2015
Schon von Anfang an entwickelt sich der Schiffsfonds CONTI 174 MS „CONTI ALMANDIN“ nicht prospektgemäß. Im Jahr 2015 gab es dann einen Millionenverlust. Es wurde ein Jahresfehlbetrag von € 12.026.085,72 festgestellt. Das Kommanditkapital der Anleger von rund € 15.000.000,00 ist also fast aufgefressen.

CONTI 174. MS „CONTI ALMANDIN“: Wert des Fondschiffes fast halbiert
Bemerkenswert ist auch, dass in der Bilanz 2014 der Wert der CONTI 174 MS „CONTI ALMANDIN“ noch mit € 18.912.888,00 bewertet wurde. In der Bilanz 2015 ist der Wert auf € 10.124.900,00 geschrumpft. Wohl deshalb wurde dann auch eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von € 7.782.000,00 vorgenommen. Auch die Fondsverwaltung rechnet also nicht damit, dass sich die Situation ändern kann.

CONTI 174. CONTI MS „CONTI ALMANDIN“: Ist die Bank abgesichert?

Dem Wert des Schiffes von rund € 10.000.000,00 sind dann die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von € 10.388.489,50 gegenüberzustellen. Mit Sicherheit wird sich die Bank Sorgen um ihr Geld machen, denn ob im Falle eines Verkaufes der Erlös die Verbindlichkeiten abdeckt, ist mehr als offen.

CONTI 174. MS „CONTI ALMANDIN“: Rückzahlung der Ausschüttungen droht

Aber auch für die Anleger des Schiffsfonds CONTI 174 MS „CONTI ALMANDIN“ besteht das Risiko, dass anfänglich geleistete Ausschüttungen wieder zurückgefordert werden. Die sind nämlich nur sicher, wenn sie durch Gewinne erwirtschaftet sind und nicht wie im vorigen Falle die Rückzahlung eigenen Kapitals darstellen. Nach § 172 HGB besteht deshalb immer die Gefahr, dass diese gewinnunabhängigen Ausschüttungen wieder zurückgezahlt werden müssen.

CONTI 174. MS „CONTI ALMANDIN“: Fehlende Risikoaufklärung
Den Anlegern wird bewusst, dass die Beteiligung an dem Schiffsfonds CONTI 174 MS „CONTI ALMANDIN“ eine hoch spekulative Kapitalanlage ist. Ein Anlageberater hätte sie darauf aufmerksam machen müssen. Er hätte auch feststellen können, dass der Prospekt noch für ein Marktumfeld gilt, was schon längst illusorisch war. Zu prüfen ist deshalb auch, ob eine Prospekthaftung der Prospektverantwortlichen neben der Haftung für Falschberatung durch die Anlageberater möglich ist.

CONTI 174. MS „CONTI ALMANDIN“: Hinweis auf Innenprovision
Wird die Beteiligung über eine Bank vermittelt, muss diese zudem auf die Innenprovision hinweisen, die sie für die Vermittlung des Schiffsfonds CONTI 174 MS „CONTI ALMANDIN“ erhalten hat. Der Bundesgerichtshof sieht in der Zahlung einer solchen Innenprovision einen Interessenkonflikt, der ungefragt offengelegt werden muss.

CONTI 174. MS „CONTI ALMANDIN“:  Schadensersatz für Anleger

Wird ein Anleger falsch beraten oder werden ihm wesentliche Fakten verschwiegen, steht ihm grundsätzlich ein Schadensersatzanspruch zu. Das gleiche gilt, wenn der Prospekt falsche Angaben enthält. Der Anleger wird dann so gestellt, als hätte er die Beteiligung an dem CONTI 174 MS „CONTI ALMANDIN“ nicht gezeichnet.

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986.

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