CONTI Schiffsfonds 56 ++ MS „CONTI ARABELLA“ soll verkauft werden

 

In einem schriftlichen Beschlussverfahren sollen die Anleger des Conti 56. Container Schifffahrts GmbH & Co. KG MS „CONTI ARABELLA“ über den Verkauf ihres Schiffes entscheiden. Die Deutsche Bank, als finanzierende Bank, hatte in der Vergangenheit die Probleme des Schiffsfonds erkannt und auch einem Restrukturierungszeitraum bis zum 31.12.2015 zugestimmt.

Da aber das Marktumfeld für Containerschiffe weiter mehr als angespannt ist und auch die wirtschaftlichen fundamentalen Daten nicht erkennen lassen, dass sich die Situation in den nächsten Jahren entspannt, drängt die Deutsche Bank auf eine Lösung. Sie ist bereit, den zum 31.12.2015 fällig werdenden Kredit bis auf weiteres nicht einzufordern. Voraussetzung ist allerdings, dass die Gesellschafter bereit sind, die MS „CONTI ARABELLA“ zu verkaufen.

Anleger des CONTI 56 werden aus den Verkaufserlösen nichts erhalten.

So schreibt die Geschäftsführung des CONTI Schiffsfonds. Wegen der hohen Verschuldung wäre keine Auszahlung mehr an die Gesellschafter möglich. Der Fonds könne aber ordentlich abgewickelt werden.  Aber was macht ein CONTI Schiffsfonds ohne Schiff? Der Fonds wird liquidiert werden, wenn der Erlös für die Kosten der Liquidation ausreicht. Sonst droht die Insolvenz.

Welches Risiko entsteht für Schiffsfonds CONTI 56 Anleger bei Insolvenz?

Im Falle der Insolvenz könnte den Anlegern die Rückforderung bereits erhaltener Auszahlungen drohen, wenn die Liquiditätssituation einen solchen Schritt erfordert. Auf jeden Fall ist eindeutig, dass die Einlagen der Gesellschafter des Schiffsfonds Conti 56. MS „CONTI ARABELLA“ verloren sind.

Schadensersatzansprüche der CONTI 56 Anleger gegen Vermittler

Schadensersatzansprüche bleiben aber gegen Vermittler und Banken möglich. Ein Anlageberater muss seine Kunden umfassend beraten. Der Kunde hat den Anspruch, anleger- und anlagegerecht beraten zu werden. Das heißt, der Vermittler hat dafür Sorge zu tragen, dass seine Empfehlung zum Erwerb einer Beteiligung an dem Schiffsfonds Conti 56. MS „CONTI ARABELLA“ den Bedürfnissen seines Kunden entspricht. Das heißt, der Anleger muss auf die mit dem Erwerb einer Beteiligung an dem Schiffsfonds Conti 56. MS „CONTI ARABELLA“ Risiken hingewiesen werden und auch darauf, dass die Beteiligung an dem Schiffsfonds Conti 56. das jetzt Wirklichkeit gewordene Risiko des Totalverlustes beinhaltet.

Bank muss Schiffsfonds CONTI 56 Anleger über Innenprovision aufklären

Zur umfassenden Aufklärung des Anlegers gehört auch, dass eine Bank auf die Innenprovision hinweist, die sie für die Vermittlung des Conti Schiffsfonds Conti 56. erhalten hat. Die höchstrichterliche Rechtsprechung sieht in der Zahlung einer Innenprovision durch den Initiator einen Interessenkonflikt, auf den die Bank ihren Kunden hinweisen muss. Es gibt also gute Aussichten, das verlorene Geld als Schadensersatz von der vermittelnden Bank zurückzuerhalten.

CONTI Schiffsfonds 56 ++ MS „CONTI ARABELLA“ soll verkauft werden
CONTI Schiffsfonds 56 ++ MS „CONTI ARABELLA“ soll verkauft werden

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986.

Resch Rechtsanwälte bieten den Anlegern des Schiffsfonds Conti 56. MS "Conti Arabella"   die kostenlose Prüfung ihres Falles an.  Füllen Sie den Fragebogen aus oder rufen Sie an unter 030 885 97 70.