Conti 58 MS „CONTI DAPHNE“ ++ Totalverlust ++ Haftung

 

Die Anleger des Schiffsfonds Conti 58. Containerschifffahrt mbH & Co. MS „CONTI DAPHNE“ erleiden einen Totalverlust. Ihr Schiff wurde für knapp 15 Millionen US-Dollar verkauft. Der Verkaufserlös ist geringer als die restlichen Verbindlichkeiten. Damit droht den Anlegern nicht nur der Totalverlust ihrer Einlage, sie müssen sich auch darauf einstellen, dass sie erhaltene Ausschüttungen wieder zurückzahlen müssen.

Was macht der Schiffsfonds Conti 58. MS Conti Daphne?

Bei der MS „CONTI DAPHNE“ handelt es sich um ein Containerschiff. Die Gesamtinvestitionen für den Conti 58 Schiffsfonds beliefen sich auf 46 Millionen Euro. 24 Millionen Euro davon sind die Gelder der Anleger, der Rest wurde fremdfinanziert. Das Darlehen wurde zunächst in amerikanischen Dollar aufgenommen und dann zu 50 % in japanische Yen umgeschuldet. Hierdurch ist ein erhebliches Wechselkursrisiko entstanden. Weil sich der Yen-Darlehensanteil im Verhältnis zum Dollar um 5 % erhöht hat, konnte die finanzierende KfW Bank auf ihrem Recht auf Sondertilgung oder Zusatzsicherheiten bestehen. Das Währungsrisiko hat sich also realisiert.

Besteht für Anleger der Conti 58. MS Conti Daphne Nachschusspflicht?

Anleger haben schon seit einiger Zeit keine Ausschüttungen mehr erhalten. Schlimmer noch, viele haben nicht verstanden, dass diese Ausschüttungen nicht durch Gewinne erwirtschaftet wurden. Zwar ist ein Kommanditist von seiner Nachschusspflicht befreit, wenn er seine Einlage vollständig erbracht hat. Werden aber gewinnabhängige Ausschüttungen geleistet, so droht im Falle eines Liquiditätsengpasses oder gar der Insolvenz die Nachschusspflicht. Die Ausschüttungen müssen zurückgezahlt werden.

Anleger der MS Conti Daphne können Schadensersatz verlangen

Auf all diese Risiken muss ein Anleger hingewiesen werden. Hier ging es insbesondere darum, dass über die sogenannte loan-to-value-Klausel, also die Kopplung des Wertes zum Darlehen, nicht hinreichend aufgeklärt wurde.

Wenn die Beteiligung über eine Bank verkauft worden ist, muss der Anlageberater zudem ungefragt auf die Höhe der Provision hinweisen, die sie von dem Schiffsfonds Conti 58 erhalten hat. Werden die Risiken verschwiegen oder wird der Anleger unrichtig informiert, bestehen Schadensersatzansprüche. Der Anleger wird so gestellt, als hätte er die Beteiligung nie gezeichnet.

24.08.2015

Conti 58 MS „CONTI DAPHNE“ ++ Totalverlust ++ Haftung
Conti 58 MS „CONTI DAPHNE“ ++ Totalverlust ++ Haftung

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986.

Resch Rechtsanwälte bieten den Anlegern der  Schiffsfonds 58 MS „CONTI DAPHNE“ die kostenlose Prüfung ihres Falles an.  Füllen Sie den Fragebogen aus oder rufen Sie an unter 030 885 97 70.