CONTI Schiffsfonds 55. MS „CONTI ARIADNE“

 

Die CONTI Schifffahrt Reederei aus München hat einen Schiffsfonds mit der Bezeichnung CONTI 55. Containerschifffahrts- GmbH & Co. KG MS „CONTI ARIADNE“ aufgelegt. Anleger sind beunruhigt, dass zwischen den im Prospekt prognostizierten Angaben und der Realität eine immer größere Lücke klafft. Anleger des CONTI Schiffsfonds 55 fragen sich, ob sie ihr Geld zurückverlangen können?

An dem CONTI Schiffsfonds 55 MS „CONTI ARIADNE“ konnten sich die Anleger in der Beteiligungsform „CONTI CLASSIC“ und „CONTI VARIO“ beteiligen. Im Prospekt sollten die Anleger ganz konkret prognostizierte Ausschüttungen erhalten.

Schiffsfonds Conti 55: Hohes Fremdkapital in Dollar und Yen
Das gesamte Volumen des CONTI Schiffsfonds 55 betrug laut Prospekt 45.548.000 Euro. Dabei sollten durch Gesellschaftermittel aus der Variante CLASSIC 21.105.000 Euro, aus der Variante VARIO Gesellschaftermittel in Höhe von 3.150.000,00 Euro und durch Fremdkapital in Höhe von 14.375.000 USD und 1.692.000 JPY aufgebracht werden.

CONTI 55 Schiffsfonds: Versprechungen nicht eingehalten
Im Anfangszeitraum erfolgten die versprochenen Ausschüttungen. Aus dem Bilanzbericht von 2009 war zu lesen, dass aufgrund des schlechten Marktumfeldes eine Restrukturierung der Tilgungsleistungen vereinbart werden musste. Im Jahresabschluss vom 31.12.2010 hieß es, dass die Ansprüche auf die Vorabgewinne so lange vorgetragen werden müssen, „bis die Gesellschaft einen Überschuss erwirtschaftet.“

Die Situation hat sich nicht wesentlich gebessert. 2012 wurde sogar erwogen, die Unternehmenstätigkeit wegen einer nachhaltigen Störung des finanziellen Gleichgewichts einzustellen. Sogar auf dem Zweitmarkt wurden die Gesellschaftsanteile an der CONTI 55 des MS „CONTI ARIADNE“ nur noch mit einem Bruchteil ihres ursprünglichen Nominalkapitals bewertet. Die Anleger sind enttäuscht. Die Versprechungen des Prospektes sind nicht eingehalten.

CONTI 55 Schiffsfonds: Haftung für Falschberatung
Vielen Anlegern ist bei dem Vertrieb durch die Finanzdienstleister und Banken nicht mit hinreichender Deutlichkeit erklärt worden, dass die Varianten „CONTI VARIO“ und „CONTI CLASSIC“ keine sicheren Anlagen sind. Die dort genannten Verzinsungen sind nur ein Hoffnungswert, aber keine Realität.

CONTI 55 Schiffsfonds: Risiko des Totalverlustes
Bei der Beteiligung an dem CONTI 55 Schiffsfonds handelt es sich um eine unternehmerische Beteiligung. Automatisch ist damit auch das Risiko des Totalverlustes verbunden. Zur Altersvorsorge ist die Beteiligung am CONTI Schiffsfonds 55 grundsätzlich nicht geeignet.

CONTI 55 Schiffsfonds: Vermittler müssen anleger- und anlagegerecht beraten
Der Anlageberater hat die Aufgabe, dem potenziellen Anleger individuellen Rat zu geben und auf mögliche Risiken hinzuweisen. Der Anleger hat das Recht darauf, dass er anleger- und anlagegerecht beraten wird. Insbesondere Banken müssen auf die internen Rückvergütungen, die sogenannten Kickbacks hinweisen.

Hinweis auf Währungsrisiken
Die Anleger müssen auf die  Währungsrisiken hingewiesen werden, die sich aus der Kreditaufnahme bei der Fremdfinanzierung in Dollar und Yen in erheblichem Maße ergeben. Dies entspricht der seit Jahren geltenden Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes. Wenn die Anlageberatung nicht diesen Vorgaben entspricht, gibt es grundsätzlich einen Anspruch auf Schadensersatz. Dabei kommt es aber immer auf den Einzelfall an.

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986.
Resch Rechtsanwälte bieten den Anlegern des CONTI Schiffsfonds 55 die kostenlose Prüfung ihres Falles an. Resch Rechtsanwälte übernehmen nur Fälle, die hinreichende Erfolgsaussichten haben. Möchten Sie wissen, ob Ihr Fall diese Voraussetzungen erfüllt? Dann füllen Sie den Fragebogen aus oder rufen Sie an unter 030 885 97 70.