Conti 178. MS Conti Tansanit insolvent ++ Schadensersatz ++ Prospekthaftung

Der Schiffsfonds Conti 178. MS „Conti Tansanit“ ist insolvent. Beim Amtsgericht Lüneburg wurde am 11.08.2016 die Insolvenz eröffnet und Rechtsanwalt Dr. Moritz Sponagel aus Hamburg als vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt. Damit ist ein weiteres der Schiffe aus der Conti-Reederei in die Insolvenz gegangen. Für die Anleger bedeutet es, dass ihre Einlage verloren ist. Das Totalverlustrisiko hat sich verwirklicht.

Conti 178. MS „Conti Tansanit“4 für sicherheitsorientierte Anleger ungeeignet
Bitter für jene Anleger, die sogar die Beteiligung an dem Schiffsfonds CONTI 178. MS „Conti Tansanit“ als Altersvorsorge empfohlen bekommen haben. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes sind Schiffsfonds aber generell nicht für sicherheitsorientierte Anleger und schon gar nicht zur Altersvorsorge geeignet.

Conti 178. MS „Conti Tansanit“: Keine Ansprüche im Insolvenzverfahren
Viele Anleger werden zunächst ihre Ansprüche im Insolvenzverfahren geltend machen wollen. Dies geht nicht! Sie sind Kommanditisten und damit Gesellschafter, die mit ihrer Einlage haften. Sofern die Anleger Ausschüttungen erhalten haben, die nicht durch Gewinne erwirtschaftet wurden, müssen sie damit rechnen, dass diese Ausschüttungen vom Insolvenzverwalter wieder zurückgefordert werden. Auch dieses ist den Anlegern nie bewusst gemacht worden.

Conti 178. MS „Conti Tansanit“: Umfassende Beratung erforderlich

Ein Anleger hat aber das Recht, umfassend informiert zu werden. Der Bundesgerichtshof hat immer wieder festgestellt, dass ein Vermittler seinen Kunden anleger- und anlagegerecht beraten muss. Er muss also genau prüfen, ob der von ihm empfohlene Schiffsfonds Conti 178. MS „Conti Tansanit“ zu den persönlichen Bedürfnissen des Anlegers passt. Zudem sind Ansprüche aus Prospekthaftung vorhanden.

Conti 178. MS „Conti Tansanit“: Bank muss über Provision aufklären

Wenn der Schiffsfonds Conti 178. MS „Conti Tansanit“ über eine Bank vermittelt wurde, musste diese sogar auf die Innenprovision hinweisen, die sie für die Vermittlung des Kredites erhalten hat. Der Bundesgerichtshof sieht in einer solchen Rückvergütung (Kickback-Zahlung), einen Interessenkonflikt, über den der Kunde ungefragt aufgeklärt werden muss.

Conti 178. MS „Conti Tansanit“: Anspruch auf Schadensersatz
Unabhängig von dem Insolvenzverfahren haben also die Anleger einen Anspruch auf Schadensersatz, wenn sie falsch oder unvollständig beraten worden sind. Auf diese Art und Weise können sie ihre Einlage zurückerhalten und so gestellt werden, als hätten sie die Beteiligung an dem Schiffsfonds Conti178. MS „Conti Tansanit“ nie gezeichnet.

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986.

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