Conti Schiffe ++ Conti 56.MS „CONTI ARABELLA“

 

Die Conti Schifffahrt hat einen Conti Schiffsfonds mit der Bezeichnung Conti 56. Container Schifffahrts GmbH & Co. KG MS „CONTI ARABELLA“ aufgelegt. Die Anleger der Conti 56. MS „CONTI ARABELLA“ warten vergebens auf die prognostizierten Ausschüttungen. Anleger des Conti 56. Schiffsfonds fragen sich, ob sie ihr Geld zurückverlangen können?

Bei dem Schiffsfonds Conti 56. MS „CONTI ARABELLA“ konnten die Anleger zwischen den Beteiligungsformen „ CONTI CLASSIC“ und „CONTI VARIO“ wählen, auf die konkrete im Prospekt genannte Ausschüttungen erfolgen sollten.

Das gesamte Volumen des Schiffsfonds Conti 56. betrug laut Prospekt 46.297.000,00 Euro. Dabei sollten durch Gesellschaftermittel aus der Variante „CLASSIC“ von 20.100.000,00 Euro, sowie durch die Variante „VARIO“ Gesellschaftermittel von 3.000.000,00 Euro und durch Fremdkapital in Höhe von 14.500.000,00 USD und 1.701.000,00 JPY aufgebracht werden.

Conti 56. Schiffsfonds: Versprechungen nicht eingehalten

Nur im Anfangszeitraum kam es zu den versprochenen Ausschüttungen. Bereits in der Leistungsbilanz von 2009 war zu lesen, dass aufgrund des schlechten Marktumfeldes eine Restrukturierung der Tilgungsleistungen vereinbart worden sei. „Aufgrund umfangreicher Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten“ lägen die Betriebskosten des Schiffes über den Prospektwerten. Bis in die Gegenwart konnte der CONTI Schiffsfonds keine ausreichenden Jahresüberschüsse erwirtschaften, um die prospektierten Vorabgewinne leisten zu können. Die Anleger sind enttäuscht. Die Versprechungen sind nicht eingehalten.

CONTI 56. Schiffsfonds: Haftung für Falschberatung

Vielen Anlegern ist beim Vertrieb durch Banken und Finanzdienstleister nicht mit der hinreichenden Deutlichkeit erklärt worden, dass die in den Varianten „CONTI CLASSIC“ und „CONTI VARIO“ enthaltenen Verzinsungen nur ein Hoffnungswert sind.

Conti 56. Schiffsfonds: Risiko des Totalverlustes

Es handelt sich bei der Beteiligung an dem Conti 56. Schiffsfonds um eine unternehmerische Beteiligung. Damit ist automatisch das Risiko des Totalverlustes verbunden. Zur Altersvorsorge sind diese Beteiligungen deshalb grundsätzlich nicht geeignet.

Conti 56. Schiffsfonds: Anleger- und anlagegerechte Beratung

Der Anlageberater hat die Aufgabe, dem potenziellen Anleger individuellen Rat zu geben und auf mögliche Risiken hinzuweisen. Der Anleger darf erwarten, dass er anleger- und anlagegerecht beraten wird. Insbesondere Banken müssen auf die internen Rückvergütungen, die sogenannten „Kickbacks“ hinweisen. Zudem entstehen hier nicht unerhebliche Risiken durch die Fremdfinanzierung in Dollar. Auf die damit verbundenen Währungsrisiken muss hingewiesen werden.

Dies alles ist seit vielen Jahren die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes. Wenn die Beratung nicht diesen Vorgaben entspricht, gibt es grundsätzlich einen Anspruch auf Schadensersatz. Dabei kommt es freilich immer auf den Einzelfall an.

09.04.2015

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986.

Resch Rechtsanwälte bieten den Anlegern des CONTI Schiffsfonds 56 die kostenlose Prüfung ihres Falles an. Resch Rechtsanwälte übernehmen nur Fälle, die hinreichende Erfolgsaussichten haben. Wenn Sie wissen wollen, ob Ihr Fall diese Voraussetzungen erfüllt,  füllen Sie den Fragebogen aus oder rufen Sie an unter 030 885 97 70.

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