CTI

Die Cleantech Infrastrukturgesellschaft mbH & Co. KG ist ein Fonds der Thomas Lloyd Gruppe, der 2011 auffallend reißerisch aufgelegt wurde. Dabei wurde die CTI von vielen Anlageberatern als renditenreiches Investment beworben. Dies resultiert nicht zuletzt aus der steigenden Bedeutsamkeit erneuerbarer Energien. Die CTI hat ein Gesamtinvestitionsvolumen von € 62.000.000, welches ausschließlich durch Eigenkapital generiert wurde. Aufgrund hoher Verluste der CTI sind die Anleger zu Recht wütend. Dabei wurden sicherheitsorientierte Anleger mit einer geplanten Rendite von 18% geblendet, ohne auf das Totalverlustrisiko einer Investition hingewiesen worden zu sein.

CTI: Investitionsziele der CTI

Die CTI investiert primär in die Entwicklung, den Bau sowie den Betrieb von Kraftwerken für erneuerbare Energien. Dabei umfasst das Investitionsspektrum der CTI Kraftwerke für Windenergie, Solarenergie, Wasserkraft, Erdenergie und Biomasse. Hierbei wird die CTI weltweit unternehmerisch tätig.

CTI: Marktsituation erneuerbarer Energien
Eine Investition im Bereich erneuerbarer Energien zeigt sich grundsätzlich als vielversprechendes Investment. Hierfür sorgt nicht zuletzt der systematische Kohleausstieg Deutschlands. Mittlerweile gehen Experten bei Fonds im Bereich der erneuerbaren Energien von einem weltweiten Investitionsvolumen von über € 2.100.000.000 im Jahr 2020 aus. Obwohl dieser Trend nicht von der Hand zu weisen ist, warb die CTI mit unrealistischen Renditen.

CTI: Große Enttäuschung auf Seiten der Anleger
Aufgrund der vielversprechenden Renditeversprechen der CTI erhofften sich sicherheitsorientierte Anleger hohe Gewinne. Allerdings folgte kein Geldsegen, sondern lediglich eine große Enttäuschung für die Anleger der CTI. Grund für die Enttäuschung war die überaus schlechte Bilanz der CTI. Ein Minus von € 657.614 ließ das investierte Kapital der CTI Stück für Stück schwinden. Die Zweite, Dritte und Fünfte CTI fuhren noch mehr Verluste ein.

CTI: Millionenverluste der drei Fonds
Rechnet man die Verluste der drei CTI Fonds zusammen, ergibt sich ein schwerwiegendes Minus von mehr als € 13.000.000. Beispielhaft zu nennen sei hierbei die Fünfte CTI. Schließlich offenbarte sie ihren Anlegern einen Jahresfehlbetrag in Höhe von € 7.156.813. Die Dritte CTI fuhr Verluste in Höhe von € 1.671.815 ein. Auf Seiten der Zweite CTI war ein deutliches Minus von € 4.301.710 zu verzeichnen. Mithin ist die Enttäuschung der Anleger der CTI mehr als verständlich.

CTI: Pflicht der Anlageberater
Die Tatsache, dass die CTI auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien unternehmerisch tätig ist, veranlasste viele dazu, eine Investition für sicher zu erachten. Anlageberater haben die Pflicht Anleger über die hohen Risiken einer Geldanlage aufzuklären. Hierbei gelten vor allem bei sicherheitsorientierten Anlegern hohe Anforderungen an das Maß der Aufklärung. Dies muss bis zum Totalverlustrisiko des eingesetzten Kapitals führen. Es ist immer häufiger zu beobachten, dass Anlageberater dieser Aufklärungspflicht nicht nachkommen.

CTI: Rechte der Anleger
Sollte es zu einer Falschberatung gekommen sein, sind die Anleger zu Recht schwer enttäuscht. Allerdings bestehen nach ergangener Falschberatung Rechte für die Anleger der CTI. Zum einen ist es möglich, Schadensersatzansprüche gegen den entsprechenden Anlageberater geltend zu machen. Darüber hinaus hat der BGH in ständiger Rechtsprechung deutlich gemacht, dass ein Grund zur außerordentlichen Kündigung der Beteiligung besteht.

Resch Rechtsanwälte:  Anlegerschutz seit 1986.
Resch Rechtsanwälte bieten den Anlegern der CTI die kostenlose Prüfung ihres Falles an. Rufen Sie an unter 030- 8859770 oder füllen Sie den Fragebogen aus.

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Wenn Sie als Kapitalanleger Probleme haben, dann sind Resch Rechtsanwälte für Sie da.
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Referenzen

Jochen Resch mit Dr. Dr. Cay von Fournier im Interview über das Thema Exzellente Unternehmen.
Jochen Resch mit Dr. Dr. Cay von Fournier im Interview über das Thema Exzellente Unternehmen.