DCM Energy Solar 3

Bei der Deutschen Capital Management AG (DCM) handelt es sich um ein in München ansässiges Emissionshaus, das wirtschaftlich in verschiedenen Bereichen agiert. Beispielhaft zu nennen seien hierbei Immobilien, Transport und Energie. Einer der Dachfonds der DCM ist der im Jahre 2007 aufgelegte Solarenergiefonds DCM Energy GmbH & Co. Solar 3 KG. Das Investitionsziel der DCM Energy Solar 3 war der Bereich der erneuerbaren Energien. Insbesondere floss das Anlagekapital in deutsche Photovoltaikanlagen. DCM Energy Solar 3 bietet ihren potentiellen Anlegern eine Beteiligung für einen Mindestbeitrag von € 10.000. Die Laufzeit des Energiefonds ist auf 21 Jahre angesetzt. Nach eigenen Angaben des Solarfonds liegt ein Eigenkapital in Höhe von € 8.600.000 vor. Darüber hinaus wird die DCM Energy Solar 3 fremdfinanziert. Dem firmeneigenen Prospekt zufolge hat eine deutsche Großbank die entsprechende Finanzierung bereits zugesagt. Für sicherheitsorientierte Anleger iat die Beteiligung an der DCM Energy Solar 3 ungeeignet. Schließlich handelt es sich dabei um eine höchst riskante Geldanlage, deren Zukunft ungewiss ist.  

DCM Energy Solar 3: Die Gefahr von Dachfonds

Seit jeher basiert die wirtschaftliche Tätigkeit der DCM auf dem sogenannten Dachfondskonzept. Hierbei wird das gesamte Kapital zunächst in einem großen Fonds gesammelt und erst anschließend auf mehrere kleine Fonds verteilt. Problematisch ist, dass dem Anleger zum Zeitpunkt seiner Beteiligung noch nicht ersichtlich ist worin sein Kapital im Endeffekt fließt. Es besteht ein Höchstmaß an Unsicherheit. Die Anleger müssen sich auf die wirtschaftlichen Entscheidungen der DCM Energy Solar 3 verlassen. Schließlich obliegt es dem Gutdünken der DCM Energy Solar 3 wo das Anlagekapital schlussendlich landet.

DCM Energy Solar 3: Vielversprechender Beteiligungsprospekt
Die DCM warb in ihrem Beteiligungsprospekt explizit mit der Einspeisevergütung (EEG). Nach unternehmenseigenen Angaben profitieren die Anleger von Ausschüttungen, die über 200% der eingezahlten Einlagen liegen. Darüber hinaus betont die DCM Energy Solar 3 die hohe Anlagenqualität ihrer deutschen Investitionsziele. Insbesondere die Photovoltaikanlagen auf den Dächern von ALDI-Logistikzentren weisen eine ertragreiche Laufzeit auf. Allerdings gilt diese positive Bilanz lediglich für deutsche Anlagen. Da der Bereich der erneuerbaren Energien stark umkämpft ist, ist eine Investition sehr unsicher. Anlagen können jederzeit kommen und gehen. Vorhersagen zu treffen ist regelmäßig sehr kompliziert. Dementsprechend können wir potentiellen Anlegern, die auf der Suche nach einer stabilen Geldanlage sind von der DCM Energy Solar 3 nur abraten.

DCM Energy Solar 3: Rechte der Anleger
Anlageberater sind gesetzlich dazu verpflichtet auf das hohe Risiko einer Fondsbeteiligung hinzuweisen. Vor allem das Dachfondskonzept führt zu einem erweiterten Totalverlustrisiko. Sollte diese Aufklärung ausbleiben, spricht man von einer Falschberatung. In Folge einer solchen Falschberatung oder gar einer arglistigen Täuschung entsteht ein Schadensersatzanspruch gegen den Anlageberater. Darüber hinaus hat der BGH in ständiger Rechtsprechung deutlich gemacht, dass eine falsche Beratung ein außerordentliches Kündigungsrecht der Beteiligung darstellt.

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986
Resch Rechtsanwälte bieten den Anlegern des DCM Energy Solar 3 die kostenlose Prüfung ihres Falles an. Füllen Sie den Fragebogen aus oder rufen Sie an unter 030 885 97 70.


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Wenn Sie als Kapitalanleger Probleme haben, dann sind Resch Rechtsanwälte für Sie da.
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Referenzen

Jochen Resch mit Dr. Dr. Cay von Fournier im Interview über das Thema Exzellente Unternehmen.
Jochen Resch mit Dr. Dr. Cay von Fournier im Interview über das Thema Exzellente Unternehmen.