DFH Deutsche Fonds Holding – Beteiligungsangebot 89 – Bürogebäude „Kö“, Düsseldorf

Im Jahr 2009 hat die Deutsche Fonds Holding AG den Immobilienfonds DFH Deutsche Fonds Holding – Beteiligungsangebot 89 – Bürogebäude „Kö“, Düsseldorf aufgelegt. Das Bürogebäude liegt zwar in bester Lage in Düsseldorf, gleichwohl ist es für sicherheitsorientierte Anleger nur bedingt geeignet.

Basisdaten zum DFH – Beteiligungsangebot 89 – Bürogebäude „Kö“, Düsseldorf
Das Gesamtinvestitionsvolumen des Immobilienfonds DFH Deutsche Fonds Holding – Beteiligungsangebot 89 – Bürogebäude „Kö“, Düsseldorf beträgt € 147.850.000,00. Die Anleger erbringen durch ihre Einlagen davon einen Anteil von € 87.000.000,00. Die Fremdfinanzierung beträgt € 56.500.000,00. Das Agio beträgt € 4.350.000,00. Der Immobilienfonds DFH Deutsche Fonds Holding – Beteiligungsangebot 89 – Bürogebäude „Kö“, Düsseldorf investiert in eine Büroimmobilie im Düsseldorfer Bankenviertel. Das Anlageobjekt aus dem Jahr 1952 besteht aus drei  miteinander verbundenen Gebäudeteilen. Zwei dieser Gebäude sind in den Jahren 1987 – 1990 vollständig renoviert worden. Hauptmieter ist die Commerzbank AG. Zwar hat die DFH Deutsche Fonds Holding – Beteiligungsangebot 89 – Bürogebäude „Kö“, Düsseldorf bislang wie prognostiziert ausgeschüttet, die Ausschüttungen sind aber aus Liquiditätsüberschüssen geleistet worden und nicht aus Gewinnen.

DFH – Bürogebäude „Kö“, Düsseldorf: nur für sicherheitsorientierte Anleger geeignet?
Für sicherheitsorientierte Anleger ist der DFH Deutsche Fonds Holding – Beteiligungsangebot 89 – Bürogebäude „Kö“, Düsseldorf nur bedingt geeignet. Vielen Anlegern ist nicht einmal bewusst, dass sie sich an einer Kommanditgesellschaft beteiligen und selber Kommanditist sind. Die Haftung eines Kommanditisten ist zwar grundsätzlich auf seine Einlage beschränkt, wenn aber Ausschüttungen erfolgen, die nicht durch Gewinne erwirtschaftet sind, droht die Rückforderung, wenn der Fonds in eine Schieflage gerät.

DFH – Beteiligungsangebot 89 – Bürogebäude „Kö“, Düsseldorf: Umfassende Beratung erforderlich
Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes muss auf dieses Risiko hingewiesen werden. Vielen Anlegern ist nicht bewusst, dass die Ausschüttungen nur dann sicher sind, wenn sie aus im Jahresabschluss festgestellten Gewinnen erwirtschaftet wurden. Vielfach allerdings erfolgen Ausschüttungen aus Liquiditätsrücklagen, also gewinnunabhängig. Nach § 172 HGB droht den Anlegern dann im Falle eines Liquiditätsengpasses oder gar einer Insolvenz die Rückzahlung dieser Ausschüttungen. Das muss dem Anleger bewusst gemacht werden, so sagt es der Bundesgerichtshof.

DFH – Beteiligungsangebot 89 ¬¬- Bürogebäude „Kö“: Was bedeutet Fungibilität?
Der Anleger muss zudem darüber informiert werden, dass die Beteiligung an einer Kommanditgesellschaft grundsätzlich für den im Gesellschaftsvertrag festgelegten Zeitraum unkündbar ist, er also nicht jederzeit seine Beteiligung beenden und sein Geld zurückverlangen kann. Auch wenn es einen Zweitmarkt gibt, auf dem derartige Kapitalanlagen gehandelt werden, wird dort meistens nur ein Bruchteil von dem gezahlt, was der Anleger selber an Kapital aufgebracht hat. Der Hinweis auf diesen Zweitmarkt ist nicht ausreichend.

DFH – Beteiligungsangebot 89 - Bürogebäude „Kö“: Umfassende Aufklärung
Auf all diese Risiken muss ein Anlageberater hinweisen. Er muss anleger- und anlagegerecht beraten. Er muss also prüfen, ob der von ihm angebotene DFH Deutsche Fonds Holding – Beteiligungsangebot 89 – Bürogebäude „Kö“, Düsseldorf unter den oben genannten Gesichtspunkten zu den Bedürfnissen des Anlegers passt. Sicherheitsorientierten Anlegern kann er diese Beteiligung nicht anbieten, ohne auf die Risiken, die bis zum Totalverlust gehen können, hinzuweisen.

DFH – Beteiligungsangebot 98 – Bürogebäude. Wird die Beteiligung über eine Bank vermittelt, muss diese zudem auf die Innenprovision hinweisen, die sie für die Vermittlung des DFH Deutsche Fonds Holding – Beteiligungsangebot 89 – Bürogebäude „Kö“, Düsseldorf erhält. Der Bundesgerichtshof sieht in der Zahlung einer solchen Rückvergütung (Kick-back-Zahlung) einen Interessenkonflikt, der dem Kunden ungefragt offengelegt werden muss.

DFH  – Beteiligungsangebot 89 – Bürogebäude „Kö“: Schadensersatz für Anleger
Wird der Anleger nicht umfassend beraten oder werden ihm jegliche Risiken verschwiegen, steht ihm grundsätzlich ein Schadensersatzanspruch zu. Er wird so gestellt, als hätte er die Beteiligung an dem DFH Deutsche Fonds Holding – Beteiligungsangebot 89 – Bürogebäude „Kö“, Düsseldorf nicht gezeichnet.

06.12.2016

DFH Beteiligungsangebot 89
DFH Beteiligungsangebot 89

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986.

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Wenn Sie als Kapitalanleger Probleme haben, dann sind Resch Rechtsanwälte für Sie da.
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Jochen Resch mit Dr. Dr. Cay von Fournier im Interview über das Thema Exzellente Unternehmen.
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