DS Rendite-Fonds Nr. 117 DS Patriot ++ DS Schiffsfonds ++ Verjährung 2016

Im Jahr 2006 wurde von der Dr. Peters GmbH & Co. Emissionshaus KG der Schiffsfonds DS Rendite-Fonds Nr. 117 DS Patriot aufgelegt. Die Ausschüttungen liegen weit hinter der Prognose zurück. Auch der Totalverlust ist nicht ausgeschlossen. Viele Anleger des DS Rendite-Fonds Nr. 117 DS Patriot fragen sich, ob sie den Schaden ersetzt erhalten. Die Zeit drängt! Verjährung droht in 2016!

Was macht DS Rendite-Fonds Nr. 117 DS Patriot?

Der Schiffsfonds DS Rendite-Fonds Nr. 117 DS Patriot investierte mit einem Volumen von 76.127.000 EUR in das 2001 gebaute Containerschiff DS Patriot als Schiffsfonds auf dem Markt. Knapp 1.400 Anleger beteiligen sich mit einem Eigenkapital von 83.040.000 EUR. Für die restliche Finanzierung wurde ein Kredit über 38.087.000 EUR aufgenommen.

Verkauf des Objektschiffes DS Patriot des DS Rendite-Fonds Nr. 117

Schon lange bereitete der DS Rendite-Fonds Nr. 117 DS Patriot den Anlegern keine Freude. Während es in den ersten Jahren noch zu Ausschüttungen von 7 % p. a. gekommen ist, brachen die Ausschüttungen danach völlig weg. Besonders hart traf es die Anleger dann im November 2015. Auf der Gesellschafterversammlung wurde beschlossen, das Schiff zum Bestpreis zu verkaufen, sollten die Restrukturierungsmaßnahmen nicht greifen. Es wurde eine Frist gesetzt bis Ende Januar 2016. Mit dem Verkauf des Containerschiffes DS Patriot und der Liquidation des Schiffsfonds DS Rendite-Fonds Nr. 117 kommt es dann zum Totalverlust für die Anleger. Zu hoffen bleibt, dass die geleisteten Ausschüttungen nicht wieder zurückgezahlt werden müssen.

Haftung der Anleger des DS Rendite-Fonds Nr. 117 DS Patriot

Vielen Anlegern ist nämlich gar nicht bewusst, dass sie als Kommanditist einer Kommanditgesellschaft beigetreten sind. Zwar ist die Haftung des Kommanditisten erloschen, wenn seine Einlagen vollständig erbracht sind. Wenn aber Ausschüttungen erfolgen, die nicht durch Gewinne erwirtschaftet sind, lebt die Haftung in Höhe dieser Ausschüttung wieder auf. Im Falle von Liquiditätsengpässen oder gar der Insolvenz können diese Ausschüttungen zurückgefordert werden.

DS Rendite-Fonds Nr. 117: Anleger müssen umfassend beraten werden

Der Anlageberater hätte auf diese Risiken hinweisen müssen und hätte erklären müssen, dass diese Beteiligung an dem DS Rendite-Fonds Nr. 117 DS Patriot eine unternehmerische Beteiligung ist, der grundsätzlich von vornherein das Risiko des Totalverlustes drohte und dass dieses nicht nur eine abstrakte Gefahr ist, wie die Anleger jetzt in der realen Welt feststellen. Vielfach wurde diese Beteiligung als eine sichere Anlage verkauft, die sogar zur Altersvorsorge geeignet sein sollte. Ein Anlageberater muss nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes seinen Kunden anleger- und anlagegerecht beraten. Für sicherheitsorientierte Anleger oder zur Altersvorsorge war die Beteiligung an dem DS Rendite-Fonds Nr. 117 DS Patriot nicht geeignet.

Rückforderung von Ausschüttungen

Zu den Beratungspflichten des Anlageberaters gehört auch der Hinweis, dass Ausschüttungen unter Umständen wieder zurückgefordert werden müssen, wenn diese Ausschüttungen nicht durch Gewinne erwirtschaftet wurden. Bei Liquiditätsproblemen oder gar bei der Insolvenz kann der Insolvenzverwalter gemäß § 172 HGB die Rückzahlung dieser Ausschüttungen verlangen. Die Anleger müssen sich bewusst sein, dass die Rückforderung der Ausschüttungen nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen abgewehrt werden kann.

Verlängerte Verjährung für Rückforderung

Die Forderung zur Rückzahlung von Ausschüttungen unterliegt nicht der 10-jährigen absoluten Verjährungsfrist, wie die potenziellen Schadensersatzansprüche. Den Anlegern droht also nicht nur der Totalverlust, sondern sie müssen sogar befürchten, dass sie bereits erhaltene Ausschüttungen am Ende wieder zurückzahlen müssen.

DS Rendite-Fonds Nr. 117: Banken müssen über Provision aufklären

Wenn die Beteiligung an dem Schiffsfonds DS Rendite-Fonds Nr. 117 DS Patriot über eine Bank vermittelt wurde, musste diese unaufgefordert die Innenprovision offenlegen, die sie für die Vermittlung des DS Rendite-Fonds Nr. 117 DS Patriot erhalten hat. Der Bundesgerichtshof sieht nämlich in der Zahlung einer Provision einen Interessenkonflikt für die Bank, der auch dem Kunden mitgeteilt werden muss.

Anleger des DS Rendite-Fonds Nr. 117 verlangen Schadensersatz

Wird nicht umfassend beraten oder werden Risiken oder die Innenprovision verschwiegen, steht dem Anleger ein Schadensersatzanspruch zu. Der Anleger wird so gestellt, als hätte er die Beteiligung nicht gezeichnet.

17.02.2016

DS Rendite-Fonds Nr. 117 DS Patriot ++ DS Schiffsfonds ++ Verjährung 2016
DS Rendite-Fonds Nr. 117 DS Patriot ++ DS Schiffsfonds ++ Verjährung 2016

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986.

Die Anlegerschutzkanzlei Resch Rechtsanwälte bietet allen Anlegern der DS-Rendite-Fonds 117 eine kostenfreie Prüfung ihres Falles an. Füllen Sie den Fragebogen aus oder rufen Sie an unter 030 885077-0