DS Rendite-Fonds Nr. 116 ++ DS Schiffsfonds ++ Dr. Peters Fonds

 

Im Jahr 2006 hat das Emissionshaus Dr. Peters GmbH & Co. KG den Schiffsfonds DS Rendite-Fonds Nr. 116 National GmbH & Co. KG aufgelegt. Die Ergebnisse waren von Anfang an fernab der Prognosen. Jetzt droht den Anlegern die Rückzahlung der Ausschüttungen. Anleger fragen sich, wie sie ihr Geld zurückverlangen können.

Der DS Schiffsfonds Nr. 116 betreibt das Containerschiff DS National. Es wurde bereits 2001 in Dienst gestellt. Auf dem Zweimarkt wird der Kurs am 20.06.2015 mit nur noch 10 % gehandelt. Ein dramatischer Wertverfall.

Haftung der Kommanditisten des DS Rendite-Fonds Nr. 116

Vielen Anlegern ist nicht bewusst, dass sie als Kommanditist einer Kommanditgesellschaft beigetreten sind. Grundsätzlich ist die Haftung des Kommanditisten erloschen, wenn er seine Einlage vollständig erbracht hat. Das wird regelmäßig bei dem DS Schiffsfonds Nr. 116 der Fall sein. Wenn aber Ausschüttungen erfolgen, die nicht durch Gewinne erwirtschaftet sind, lebt die Haftung in Höhe dieser Ausschüttungen wieder auf.

Anleger des DS Schiffsfonds 116 droht Totalverlust

Das Risiko der Rückforderung der Ausschüttungen verwirklicht sich, wenn der Fonds in eine Schieflage gerät und erst Recht im Falle der Insolvenz. Auf diese Risiken muss der Anleger hingewiesen werden. Vielfach ist allerdings die Beteiligung an dem DS Rendite-Fonds Nr. 116 als eine sichere Anlage vermittelt worden, die sogar zur Altersvorsorge dienen kann. Von vorn herein ist aber klar, dass die Beteiligung an einer Kommanditgesellschaft eine unternehmerische Beteiligung ist, der immer auch das Risiko des Totalverlustes innewohnt.

Vermittler muss Anleger des DS Rendite-Fonds 116 umfassend beraten

Ein Anlageberater muss aber seine Kunden anleger- und anlagegerecht beraten, d. h. er muss sich über die individuellen Bedürfnisse des Kunden informieren und ihm dann ein Produkt anbieten, das diesen Zielen entspricht. Dies ist die ständige Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes seit vielen Jahren.

Anleger des DS Rendite-Fonds 116 müssen über Provision aufgeklärt werden

Wenn die Vermittlung des DS Rendite-Fonds Nr. 116 über eine Bank erfolgt ist, muss die Bank ungefragt über die Höhe der Provision aufklären, die sie für die Vermittlung des DS Rendite-Fonds Nr. 116 erhalten hat. Der Bundesgerichtshof begründet das damit, dass der Kunde einen möglichen Interessenkonflikt erkennen muss. Dem Kunden der Bank  muss also bewusst sein, dass die Bank aus eigenem Provisionsinteresse handelt und nicht im Interesse ihres Kunden.

Schadensersatz bei Falschberatung der Anleger des DS Rendite-Fonds Nr. 116

Wenn der Anleger nicht wie oben beschrieben umfassend individuell beraten wird, steht ihm grundsätzlich ein Anspruch auf Schadensersatz zu. Der Anleger wird so gestellt, als hätte er die Beteiligung an dem DS Rendite-Fonds Nr. 116 nicht gezeichnet.

24.11.2015

DS Rendite-Fonds Nr. 116 ++ DS Schiffsfonds ++ Dr. Peters Fonds
DS Rendite-Fonds Nr. 116 ++ DS Schiffsfonds ++ Dr. Peters Fonds

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986.

Die Anlegerschutzkanzlei Resch Rechtsanwälte bietet allen Anlegern der DS-Rendite-Fonds 116 eine kostenfreie Prüfung ihres Falles an. Füllen Sie den Fragebogen aus oder rufen Sie an unter 030 885077-0