DS Rendite-Fonds Nr. 119 DS Republic ++ DS Schiffsfonds ++ Verjährung droht!

Im Jahr 2006 wurde von der Dr. Peters GmbH & Co. Emissionshaus KG der Schiffsfonds DS Rendite-Fonds Nr. 119 DS Republic GmbH & Co. Containerschiff KG aufgelegt. Die Abweichungen der Ausschüttungen zu den Prognosen fällt für die Anleger mehr als ernüchternd aus. Auf dem Zweitmarkt wurden Ende 2014 die Anteile nur noch mit einem Kurs von 30 % gehandelt. Anleger fragen sich, ob sie die Beteiligung an dem DS Rendite-Fonds Nr. 119 DS Republic beenden können und ihr Geld zurückerhalten.

Fakten zum DS Rendite-Fonds Nr. 119 DS Republic

Der Fonds erwarb im  Jahr 2006 das bereits seit 2001 im Dienst befindliche Containerschiff DS Republic. Die Gesamtinvestition für den Schiffsfonds DS Rendite-Fonds Nr. 119 beläuft sich auf 97.499.000 USD. Als Eigenkapital  bringen die Anleger die Summe von 69.010.000 USD. Als Fremdkapital werden 28.489.000 USD aufgenommen. Im Jahr 2012 wurden die langfristigen Darlehensverbindlichkeiten vollständig abgelöst. 2011 wurde ein neuer Chartervertrag abgeschlossen. Ausschüttungen sind auch für die Zukunft nicht zu erwarten.

DS Rendite-Fonds Nr. 119 DS Republic: Haftung der Kommanditisten

Vielen Anlegern wurde nicht deutlich gemacht, dass sie sich mit der Beteiligung an dem DS Rendite-Fonds Nr. 119 DS Republic an einer Kommanditgesellschaft beteiligen und selber die Rolle eines Kommanditisten übernehmen. Der Kommanditist ist grundsätzlich von seiner Haftung befreit, wenn er seine Einlage vollständig erbracht hat. Das wird der Fall sein. Gleichwohl drohen ihm Rückforderungsansprüche, wenn es Ausschüttungen gegeben hat, die nicht durch Gewinne erwirtschaftet worden sind.

DS Rendite-Fonds Nr. 119 DS Republic trägt Risiko des Totalverlustes

Vielen Anlegern ist auch nicht bewusst, dass sie mit der Beteiligung an einer Kommanditgesellschaft eine unternehmerische Beteiligung eingegangen sind, der grundsätzlich auch das Risiko des Totalverlustes innewohnt. Gerade auf dem Weltschiffsfondsmarkt gibt es zahlreiche Insolvenzen. Die Beteiligung an einem Schiffsfonds ist eine höchst unsichere Angelegenheit.

DS Rendite-Fonds Nr. 119: Anleger müssen umfassend aufgeklärt werden

Auf all diese Risiken müssen Anleger hingewiesen werden. Ein Anlageberater muss seine Kunden anleger- und anlagegerecht beraten. Er muss also sehen, ob die Beteiligung an dem DS Rendite-Fonds Nr. 119 DS Republic den persönlichen Bedürfnissen des Kunden entspricht. Aus dem Vorgesagten ergibt sich, dass die Beteiligung an dem DS Rendite-Fonds Nr. 119 DS Republic für sicherheitsorientierte Anleger nicht geeignet ist. Gleiches gilt, wenn die Beteiligung als Altersvorsorge angeboten wurde. Der DS Rendite-Fonds Nr. 119 DS Republic ist also nur etwas für Anleger, die bereit sind, erhebliche Risiken einzugehen und die auch Verluste hinnehmen können.

DS Rendite-Fonds Nr. 119: Rückforderung von Ausschüttungen

Zu den Beratungspflichten des Anlageberaters gehört auch der Hinweis, dass Ausschüttungen unter Umständen wieder zurückgefordert werden müssen, wenn diese Ausschüttungen nicht durch Gewinne erwirtschaftet wurden. Bei Liquiditätsproblemen oder gar bei der Insolvenz kann der Insolvenzverwalter gemäß § 172 HGB die Rückzahlung dieser Ausschüttungen verlangen. Die Anleger müssen sich bewusst sein, dass die Rückforderung der Ausschüttungen nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen abgewehrt werden kann.

DS Rendite-Fonds Nr. 119: Verlängerte Verjährung für Rückforderung

Die Forderung zur Rückzahlung von Ausschüttungen unterliegt nicht der 10-jährigen absoluten Verjährungsfrist, wie die potenziellen Schadensersatzansprüche. Den Anlegern droht also nicht nur der Totalverlust, sondern sie müssen sogar befürchten, dass sie bereits erhaltene Ausschüttungen am Ende wieder zurückzahlen müssen.

DS Rendite-Fonds Nr. 119: Bank muss auf Provision hinweisen

Wird die Beteiligung über eine Bank vermittelt, muss sie ungefragt auf die Innenprovision  (Kickback-Zahlung) hinweisen, die sie für den Vertrieb des DS Rendite-Fonds Nr. 119 DS Republic erhalten hat. Der Bundesgerichtshof sieht in der Zahlung einer Innenprovision einen Interessenkonflikt, über den die Bank ihren Kunden aufklären muss.

DS Rendite-Fonds Nr. 119: Anleger verlangen Schadensersatz

Wird der Anleger nicht umfassend, also nicht anleger- und anlagegerecht, aufgeklärt oder verschweigt die Bank die erhaltene Innenprovision, steht dem Anleger ein Schadensersatzanspruch zu. Er wird so gestellt, als hätte er die Beteiligung nicht erworben. Dies ist die ständige Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes seit vielen Jahren.

19.02.2016

DS Rendite-Fonds Nr. 119 DS Republic ++ DS Schiffsfonds ++ Verjährung droht!
DS Rendite-Fonds Nr. 119 DS Republic ++ DS Schiffsfonds ++ Verjährung droht!

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Die Anlegerschutzkanzlei Resch Rechtsanwälte bietet allen Anlegern der DS-Rendite-Fonds 119 eine kostenfreie Prüfung ihres Falles an. Füllen Sie den Fragebogen aus oder rufen Sie an unter 030 885077-0