DS-Rendite-Fonds 127 VLCC Younara Glory GmbH & Co. Tankschiff KG: Totalverlust für die Anleger

 

Das Schiff des Fonds DS Rendite-Fonds Nr. 127 VLCC Younara Glory ist auf Druck der finanzierenden Bank verkauft worden. Anleger stehen vor dem Totalverlust, da die finanzierenden Banken den Verkaufserlös beanspruchen können. Von wem können Anleger Schadensersatz verlangen?

 Das Fondskonzept des DS Rendite-Fonds Nr. 127 VLCC Younara Glory

Der geschlossene Schiffsfonds DS-Rendite-Fonds Nr. 127 VLCC Younara Glory GmbH & Co. Tankschiff KG wurde im Jahre 2007 von der Dr. Peters GmbH & Co. Emissionshaus KG aufgelegt. Das Investitionsvolumen des Fonds war mit € 105.700.000,00 geplant. Dieser Betrag sollte in Höhe von € 49.300.000,00 durch Einlagen von Kapitalanlegern in Form von Kommanditanteilen sowie in Höhe von € 56.400.000,00 durch Bankdarlehen aufgebracht werden.

Damit war ein wesentliches Risiko für die Anleger bereits konzeptionell begründet. Die Einlagen der Kommanditisten sind als Eigenkapital auf jeden Fall nachrangig, so dass bei einem notwendigen Verkauf des Fondsobjekts zunächst die finanzierenden Banken bedient werden.

Aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten sollte jeder Anleger versuchen, die Beteiligung sofort zu beenden, bzw. den eingetretenen Totalverlust auszugleichen.

DS Rendite-Fonds Nr. 127: Schadenersatzanspruch für Anleger

Regelmäßig sind die Beteiligungen an den DS-Renditefonds durch Banken vermittelt worden. Die Kundenberater haben dabei ebenso regelmäßig verschwiegen, dass die Bank eine erhebliche Provision erhält, die das Agio von 5% noch deutlich übersteigt.

DS Rendite-Fonds Nr. 127: Rückforderung von Ausschüttungen

Zu den Beratungspflichten des Anlageberaters gehört auch der Hinweis, dass Ausschüttungen unter Umständen wieder zurückgefordert werden müssen, wenn diese Ausschüttungen nicht durch Gewinne erwirtschaftet wurden. Bei Liquiditätsproblemen oder gar bei der Insolvenz kann der Insolvenzverwalter gemäß § 172 HGB die Rückzahlung dieser Ausschüttungen verlangen. Die Anleger müssen sich bewusst sein, dass die Rückforderung der Ausschüttungen nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen abgewehrt werden kann.

DS Rendite-Fonds Nr. 127: Verlängerte Verjährung für Rückforderung

Die Forderung zur Rückzahlung von Ausschüttungen unterliegt nicht der 10-jährigen absoluten Verjährungsfrist, wie die potenziellen Schadensersatzansprüche. Den Anlegern droht also nicht nur der Totalverlust, sondern sie müssen sogar befürchten, dass sie bereits erhaltene Ausschüttungen am Ende wieder zurückzahlen müssen.

DS Rendite-Fonds Nr. 127: Bank muss über Provision aufklären

Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist eine Bank ausnahmslos verpflichtet, bei der Vermittlung von Kapitalmarktprodukten unaufgefordert die Höhe der an sie geflossenen Provisionen aufzudecken. Dem Kunden soll dadurch bewusst werden, dass die Anlageberatung nicht im Interesse des Kunden an einer lukrativen und sicheren Anlage erfolgt, sondern vielmehr aufgrund des Provisionsinteresses der Bank.

Rechtsfolge der fehlenden Aufklärung bezüglich des Provisionsflusses ist ein Schadenersatzanspruch, der auf die vollständige Rückabwicklung der Beteiligung gerichtet ist.

Daneben lassen sich noch weitere Beratungsfehler herausarbeiten, wie zum Beispiel die mangelnde Aufklärung über Totalverlustrisiken, Währungsrisiken, fehlende Fungibilität, Haftungsrisiken bezüglich erhaltener Ausschüttungen.

DS Rendite-Fonds Nr. 127: Was können Anleger tun?

Anleger des DS-Rendite-Fonds 127 VLCC Younara Glory GmbH & Co. Tankschiff KG sollten prüfen lassen, ob auch in ihrem Fall die Möglichkeit besteht, den Totalverlust auch jetzt noch zu kompensieren.

DS Rendite-Fonds Nr. 123 DS Sapphire ++ DS Schiffsfonds ++ Dr. Peters
DS Rendite-Fonds Nr. 123 DS Sapphire ++ DS Schiffsfonds ++ Dr. Peters

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986.

Die Anlegerschutzkanzlei Resch Rechtsanwälte bietet allen Anlegern der DS-Rendite-Fonds 127 eine kostenfreie Prüfung ihres Falles an. Füllen Sie den Fragebogen aus oder rufen Sie an unter 030 885077-0