DOGSA Deutsche Oel & Gas - Börsengang

Viele Anleger der DOGSA Deutsche Oel & Gas S.A. werden die Geschichte vom Börsengang inzwischen als einen Running Gag betrachten. Gleich nach der Zwangsumwandlung der ECI-Beteiligungen in Aktien der Deutsche Oel & Gas S.A. im November 2015 hieß es, dass die DOGSA Deutsche Oel & Gas S.A. in 2016 ein Listing an der Börse finden werde. Kommt es jemals zum Börsengang?

DOGSA Börsengang ist gescheitert

Der im Jahr 2017 gestartete Versuch der DOGSA Deutsche Oel & Gas zum Börsengang ist gescheitert. Es hat kein Börsengang stattgefunden. Ein weiterer Börsengang wurde angekündigt. Wo? In Riga im schönen Lettland. Nun werden sich viele Anleger fragen, welche Bedeutung im weltweiten Aktienhandel die Börse in Riga haben könnte. Aber derartige Überlegungen wurden schnell obsolet. Mit Nachricht vom 29. September 2017 teilt die Deutsche Oel & Gas selber mit, dass die Börse Riga die Zulassung zum Listing zurückzieht. Der Börsengang in Riga ist geplatzt.

DOGSA: Weitere Optionen zum Börsengang
Der Verwaltungsrat, also Kay Rieck, kommentiert auf der Webseite der DOGSA Deutsche Oel & Gas die Entscheidung zum Börsengang an der Börse in Riga trocken, dass dieser Beschluss zur Kenntnis genommen worden sei. Der Verwaltungsrat der Deutsche Oel & Gas S.A. berate über weitere Optionen. In der Tat sind Kay Rieck interessante Optionen eingefallen, über die in Kürze wohl an anderer Stelle berichtet werden kann.

Deutsche Oel & Gas: Börsengang in Frankfurt
Jetzt jedenfalls hört man von den getäuschten Anlegern, dass im November 2018 der Börsengang in Frankfurt stattfindet. Ja, tatsächlich in Frankfurt und zwar Frankfurt am Main, denn in Frankfurt an der Order gibt es ja keine Börse.

DOGSA: Börsengang nur Ablenkungsmanöver
Die Geschichte vom Börsengang der DOGSA Deutsche Oel & Gas hat jetzt wohl eher die Funktion, die enttäuschten Aktionäre über die Verjährungsabläufe hinweg zu locken. Am 08. Oktober 2018 verjähren nach dem Urteil des Landgerichts Stade alle Ansprüche gegen die TB Treuhand.

Urteil auf Schadensersatz gegen Treuhänder
Das Landgericht hat in einem Urteil festgestellt, dass der Treuhänder seine Treugeber nicht hinreichend über die Umstände aufgeklärt hatte, die zu der Einbringung der ECI US Öl- und Gas Fonds in ein anderes Unternehmen, das heißt in die Deutsche Oel & Gas S.A., führen konnten und tatsächlich wurde die in den Verträgen der ECI US Öl- und Gas Fonds eher versteckt eingebaute Klausel umgesetzt. In einer „Hauruck“-Aktion wurden die ECI-Fonds in die Deutsche Oel & Gas unter Mitwirkung des Treuhänders eingebracht.

DOGSA: Börsengang nur Ablenkungsmanöver
Deutsche Oel & Gas: Börsengang in Frankfurt

DOGSA: Börsengang oder Verjährung?
Im November erhielten dann die ECI US Öl- und Gasfonds-Kommanditisten die Mitteilung, welche und wie viele Aktien sie an der Deutsche Oel & Gas S.A. hätten. Man darf davon ausgehen, dass mit diesem Handstreich die kenntnisabhängige Verjährung einsetzt und Ansprüche gegen die ECI Fonds bzw. die Deutsche Oel & Gas zum Jahresende 2018 verjähren. Die Strategie von Kay Rieck dürfte also sein, sich über diesen Verjährungszeitpunkt hinwegzuretten. Und dabei kommt die Hoffnung auf einen Börsengang im November 2018 nur recht. Bekanntlich stirbt die Hoffnung zuletzt.

Börsengang der Deutsche Oel & Gas nur Fiktion?
Aktionäre der Deutsche Oel & Gas S.A. sollten sich aber nicht täuschen lassen. Der Börsengang dürfte eine Fiktion sein und niemals realisiert werden, es sei denn Kay Rieck gründet seine eigene Börse. Irgendwo in der Welt wird doch sicherlich ein Platz dafür sein.

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986
Resch Rechtsanwälte bieten den Aktionären der Deutsche Oel & Gas, die nicht mehr an den Börsengang glauben, die kostenlose Prüfung ihres Falles an. Füllen Sie den Fragebogen aus oder rufen Sie an unter 030 885 97 70.