DOGSA Deutsche Oel & Gas S.A. ++ Börse Luxemburg stoppt Listing

Rechtsanwältin Leonie Westen
Rechtsanwältin Leonie Westen

Der DOGSA Deutsche Oel und Gas Invest S.A. wurde an der Luxemburger Börse das Listing verweigert. Damit ist ein weiteres Mal das Versprechen von DOGSA Chef Kay Rieck gebrochen. Schon mehrfach war den Anlegern versprochen worden, dass die Aktien der DOGSA Deutschen Oel & Gas S.A. an der Börse gehandelt werden können. Immer mehr Anleger zweifeln an der Geschäftsidee von Kay Rieck und wollen nur noch ihr Geld zurück.

DOGSA Deutsche Oel & Gas: Aktien nicht mehr an der Börse
Wie der Finanzinformationsdienst Gomopa mitteilt, hatte Rieck auf einer Veranstaltung vor Vertriebsmitarbeitern einräumen müssen, dass die Luxemburger Börse das Unternehmens nicht "listet". Mehrere Vermittler und Anleger hätten sich bei der Finanzaufsicht in Luxemburg beschwert.

Deutsche Oel & Gas: Keine Angebote auf dem Zweitmarkt
Selbst auf dem Zweitmarkt, wo die nicht verhandelbaren Anteile gehandelt werden, sind Aktien der DOGSA Deutsche Oel & Gas nur mit sehr hohen Abschlägen handelbar. Gut verständlich, denn wer würde nach den Erfahrungen die die Anleger seit 2015 machen mussten noch in die DOGSA Deutsche Oel & Gas investieren?

Deutsche Oel & Gas: Erträge bleiben weit hinter Prognosen zurück
Auf der Veranstaltung wurde dann noch berichtet, dass die erst vor kurzem begonnenen Erträge aus den Explorationen hinter den Erwartungen zurückliegen. Um weitere Ölvorkommen zu erschließen benötige die DOGSA Deutsche Oel & Gas, 50 Millionen Euro frisches Kapital. Immerhin haben die ECI US Öl und Gas Fonds, als Vorläufer der DOGSA Deutsche Oel & Gas bereits ein Volumen von 700 Millionen Euro zur Verfügung gehabt.

DOGSA Deutsche Oel & Gas: Probleme mit Taxcredits
Auch die sogenannten Taxcredits laufen nicht wie versprochen. Damit sollten Förderkosten und Investitionen in Höhe von bis zu 50 % erstattet werden. Das war einer der wichtigen Punkte, auf denen die Kalkulationen in den Prospekten der ECI US Öl und Gas Fonds basierten und die als staatlich abgesichert dargestellt wurden. Damit könnten sich die von Anfang an gehegten Befürchtungen bewahrheiten, dass es schon gute Gründe gab, weswegen sich die großen Erdölunternehmen aus dem Geschäft in der Bucht von Alaska zurückgezogen haben.

DOGSA Deutsche Oel & Gas: Vorläufer ECI Fonds ohne Gewinne
Jahrelang hatte Kay Rieck mit seinen ECI US Öl und Gas Fonds Gelder eingesammelt und mit großem Getöse damit geworben, das die Anleger immer ihr Geld plus Zinsen zurückerhalten hätten. Als Resch Rechtsanwälte sich das System, das schlicht unerklärlich schien, näher angeschaut hatten, fiel auf, dass keine Gewinne bei einer ganzen Reihe der ECI US Öl und Gas Fonds ausgewiesen werden konnten.

DOGSA Deutsche Oel & Gas: Vorwurf des Schneeballsystems
Das hat  den Verdacht erhärtet, dass mit jedem neuen ECI US Öl & Gas Fonds eine neue Drehung im Schneeballsystem ausgelöst wurde. Möglicherweise haben im Sommer 2015 derartige Nachrichten dafür gesorgt, dass nicht hinreichend frisches Kapital eingesammelt werden konnte, so dass dann im Oktober 2015 von Kay Rieck die Notbremse gezogen wurde.

DOGSA Deutsche Oel & Gas: Enteignung der ECI lange vorgeplant
Wie die Ermittlungen ergeben haben, war bereits von Anfang an dieser Tag vorbereitet worden. Alle Gesellschafter der ECI US Öl und Gas Fonds hatten diesen Ausstieg bzw. die Flucht in Aktien der DOGSA Deutschen Oel & Gas S.A. bereits „eingebaut“. Im Oktober 2015 war es dann soweit. Die Aktionäre wurden „enteignet“. Statt der Rückzahlung des Geldes erhielten die Anleger der ECI Öl und Gas Fonds „Falschgeld“ in Form der Aktien der Deutschen Oel & Gas S.A.

DOGSA Deutsche Oel & Gas: Klage vor Landgericht Stuttgart läuft
Es gibt unzählige Ungereimtheiten in dem Gesamtkonzept der DOGSA Deutsche Oel & Gas und der ECI US Öl und Gas Fonds, die hier an dieser Stelle nicht im Detail dargestellt werden können. Die aufwendige weitsichtige Vertragsgestaltung, die letztlich auf ein Schneeballsystem hinläuft ist Gegenstand einer Klage, die von Resch Rechtsanwälte im Frühjahr 2017 vor dem Landgericht in Stuttgart eingereicht wurde und über die bis jetzt nicht entschieden ist.

DOGSA Deutsche Oel & Gas: Rechtskräftiges Urteil nicht Sicht
Im ersten Verhandlungstermin machte das Landgericht allerdings deutlich, dass der Klagevortrag schlüssig ist und dass das Gericht bis dahin dem Vortrag von Resch Rechtsanwälte vertretenen Anleger folgt. Wann über diesen Fall entschieden wird, ist deshalb offen. Man wird auch gewiss davon ausgehen müssen, dass gegen dieses Urteil Berufung eingelegt werden wird und dass eine rechtsgültige Entscheidung erst in zwei bis drei Jahren gefallen sein könnte.

DOGSA Deutsche Oel & Gas: Wir wird es weitergehen?In der Vertriebsveranstaltung wurden die Vertriebler aufgefordert, weiteres Kapital  einzusammeln. Man arbeite an einem Prospekt für neue Namensschuldverschreibungen, um Kapitallücken zu schließen, so hieß es. Alternativ könnte bis zur weiteren Finanzierung auch Kapital der EC Partner in Höhe von 30 Millionen Euro abgerufen werden. Der Zinssatz beliefe sich allerdings auf bemerkenswerte 15 %. Dazu müssen allerdings weitere Aktien ausgegeben werden. Das Management würde deshalb frisches Kapital bevorzugen. Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986

Resch Rechtsanwälte vertritt eine Vielzahl von Anlegern die mit Musterverfahren das Schneeballsystem des Kay Rieck aufdecken wollen. Freilich steht es Kay Rieck auch frei, alle in der Pipeline befindlichen Verfahren –und diese Pipeline ist nicht nur mit heißer Luft gefüllt- durch einen schnellen Vergleich zu beenden.

Wenn Sie als Aktionäre der Deutschen Oel & Gas S. A. weitere Informationen wünschen, rufen Sie an unter 030 885 97 70 oder füllen Sie den Fragebogen aus. Sie erhalten eine kostenlose Ersteinschätzung Ihres Falles.