Deutsche Oel & Gas Ad hoc – Verwaltungsrat Klee scheidet aus

Die Deutsche Oel & Gas S.A. teilt mit, dass Rainer Klee mit sofortiger Wirkung kein Mitglied des Verwaltungsrates der Klasse B der Deutsche Oel & Gas S.A. mehr ist. Verlässt der Verwaltungsrat, vergleichbar mit dem deutschen Vorstand der Aktiengesellschaft, das sinkende Schiff?

Deutsche Oel & Gas adhoc: Gründe für Klees Ausscheiden nicht bekannt
Rainer Klee war seit dem 1. November 2017 Chief Risk Officer der Deutsche Oel & Gas S.A. und mit Wirkung ab dem 1. April 2018 Mitglied des Verwaltungsrates der Klasse B der Deutsche Oel & Gas S.A. Über die Hintergründe seines Ausscheidens ist nichts bekannt und kann deshalb nur spekuliert werden.

Deutsche Oel & Gas adhoc: Klee stellte sich den kritischen Fragen

In der Aktionärsversammlung vom 17.12.2019 hat er den abwesenden Kay Rieck vertreten und die Versammlung geleitet. Rainer Klee hat sich tapfer geschlagen, als er sich den kritischen Fragen der Anleger stellen musste. Bemerkenswert war seine Antwort auf die massiv vorgetragenen Fragen, warum es denn noch immer keinen Börsengang für die Deutsche Oel & Gas S.A. gebe.

Deutsche Oel & Gas adhoc: Herr Klee, warum gibt es keinen Börsengang?
Rainer Klee antwortete, die Verantwortlichen der Deutsche Oel & Gas S.A. hätten alles getan – aber auch wirklich alles – um den Börsengang zu ermöglichen. Mehr könne man nicht tun. Auf die sich daraus ergebende Aufforderung, wenn denn die Geschäftsleitung der Deutsche Oel & Gas S.A. alles getan habe und trotzdem kein Börsengang möglich sei, dann möge er doch zugeben, dass der Börsengang gescheitert ist. Dieser zwingenden Schlussfolgerung mochte sich Rainer Klee dann doch nicht anschließen und wechselte schnell zu einem anderen Thema.

Deutsche Oel & Gas adhoc: Darum gibt es keinen Börsengang!
Wenn man vertieft in den alten Unterlagen und Prospekten der Deutsche Oel & Gas AG oder der ECI US Öl- und Gasfonds bzw. den ECI Namensschuldverschreibungen nachliest, findet man nach einiger Mühe doch die Antwort. Es gab nie den Wert, der den behaupteten Aktienkurs von € 13,50 pro Aktie rechtfertigen würde. Weil das von Rieck behauptete Fördervolumen schlichtweg nicht nachgewiesen werden konnte, ließ sich auch keine Börse auf ein Listing ein.

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986
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