Deutsche Oel & Gas – aktuelle Situation

Das Schreiben der DOGSA Deutschen Oel & Gas vom zur aktuellen Situation und Strategie löst erneut Verwunderung aus. Es strotzt vor widersprüchlichen Aussagen und nährt weiter die Zweifel an der Aufrichtigkeit des CEO Kay Rieck, wenn es denn dazu noch eines Beweises bedürfte. Manche Anleger fühlen sich unter massiven Druck gesetzt. Was ist den Anlegern der DGSA Deutschen Oel & Gas S.A. jetzt zu raten?

Deutsche Oel & Gas: Widersprüchliche Verhandlungsziele mit ECP?

Viele Anleger der DOGSA Deutsche Oel & Gas S.A. werden sich fragen, ob sie den Aussagen von Kay Rieck aus dem Schreiben vom 07. Juni 2019 Glauben schenken können. In dem Brief aus Mai 2019 hieß es doch, dass Anleger bitte 40 bis 50 Millionen Dollar nachschießen mögen, damit die von der ECP ausgereichten Darlehen von rund 300 Millionen Dollar abgelöst werden können. Jetzt nennt das aktuelle Schreiben vom 07.06.2019 eine noch geringere Ablösesumme. Das neue Ziel lautet, 12 bis 20 Millionen Euro an Kapital einzusammeln, um eine Finanzierung der Ablösesumme der ECP Energy Capital Partner darstellen zu können. Warum reichen jetzt 20 Millionen Euro aus für einen Kredit von 300 Millionen Dollar abzulösen? Vor einem Monat waren es noch 40 Millionen Dollar.

Deutsche Oel & Gas: Wirklich ein genialer Deal?
Zum ersten Mal erfahren die Anleger Der DOGSA Deutsche Oel & Gas, dass in den aktuellen Verhandlungen sich voraussichtlich bis in den Juli hinein erstrecken. Vorher war von einem zeitlichen Rahmen keine Rede. Vielleicht sollte Rieck noch länger verhandeln, dass der von ihm angestrebte Deal noch genialer wird. Aber mit 20 Millionen Euro von 300 Millionen Dollar abzulösen, wäre schon eine große Sache. Aber die Frage bleibt, was die Anleger davon haben.

Deutsche Oel & Gas: Werden die Förderanlagen versteigert?
Zum ersten Mal hören die Anleger in dem Schreiben aber auch von einem Versteigerungstermin der ECP, der auf den 26. Juni verschoben ist. Auch davon war bislang noch keine Rede. Was wird denn da versteigert? Nach Verlautbarungen von Kay Rieck hieß es, dass zur Absicherung des Kredites die für über 200 Millionen Dollar errichtete Infrastruktur, Doppelpipeline, Ölbohrplattform sowie eine bereits produzierende Verarbeitungsanlage, als Sicherheit an die ECP abgetreten ist.

Deutsche Oel & Gas: Andere Zahlen auf Jahreshauptversammlung 2018
Diese Zahlen decken sich nicht mit vorhergehenden Informationen. In der Hauptversammlung vom 07. Dezember 2018 hieß es, dass bald 1 Milliarde Dollar investiert worden seien. Dem stünden gegenüber Gasreserven, die man getrost auf 15 bis 17 Milliarden Dollar schätzen dürfe. Vorsorglich sei aber nur eine Bewertung von 5 Milliarden Dollar vorgenommen worden.

Deutsche Oel & Gas: Was sind die Förderlizenzen wert?
Diese Zahlen passen alle nicht zusammen.  Aber selbst wenn die Produktionsanlagen versteigert würde, müssten doch Förderrechte an der „Kitchen Light Unit“ in Alaska weiterhin der DOGSA bzw. allen mit ihr verbundenen Unternehmen gehören. Eine Bohrplattform ist doch nur ein Werkzeug, um an den eigentlichen Schatz heranzukommen. Dieser Schatz, so hat auch Kay Rieck Aktionären immer wieder erklärt, seien Öl- und Gasvorkommen, an denen die Deutsche Oel & Gas Gruppe die Förderrechte habe.

Deutsche Oel & Gas: Herr Rieck, reden Sie mit Ihren Kritikern!
Es ist überfällig, dass sich Kay Rieck eine ehrliche und offene Informationsstrategie überlegt. Eine der wichtigsten Grundlagen einer richtigen Informationspolitik ist, mit seinen Kritikern in den Dialog zu treten und offen die ungeklärten Fragen anzusprechen. Fakten müssen auf den Tisch. Kay Rieck wird nur Erfolg haben können, wenn er die behaupteten Geschichten hinterfragen und verifizieren lässt. Sonst wird das nichts werden.

Deutsche Oel & Gas: Anleger wollen ihr Geld zurück?

Immer mehr Anleger fordern Schadensersatz. Das ganze Konzept ist losgelöst von der Zwangsumwandlung der ECI-Anteile in Aktien und von immer mehr Ungereimtheiten bestimmt. Immer mehr Aktionäre wollen letztlich ihr Geld zurück. Wenn Sie Anleger der DOGSA Deutsche & Gas sind, schließen Sie sich unserer Interessengemeinschaft an.

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986
Resch Rechtsanwälte bieten den Anlegern der Deutsche Oel & Gas die kostenlose Prüfung ihres Falles an. Füllen Sie den Fragebogen aus oder rufen Sie an unter 030 885 97 70.