DOGSA News: Klage gegen Energy Capital Partners

Lange Zeit war es still um die DOGSA Deutsche Oel & Gas S.A. Anleger wurden zwar informiert, dass ein Sanierungsverfahren nach amerikanischem Recht (Chapter 11) von Seiten der Gläubigerin ECP Energy Capital Partners eingeleitet wurde, aber ansonsten enthielt der Aktionärsbrief vom 13.08.2019 eine ganze Reihe Ungereimtheiten. Immerhin wird Kay Rieck jetzt mit seinem neuesten Aktionärsbrief vom 26.09.2019 ein wenig konkreter. Wie ist dieses Schreiben der Deutsche Oel & Gas S.A. aus der Sicht der Anleger zu werten, wo es doch um die Sanierung der Cornucopia Oil & Gas und der Furie Operating Alaska geht?

DOGSA News: ECP verursacht Schaden von 650 Millionen Dollar

Kay Rieck teilt mit, dass in diesem Sanierungsverfahren der Cornucopia und der Furie Operating Alaska von Seiten der Richterin bestätigt wurde, dass Anfang 2019 bei dem Versuch, die Produktion zu erhöhen, 2 von insgesamt 15 Gasförderzonen irreparabel beschädigt wurden. Der Schaden betrüge demnach rund 650 Millionen Dollar. Verantwortlich für diesen Schaden sei allein die ECP Energy Capital Partners, schreibt Kay Rieck.
 
DOGSA News: Klage auf Schadensersatz gegen ECP
Nebulös bleiben dann die weiteren Ausführungen zu der geplanten Zivilklage gegen die ECP Energy Capital Partners, um den Schaden einzuklagen. Anleger der Deutsche Oel & Gas werden aufgefordert, sich an den Kosten von rund 2,5 Millionen Euro zu beteiligen. Diese Kosten könnten nicht von der bereits aufgebauten Rücklage für die Umfinanzierung des von der ECP aufgenommenen Kredites verwendet werden. Mithin müssten die Aktionäre der Deutsche Oel & Gas S.A. noch einmal frisches Geld einlegen.

DOGSA News: Kann ein Aktionär überhaupt klagen?
Es stellt sich allerdings die Frage, wie ein Aktionär der Deutsche Oel & Gas S.A. sich an dieser Klage beteiligen kann, wo doch die Cornucopia Oil & Gas Company und die Furie Operating Alaska den Gläubigerschutz nach Chapter 11 beantragt haben? Wer soll denn die Klage führen? Die Deutsche Oel & Gas S.A., die doch nur mittelbar betroffen ist? So scheint es rechtlich nicht einmal theoretisch möglich, dass sich ein Aktionär der Deutsche Oel & Gas S.A. an einer Klage beteiligen kann. Oder sollen die Aktionäre nur als reine Spender auftreten?

DOGSA News: Nun muss Kay Rieck ran!
Für Kay Rieck als Mehrheitsaktionär der Deutsche Oel & Gas S.A. und alleiniger Anteilseigner aller Schlüsselgesellschaften der Deutsche Oel & Gas Gruppe, zu der eben auch als Töchter die Cornucopia und die Furie Operating Alaska gehören, ist es eine Selbstverständlichkeit, dass er diesen Einsatz bringt.

DOGSA News: Warum tritt Rieck als CEO zurück?
Schwer nachzuvollziehen ist auch, warum Rieck als CEO der Deutsche Oel & Gas S.A. zurücktritt. Unplausibel erscheint die Aussage, es lasse sich dadurch die Chance für eine Klage erhöhen. Aber letztlich ist es auch nicht so wichtig, denn als faktischer Eigentümer der gesamten Deutsche Oel & Gas Gruppe hat er letztlich alle Fäden in der Hand und sein alter Kumpel Stogiannidis wird nur das tun, was der Herr befiehlt.

DOGSA News: Trägt das Geschäftsmodell der Deutsche Oel & Gas?
Für die Anleger der Deutsche Oel & Gas S.A. ist die Botschaft aus den DOGSA News trotzdem grundsätzlich positiv zu verstehen. Viele der Anleger der Deutsche Oel & Gas sind ja in Sorge, dass das ganze Geschäftsmodell von Kay Rieck nur ein Kartenhaus sein könnte, das jederzeit in sich zusammenfallen kann.

DOGSA News: Anleger erfolgreich vor Gericht
Das Interesse, die Verantwortlichen der Deutsche Oel & Gas S.A. in die Haftung zu nehmen, ist zwar bei vielen Anlegern groß, aber nur relativ wenige haben den Mut, die notwendigen Schritte auch tatsächlich umzusetzen. Bislang, so sei es an dieser Stelle angemerkt, laufen die Verfahren überaus erfolgreich.
 
DOGSA News: Jetzt müssen Anleger handeln
Zwar versucht Kay Rieck mit allen juristischen Möglichkeiten, sich und sein Firmenimperium den juristischen Nachstellungen zu entziehen, das ist ihm aber bislang nicht gelungen und es wird ihm auch in der Zukunft nicht gelingen. Für viele zögernde Anleger wird dieser neue Aktionärsbrief Anlass sein, jetzt die erforderlichen rechtlichen Schritte einzuleiten, um ihr Geld zurückzufordern.

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