FHH Fonds Nr. 39 MS „Algarrobo“ ++ FHH Schiffsfonds ++ FHH Fondshaus Hamburg

 

Im Jahr 2008 hat das FHH Fondshaus Hamburg den Schiffsfonds FHH Fonds Nr. 39 MS „Algarrobo“ GmbH & Co. KG aufgelegt. Von Anfang an wurden die Prognosen nicht eingehalten. Die Anleger sind enttäuscht und fragen sich, ob sie die Beteiligung kündigen und ihr Geld zurückverlangen können.

Was macht Schiffsfonds FHH Fonds Nr. 39?

Der Fonds hält zwei Containerschiffe der Sub-Panamax-Klasse, nämlich die MS Algarrobo“ und die MS „Aldino“. Das Investitionsvolumen beträgt knappe 82.000.000,00 Euro, davon sollen 34.900.000,00 Euro als Eigenkapital sowie der Rest als Fremdkapital aufgebracht werden. Anleger sollten Auszahlungen in Höhe von 8 % p. a. ansteigend auf 20 % erwarten dürfen. Die kumulierten Rückflüsse wurden mit 222 % prognostiziert.

Prognosen für Schiffsfonds FHH Fonds Nr. 39 nicht eingehalten

Daraus ist nichts geworden. Die Einnahmen der beiden Schiffe blieben hinter den prospektierten Werten weit zurück. Im Jahr 2011 wurde sogar gegen die Loan-to-value-Klausel verstoßen, d. h. der Wert der Schiffe fiel unter den von der Bank abgesicherten Wert, sodass keine Auszahlungen mehr erfolgen durften. Auf dem Zweitmarkt wurde der FHH Schiffsfonds Nr. 39 Ende 2014 nur noch mit einem Kurswert von 3,5 % gehandelt.

Haftung der Kommanditisten des FHH Fonds Nr. 39

Vielen Anlegern des FHH Fonds Nr. 39 ist nicht wirklich bewusst, dass sie als Kommanditist einer Kommanditgesellschaft beigetreten sind. Sie haben das Ganze als eine Renditeanlage gesehen, ohne die gesellschaftsrechtlichen Konsequenzen zu berücksichtigen. Zwar ist die Haftung des Kommanditisten erloschen, wenn er seine Einlage vollständig erbracht hat. Wenn jedoch Ausschüttungen erfolgen, die nicht durch Gewinne erwirtschaftet worden sind, kann die Haftung in Höhe dieser Ausschüttungen wieder aufleben. Dies ist nicht nur eine theoretische Betrachtung. Immer wieder werden bei Resch Rechtsanwälte Anleger von Fonds in der Rechtsform der Kommanditgesellschaften aufgefordert, bereits erhaltene Ausschüttungen wieder zurückzuzahlen, wenn die Liquidität des Fonds es erfordert oder gar, wenn die Insolvenz eingetreten ist.

Anleger des Schiffsfonds FHH Fonds Nr. 39 müssen Risiken kennen

Auf diese Risiken müssen die Anleger hingewiesen werden. Ein Anlageberater muss seinen Kunden anleger- und anlagegerecht beraten. Er muss also im Vorfeld prüfen, ob das von ihm vorgeschlagene Finanzprodukt den Bedürfnissen seines Kunden entspricht. Häufig werden diese Beteiligungen als Altersvorsorge angeboten. Dabei ist die unternehmerische Beteiligung ein Risiko, das sogar bis zum Totalverlust des eingesetzten Geldes führen kann. Für sicherheitsorientierte Anleger und zur Altersvorsorge ist eine Beteiligung an dem FHH Schiffsfonds Nr. 39 ungeeignet.

Bank muss Anleger des FHH Fonds Nr. 39 auf Provision hinweisen

Wenn die Beteiligung an dem FHH Schiffsfonds Nr. 39 über eine Bank vermittelt wurde, muss diese zudem auf die Innenprovision hinweisen, die sie für die Vermittlung des FHH Schiffsfonds Nr. 39 erhalten hat. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes kann die Provisionszahlung zu einem Interessenkonflikt führen, der dem Kunden offengelegt werden muss.

Anleger des FHH Fonds Nr. 39 erhalten Schadensersatz

Wird ein Anleger nicht richtig beraten oder werden ihm wesentliche Fakten verschwiegen, hat er einen Anspruch auf Ersatz des ihm entstandenen Schadens. Der Anleger wird so gestellt, als hätte er die Beteiligung an dem FHH Schiffsfonds Nr. 39 nie gezeichnet. Dabei kommt es regelmäßig auf den Einzelfall an.

27.11.2015

FHH Fonds Nr. 39 MS „Algarrobo“ ++ FHH Schiffsfonds ++ FHH Fondshaus Hamburg
FHH Fonds Nr. 39 MS „Algarrobo“ ++ FHH Schiffsfonds ++ FHH Fondshaus Hamburg

 

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986.

Resch Rechtsanwälte bieten den Anlegern der FHH Schiffsfonds Nr.39 die kostenlose Prüfung ihres Falles an. Füllen Sie den Fragebogen aus oder rufen Sie an unter 030 885 97 70.

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Wenn Sie als Kapitalanleger Probleme haben, dann sind Resch Rechtsanwälte für Sie da.
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Referenzen

Jochen Resch mit Dr. Dr. Cay von Fournier im Interview über das Thema Exzellente Unternehmen.
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