FHH Fonds Nr. 36 MS „Arica“ ++ Falschberatung ++ Schadensersatz

 

Im Jahr 2006 hat das FHH Fondshaus aus Hamburg den Schiffsfonds FHH Fonds Nr. 36 MS „Arica“ GmbH & Co. KG aufgelegt. Anleger des FHH Fonds Nr. 36 sind unzufrieden und fragen sich, ob sie die Beteiligung kündigen und ihr Geld zurück verlangen können.

 

Was macht der FHH Fonds Nr. 36 MS „Arica“?

Bei dem Fondsschiff MS „Arica“ handelt es sich um ein Vollcontainerschiff der Sub-Panamax-Klasse. Es gibt ein zweites Fondsschiff, die MS „Monza“. Es ist ein Roll on/Roll off Autotransporter mit einer PKW Ladekapazität von 4.870 Autos. Das im Prospekt genannte Gesamtvolumen des Fonds beträgt 97.493.000,00 Euro. Die Anleger sollen als Eigenkapital 37.480.000,00 Euro leisten. Das Fremdkapital beträgt rund 59.000.000,00 Euro. Anlegern wurden Ausschüttungen von 7 % p.a. ansteigend auf 23% prognostiziert.

 

FHH Schiffsfonds Nr. 36 MS „Arica“ in der Krise

Aber nur am Anfang konnten Ausschüttungen geleistet werden. Ab dem Jahr 2009 gibt es überhaupt keine Ausschüttungen mehr. Die fallenden Charterraten machen dem FHH Fonds Nr. 36 erhebliche Probleme. Immer wieder musste mit den Banken um Stundungen ihrer Kredite gesprochen werden. Mit der Insolvenz eines langfristigen Charterers ist auch der Fonds selber in die Problemzone geraten. 2014 wurde der FHH Fonds Nr. 36 auf der Handelsplattform zweitmarkt.de nur noch zu einem Kurswert von 10% gehandelt.

 

FHH Fonds Nr. 36 für sicherheitsorientierte Anleger nicht geeignet

Anleger machen sich also zurecht sorgen, dass sie schwere Verluste erleiden. Vielen Anlegern wurde die Beteiligung an dem FHH Fonds Nr. 36 als eine sichere Beteiligung verkauft. Sie sollte sogar zur Altersvorsorge geeignet sein. Den Anlegern ist aber nicht bewusst, dass es sich um eine unternehmerische Beteiligung handelt, der von vornherein das Risiko des Totalverlustes innewohnt. Für sicherheitsorientierte Anleger oder sogar zur Altersvorsorge ist eine solche Beteiligung nicht geeignet.

 

Anleger des FHH Fonds Nr. 36 müssen umfassend aufgeklärt werden

Ein Vermittler muss seine Kunden anleger- und anlagegerecht beraten. Das heißt das von ihm angebotene Finanzprodukt muss den individuellen Bedürfnissen seines Kunden gerecht werden. Wenn die Beteiligung über eine Bank vermittelt wurde muss diese zudem über die Innenprovision aufklären, die sie für die Vermittlung des FHH Fonds Nr. 36 MS „Arica“ erhalten hat. Der Bundesgerichtshof sieht bei Zahlungen von Provisionen einen Interessenkonflikt, der dem Kunden offengelegt sein muss.

 

Anleger des FHH Fonds Nr. 36 MS „Arica“ erhalten Schadensersatz

Wird ein Anleger unvollständig oder gar falsch beraten, steht ihm ein Anspruch auf Schadensersatz zu. Der Anleger wird so gestellt als hätte er die Beteiligung an dem FHH Fonds Nr. 36 nicht gezeichnet.

21.12.2015

FHH Fonds Nr. 36 MS „Arica“ ++ Falschberatung ++ Schadensersatz
FHH Fonds Nr. 36 MS „Arica“ ++ Falschberatung ++ Schadensersatz

 

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986.

Resch Rechtsanwälte bieten den Anlegern der FHH Schiffsfonds Nr.36 die kostenlose Prüfung ihres Falles an. Füllen Sie den Fragebogen aus oder rufen Sie an unter 030 885 97 70.

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Wenn Sie als Kapitalanleger Probleme haben, dann sind Resch Rechtsanwälte für Sie da.
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Referenzen

Jochen Resch mit Dr. Dr. Cay von Fournier im Interview über das Thema Exzellente Unternehmen.
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