F.I.P. MaxiFo, F.I.P GarantieFo

Die F.I.P. MaxiFo AG & Co. 1. Beteiligungs KG ist eine Schwestergesellschaft der F.I.P. Finanz AG & Co. KG und der F.I.P. GarantieFo AG & Co. KG...

Persönlich haftende Gesellschafterin (Komplementärin) ist die IETI EUROPA Funding & Consulting AG (ehemals F.I.P. REBINA AG) mit Sitz in München.

Die Beteiligungen an einer Altina Beteiligungs GmbH und der ALTINA Global Network SCE wird in den Bilanzen der Gesellschaften besonders hervor gehoben.

In der letzten veröffentlichten Bilanz der F.I.P. MaxiFo AG & Co. 1. Beteiligungs KG zum 31.12.2011 sind stillen Beteiligungen an der ALTINA Beteiligungs GmbH nach wie vor mit den Anschaffungskosten in Höhe von € 7.971.800,00 ausgewiesen, obwohl Verlustzuweisungen in erheblicher Höhe erfolgten. Der Grund für das Unterlassen einer Abschreibung gem. § 253 Abs. 2 Satz 3 HGB ist, dass nach Ansicht der Geschäftsleitung die Wertminderung voraussichtlich nicht von Dauer ist.

Bei der F.I.P. Finanz AG & Co. KG und der F.I.P. GarantieFo AG & Co. KG sind im Jahresabschluss 2011 ebenfalls Beteiligungen an der ALTINA Beteiligungs GmbH und der ALTINA Global Network SCE als Beteiligung an Gemeinschaftsunternehmen ausgewiesen. Bei diesen Gesellschaften sind die eingezahlten Kommanditeinalgen zum 31.12.2011 bereits vollkommen aufgezehrt, ohne dass die eingeräumten Verlustzuweisungen auf die Beteiligungen schon berücksichtigt worden wären.

In den Bilanzen der F.I.P. MaxiFo AG & Co. 1. Beteiligungs KG, der F.I.P. Finanz AG & Co. KG und der F.I.P. GarantieFo AG & Co. KG zum 31.12.2009 wird kumuliert ein Buchwert dieser Beteiligungen mit € 10.959.850,00 ausgewiesen und der bereinigte Wert mit € 6.042.672,00 angegeben. Es bestehen Zweifel, ob die Fondsgeschäftsführung und die Initiatoren bei der Auswahl ihrer Investitionen über ausreichendes Geschick verfügt haben.

Etwaige Ausschüttungen sind nicht aus den Erträgen der Gesellschaft gespeist worden, sondern Kapitalrückzahlungen Den Anlegern droht die Verpflichtung nach § 172 HGB, die ausgezahlten Beträge zurückzahlen zu müssen.

In zahlreichen uns bekannten Fällen ist von einer Falschberatung oder unterlassenen Aufklärung der Anleger auszugehen, denn bei keinem Beratungsgespräch im Vorfeld der Zeichnung der Beteiligung wurden die Anleger darauf hingewiesen, dass es sich um eine spekulative Unternehmensbeteiligung handelt und ein Totalverlust der eingelegten gelder droht..

Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs stehen einem Anleger der bei Zeichnung einer Kapitalanlage von einem Anlageberater unvollständig oder falsch über das Produkt und die damit verbundenen  Risiken aufgeklärt oder getäuscht worden ist, gegenüber dem Anlageberater ein Schadensersatzanspruch in Höhe des ihm entstandenen Verlusts zu.
 
Ein solcher Aufklärungs- und Beratungsfehler kommt nach Auffassung des Bundesgerichtshofs (BGH, III ZR 122/05) beispielsweise dann in Betracht, wenn der Anlageberater oder Anlagevermittler dem Anleger gegenüber die von ihm empfohlene Anlage als "sicher" bezeichnet hat, obwohl diese mehr oder weniger spekulativ, bzw. mit dem Risiko eines Totalverlusts behaftet ist.

Die im Verkaufsprospekt enthaltenen Risikohinweise einer solchen Kapitalanlage, bedeuten nicht, dass ein Anlageberater Risiken herunter spielen und mit seinen Erklärungen ein Bild zu zeichnen darf, das die Risikohinweise im Prospekt neutralisiert (BGH, III ZR 159/07).
 
Zudem muss ein Anlageberater das von ihm empfohlene Produkt auf seine Plausibilität prüfen und gegebenenfalls von einer Beteiligung abraten. Dem Anleger ist auch zu erläutern dass das empfohlene Produkt in Ermangelung eines entsprechenden Marktes nur eingeschränkt wieder verkäuflich ist, dass also grundsätzlich eine Fungibilität (Handelbarkeit) fehlt (BGH, III ZR 44/06).

Eine unvollständige und damit fehlerhafte Aufklärung und Beratung liegt regelmäßig auch dann vor, wenn der Anleger von seinem Anlageberater oder Anlagevermittler nicht darauf hingewiesen oder darüber im Unklaren gelassen wurde, dass nur ein vergleichsweise geringer Teil der Anlegergelder überhaupt zu Investitionszwecken verwendet wird, während mit einem Großteil des Geldes sog. Weichkosten bezahlt werden (BGH, II ZR 310/03).

Resch Rechtsanwälte empfehlen daher allen Anlegern, die eine Beteiligung an F.I.P. Fonds gezeichnet haben, mögliche Schadenersatzansprüche prüfen zu lassen.


Resch Anlegerrecht

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Wenn Sie als Kapitalanleger Probleme haben, dann sind Resch Rechtsanwälte für Sie da.
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Referenzen

Jochen Resch mit Dr. Dr. Cay von Fournier im Interview über das Thema Exzellente Unternehmen.
Jochen Resch mit Dr. Dr. Cay von Fournier im Interview über das Thema Exzellente Unternehmen.