GEBAB Ocean Shipping I ++ GOS I ++ GEBAB Schiffsfonds

Die GABAB Unternehmensgruppe hat im Jahr 2008 den Schiffsfonds GEBAB Ocean Shipping I (GOS I) aufgelegt. Die Prognosen werden nicht erfüllt. Ausschüttungen erfolgen nicht. Anleger fragen sich, ob sie ihre Beteiligung rückabwickeln können.

Fakten zum Schiffsfonds GEBAB Ocean Shipping I (GOS I)
Das Gesamtinvestitionsvolumen des Schiffsfonds GEBAB Ocean Shipping I (GOS I) beträgt 137.405.000,00 EUR. Die Einlagen der Anleger betragen 56.110.000,00 EUR. An Fremdkapital werden 75.996.000,00 EUR. Das Agio beträgt 2.798.000,00 EUR. Ferner gibt es eine stille Beteiligung in Höhe von 2.500.000,00 EUR. Nur im ersten Jahr 2008 wurden 5 % ausgeschüttet.

Der Schiffsfonds GEBAB Ocean Shipping I (GOS I) ist ein Dachfonds, der sich an den nachstehenden drei Einschiffsgesellschaften beteiligt:

- MS „Najade“ MARITIME Gesellschaft für maritime Dienstleistungen mbH
- MS „Buxvillage“ NSB Niederelbe Schifffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG
- MT „Nordic Saturn“ Interorient Shipmanagement GmbH & Co. KG


Diese drei Einschiffsgesellschaften halten die gleichnamigen Objektschiffe. Die MT „Nordic Saturn“ ist ein Doppelhüllentanker, die anderen beiden sind Containerschiffe.

GEBAB Ocean Shipping I (GOS I): Wird Sanierungskonzept nachhaltig greifen?
Für die Anleger ist nicht nur ärgerlich, dass die versprochenen Ausschüttungen nicht erfolgen. Sie mussten im Rahmen eines Sanierungskonzeptes im Jahr 2012 neues Kapital aufbringen, um die Forderungen der finanzierenden Banken zu erfüllen. Es erscheint mehr als fraglich, ob sich der Schiffsfonds GEBAB Ocean Shipping I (GOS I) erholen wird und damit die Anleger ihr Geld zurückerhalten werden.

GEBAB Ocean Shipping I (GOS I): Keine sichere Kapitalanlage

Allerdings ist der GEBAB Ocean Shipping I (GOS I) als eine sichere Kapitalanlage empfohlen worden, die sich gerade durch ihre Diversifizierung auszeichnet und dadurch den Anlegern eine noch größere Sicherheit bietet. Dabei war bereits im Jahr 2008 jedem Experten bewusst, dass die Schifffahrtsindustrie auf eine Krise zusteuert. Damals deuteten sich Überkapazitäten an. Für sicherheitsorientierte Anleger war die Beteiligung an dem GEBAB Ocean Shipping I (GOS I) völlig ungeeignet. Vielen Anlegern ist nicht einmal bewusst, dass sie sich an einer Kommanditgesellschaft beteiligen, der immer auch das Risiko des Totalverlustes innewohnt.

GEBAB Ocean Shipping I (GOS I): Anleger müssen auf Risiken hingewiesen werden
Ein Anlageberater muss seine Kunden anleger- und anlagegerecht beraten, damit sie ihre persönlichen Risiken abwägen können. Das ist die ständige Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes muss ein Vermittler anleger- und anlagegerecht beraten. Er muss also genau prüfen, ob der von ihm empfohlene Schiffsfonds GEBAB Ocean Shipping I (GOS I) zu den persönlichen Bedürfnissen seines Kunden passt. Unter dieser Maßgabe hätte ein Vermittler den Schiffsfonds GEBAB Ocean Shipping I (GOS I) nur Anlegern anbieten dürfen, die bereit sind, hohe Risiken einzugehen und die auch den Totalverlust ihrer Anlage in Kauf nehmen.

GEBAB Ocean Shipping I (GOS I): Bank muss aufklären

Wird die Beteiligung über eine Bank finanziert, muss diese zudem auf die Innenprovision hinweisen, die sie für die Vermittlung des Schiffsfonds GEBAB Ocean Shipping I (GOS I) erhalten hat. Der Bundesgerichtshof nennt diese verdeckte Innenprovisionen Rückvergütung oder Kickback-Zahlung. Er sieht in ihnen einen Interessenkonflikt der Bank, über den der Kunde ungefragt informiert werden muss.

GEBAB Ocean Shipping I (GOS I): Anleger fordern Schadensersatz
Wird ein Anleger nicht über alle Risiken aufgeklärt oder wird ihm die Innenprovision der Bank verschwiegen, steht ihm grundsätzlich ein Schadensersatzanspruch zu. Der Anleger wird so gestellt, als hätte er die Beteiligung an dem Schiffsfonds GEBAB Ocean Shipping I (GOS I) nicht gezeichnet.

17.06.2016

GEBAB Ocean Shipping I ++ GOS I ++ GEBAB Schiffsfonds
GEBAB Ocean Shipping I ++ GOS I ++ GEBAB Schiffsfonds

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986.

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Wenn Sie als Kapitalanleger Probleme haben, dann sind Resch Rechtsanwälte für Sie da.
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Referenzen

Jochen Resch mit Dr. Dr. Cay von Fournier im Interview über das Thema Exzellente Unternehmen.
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