GEBAB Ocean Shipping II ++ GOS II ++ GEBAB Schiffsfonds

Im Jahr 2008 wurde der Schiffsfonds GEBAB Ocean Shipping II (GOS II) von der GEBAB Unternehmensgruppe aufgelegt. Statt der versprochenen Ausschüttungen musste ein Sanierungskonzept umgesetzt warden. Anleger fragen sich, ob sie ihre Beteiligung an dem Schiffsfonds GEBAB Ocean Shipping II (GOS II) rückabwickeln können.

Daten zum Schiffsfonds GEBAB Ocean Shipping II (GOS II)
Das Gesamtinvestitionsvolumen des Schiffsfonds GEBAB Ocean Shipping II (GOS II) beträgt 107.709.000,00 EUR. Die Summe setzt sich durch die Beteiligung der Anleger in Höhe von  45.295.000,00 EUR, einem Agio in Höhe von 265.000,00 EUR, einer Stillen Beteiligung in Höhe von  2.500.000,00 EUR sowie einer Fremdfinanzierung in Höhe von 59.648.000,00 EUR zusammen.    

Der Schiffsfonds GEBAB Ocean Shipping II (GOS II) ist ein Dachfonds, der sich an drei Einschiffsgesellschaften beteiligt. Dabei handelt es sich um:

- MS “Olivia” MARITIME Gesellschaft für maritime Dienstleistungen mbH
- MT „Baltic Commodore“ Interorient Shipmanagement GmbH & Co. KG
- MT “Nordic Solar” Interorient Shipmanagement GmbH & Co. KG


Die MS „Olivia“ ist ein Containerschiff, die beiden anderen sind Tankerschiffe. In den Jahren 2009 bis 2012 wurden Ausschüttungen in Höhe von 6,75 % vorgenommen.

GEBAB Ocean Shipping II (GOS II) muss saniert werden

Dabei dürfte es sich aber nicht um Gewinne handeln, denn von Anfang an hatte der Schiffsfonds GEBAB Ocean Shipping II (GOS II) Probleme. Die Charterraten reichten nur knapp aus, um die finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen. So musste der Schiffsfonds GEBAB Ocean Shipping II (GOS II) in den Jahren 2011 bis 2012 ein Sanierungskonzept erarbeiten, um nicht in die Insolvenz zu gehen.

GEBAB Ocean Shipping II (GOS II): Nichts für sicherheitsorientierte Anleger

Der Schiffsfonds GEBAB Ocean Shipping II (GOS II) ist gleichwohl Anlegern als eine sichere Kapitalanlage empfohlen worden, die sogar zur Altersversorgung dienen sollte. Vielen Anlegern ist aber nicht einmal bewusst, dass sie sich an einer Kommanditgesellschaft beteiligen und damit sogar eine persönliche Haftung eingehen. Zwar ist die Haftung des Kommanditisten erloschen, wenn er seine Einlage vollständig erbracht hat, wenn aber Ausschüttungen erfolgen, die nicht durch Gewinne erwirtschaftet sind, kann die persönliche Haftung in Höhe dieser Ausschüttungen wieder aufleben. Das ist keine theoretische Gefahr. In unzähligen Fonds ist das die erlebte Praxis geschädigter Kapitalanleger. Es muss den Anlegern auch deutlich gemacht warden, dass es sich um eine unternehmerische Beteiligung handelt, der grundsätzlich auch das Risiko des Totalverlustes droht.

GEBAB Ocean Shipping II (GOS II): Risiken wurden verschwiegen

Ein Anlageberater hat die Aufgabe, seinen Kunden umfassend über alle mit der Beteiligung an dem Schiffsfonds GEBAB Ocean Shipping II (GOS II) verbundenen Risiken aufzuklären. Der Bundesgerichtshof sagt, der Anleger muss anleger- und anlagegerecht beraten werden. Der Vermittler muss also genau prüfen, ob der von ihm empfohlene Schiffsfonds GEBAB Ocean Shipping II (GOS II) zu den persönlichen Bedürfnissen seines Kunden passt. Deswegen hätte er sicherheitsorientierten Anlegern diese Beteiligung an dem Schiffsfonds GEBAB Ocean Shipping II (GOS II) nicht anbieten dürfen. Dies wäre nur etwas für Anleger gewesen, die bereit sind, auch Risiken bis hin zum Totalverlust mitzutragen.

GEBAB Ocean Shipping II (GOS II): Haftung der Bank
Wird die Beteiligung an dem Schiffsfonds GEBAB Ocean Shipping II (GOS II) über eine Bank vermittelt, muss diese ungefragt auf die Kickback-Zahlung hinweisen, die diese für die Vermittlung des Schiffsfonds GEBAB Ocean Shipping II (GOS II) erhalten hat. Mit Kickback-Zahlung meint der Bundesgerichtshof eine verdeckte Innenprovision, die die Bank zusätzlich zu dem Agio erhält und die sie nicht offen ausweist. Der Bundesgerichtshof sieht in der Zahlung solcher Kickbacks oder Rückvergütung einen Interessenkonflikt, der dem Kunden ungefragt offenbart werden muss. Der Verdacht liegt nahe, dass die Bank eher aus Provisionsinteresse handelt, als das Wohl des Kunden im Auge zu haben.

GEBAB Ocean Shipping II (GOS II): Schadensersatzanspruch für Anleger
Wird ein Anleger über diese Innenprovision  nicht aufgeklärt oder werden ihm andere wichtige Fakten verschwiegen oder wird er insgesamt falsch beraten, stehen ihm Schadensersatzansprüche zu. Dies ist die ständige Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes. Der Anleger wird dann so gestellt, als hätte er die Beteiligung an dem Schiffsfonds GEBAB Ocean Shipping II (GOS II) nicht gezeichnet.

17.06.2016

GEBAB Ocean Shipping II ++ GOS II ++ GEBAB Schiffsfonds
GEBAB Ocean Shipping II ++ GOS II ++ GEBAB Schiffsfonds

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986.

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Wenn Sie als Kapitalanleger Probleme haben, dann sind Resch Rechtsanwälte für Sie da.
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Referenzen

Jochen Resch mit Dr. Dr. Cay von Fournier im Interview über das Thema Exzellente Unternehmen.
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