GEBAB MS „Buxwave“ ++ Schiffsfonds ++ Verjährung in 2016

Im Jahr 2006 hat die GEBAB Unternehmensgruppe den Schiffsfonds MS „Buxwave“ aufgelegt. Die Prognosen sind nicht eingehalten. Anleger fragen sich, ob sie die Beteiligung kündigen und ihr Geld zurückverlangen können.

Basisdaten zum Schiffsfonds GEBAB MS „Buxwave“
Der Schiffsfonds GEBAB MS „Buxwave“ hat ein Gesamtinvestitionsvolumen von 56.107.000,00 EUR. Anleger erbringen davon 25.230.000,00 EUR mit ihren Einlagen. Fremdfinanziert wird in Höhe von 29.615.000,00 EUR. Hinzu kommt ein Agio in Höhe von 1.262.000,00 EUR. Die kumulierten Ausschüttungen bis 2012 beliefen sich auf 13 %. Prognostiziert wurden allerdings 43,5 %.

GEBAB MS „Buxwave“: angespannte Liquiditätssituation
Das Fondsschiff des GEBAB Schiffsfonds, die MS „Buxwave“ fuhr von Anfang an mit einem festen Chartervertrag, der über eine Laufzeit von 6 Jahren abgeschlossen wurde. Der Weltschiffsmarkt und die fallenden Charterraten führen trotz angepasster finanzieller Belastungen zu einer angespannten Liquiditätssituation des Charterers. Immerhin konnten die Betriebskosten weitgehend abgedeckt werden. An die prognostizierten Ausschüttungen für die Anleger ist allerdings nicht zu denken.

GEBAB MS „Buxwave“: Nichts für sicherorientierte Anleger
Dabei war der Fonds den Anlegern als eine sichere Kapitalanlage mit hohen Renditen versprochen worden. Vielen Anlegern ist allerdings gar nicht bewusst, dass sie eine unternehmerische Beteiligung gezeichnet haben, die sogar dem Risiko des Totalverlustes unterliegt. Dabei muss ein Anlageberater seinen Kunden anleger- und anlagegerecht beraten. Der Vermittler muss also prüfen, ob der von ihm empfohlene Schiffsfonds GEBAB MS „Buxwave“ zu den persönlichen Bedürfnissen seines Kunden passt. Für sicherheitsorientierte Anleger ist deshalb eine Beteiligung an dem Schiffsfonds  GEBAB MS „Buxwave“ nicht geeignet.

GEBAB MS „Buxwave“: Bankenhaftung bei verschwiegener Provision
Wird die Beteiligung an dem Schiffsfonds GEBAB MS „Buxwave“ über eine Bank vermittelt, muss diese sogar auf die Innenprovision hinweisen, die sie für die Vermittlung des dem Schiffsfonds GEBAB MS „Buxwave“ erhält. Der Bundesgerichtshof sieht in der Zahlung einer Rückvergütung (Kickback-Zahlung) einen Interessenkonflikt, der dem Kunden ungefragt offengelegt werden muss.

GEBAB MS „Buxwave“: Anleger verlangen Schadensersatz

Wird ein Anleger nicht hinreichend aufgeklärt oder werden ihm wesentliche Faktoren verschwiegen, steht ihm grundsätzlich ein Schadensersatzanspruch zu. Er wird so gestellt, als hätte er die Beteiligung an dem Schiffsfonds GEBAB MS „Buxwave“ nicht gezeichnet. Das ist die ständige Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes.

Anleger müssen schnell handeln. Ab 2016 droht die Verjährung ihrer Ansprüche.

29.06.2016

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986.

Resch Rechtsanwälte bieten den Anlegern des Schifssfonds GEBAB MS "Buxwave" die kostenlose Prüfung ihres Falles an. Füllen Sie den Fragebogen aus oder rufen Sie an unter 030 885 97 70.

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Wenn Sie als Kapitalanleger Probleme haben, dann sind Resch Rechtsanwälte für Sie da.
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Referenzen

Jochen Resch mit Dr. Dr. Cay von Fournier im Interview über das Thema Exzellente Unternehmen.
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