Harren & Partner Project Carrier I

Viele sicherheitsorientierte Anleger verlassen sich auf die Gewinnchancen von Schiffsfondsgesellschaften. Dabei ist diese Geldanlage höchst instabil. Ein klassisches Beispiel ist die Harren & Partner Project Carrier I Beteiligungs GmbH & Co. KG, die in den Jahren 2009 und 2010 aufgelegt wurde. Aufgrund eines risikoreichen Dachfondskonzepts und sehr hohem Fremdkapital sehen sich die Anleger der Harren & Partner Project Carrier I einem hohen Totalverlustrisiko ausgesetzt. Zu Recht fragen sich viele Anleger, ob sie ihr investiertes Kapital zurückverlangen können.

Harren & Partner Project Carrier I: Risiken des Dachfondskonzepts

Bei einem Dachfondskonzept weiß der Anleger nicht wo das investierte Kapital schlussendlich landet. Diese Unsicherheit birgt ein hohes Totalverlustrisiko. Harren & Partner Project Carrier I agiert nach dem Konzept eines Dachfonds. Die Harren & Partner Project Carrier I sammelt das Kapital in einem Fonds und verteilt es anschließend auf die beiden Ein-Schiffsgesellschaften MS Combi Dock I und MS Palmerton.

Harren & Partner Project Carrier I: Zu hohes Fremdkapital
Bei Anhäufung des Gesamtinvestitionsvolumens von € 101.150.000 verlässt sich die Harren & Partner Project Carrier I zu etwa 61% (€ 61.250.000) auf Fremdkapital. Das Fremdkapital generiert die Harren & Partner Project Carrier I aus Schiffsdarlehen für die MS Combi Dock I und MS Palmerton.

Harren & Partner Project Carrier I: Risiken hohen Fremdkapitals
Ein derart hohes Fremdkapital widerspricht einer stabilen Geldanlage. Geld aus einem Bankdarlehen muss inklusive Zinsen von der Fondsgesellschaft zurückgezahlt werden. Vor allem die Tatsache, dass die Harren & Partner Project Carrier I mit der Schifffahrtskrise zu kämpfen hatte, macht ein derart hohes Fremdkapital äußerst risikoreich. Da die Harren & Partner Project Carrier I ihre Darlehen auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten tilgen muss, ist das investierte Kapital der Anleger stets in Gefahr.

Harren & Partner Project Carrier I: Hohe Mindestsumme für Beteiligung
Den Anlegern der Harren & Partner Project Carrier I war eine Beteiligung mit Zahlung von einer Mindestsumme in Höhe von € 20.000 möglich. Harren & Partner Project Carrier I prognostizierte ihren Anlegern regelmäßige, hohe Gewinnausschüttungen. Ab dem Jahr 2010 wollte die Harren & Partner Project Carrier I bis zu 16% an ihre Anleger auszahlen. Am Ende der Laufzeit sollte ein Gesamtmittelrückfluss in Höhe von 273% erzielt werden.

Harren & Partner Project Carrier I: Das böse Erwachen
Die Schifffahrtskrise machte keinen Bogen um die Harren & Partner Project Carrier I. Durch sinkende Charterraten und Schiffswerte konnte die Harren & Partner Project Carrier I die angepeilten Ziele nicht annähernd erreichen. Dies spiegelte sich sogleich in der negativen Wertentwicklung des Fonds wieder. Bislang wurden lediglich 20% an die Anleger ausgeschüttet. Die Harren & Partner Project Carrier I konnte durch Verhandlungen mit den Banken eine Tilgungsstundung der gezahlten Darlehen erreichen. Wie lange sich die Banken noch hinhalten lassen, ist allerdings mehr als fraglich. Dementsprechend sehen sich die Anleger von Harren & Partner Project Carrier I einem hohen Totalverlustrisiko ihres Investments ausgesetzt.

Harren & Partner Project Carrier I: Die Rechte der Anleger
Anlageberater sind gesetzlich dazu verpflichtet potentielle Anleger über das Totalverlustrisiko aufzuklären. Dies gilt vor allem bei instabilen Schiffsfondsgesellschaften wie der Harren & Partner Project Carrier I. Sollte diese Aufklärung ausgeblieben sein, hat der Anleger einen Anspruch auf Schadensersatz gegen den Anlageberater. Darüber hinaus ist in einem solchen Fall nach ständiger Rechtsprechung des BGH ein Grund zur außerordentlichen Kündigung gegeben.

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986.
Resch Rechtsanwälte bieten den Anlegern eines Harren & Partner Project Carrier I die kostenlose Prüfung ihres Falles an. Rufen Sie an unter 030 885 97 70 oder füllen Sie den Fragebogen aus.