Harren & Partner Flottenfonds I

Die Harren & Partner „Flottenfonds I“ Beteiligungs GmbH & Co. KG ist ein geschlossener Schiffsfonds, der im Jahr 2007 aufgelegt wurde. In Form eines Dachfondskonzept verteilt Harren & Partner Flottenfonds I ihr Kapital auf zwei Ein-Schiffgesellschaften. Insgesamt konnte die Harren & Partner Flottenfonds I ein Kommanditkapital von € 14.810.000,00 anhäufen. Dies geht aus dem Fondsprospekt der Harren & Partner Flottenfonds I hervor. Resch Rechtsanwälte können sicherheitsorientierten Anlegern nur dringend davon abraten in die Harren & Partner Flottenfonds I zu investieren. Schließlich agiert diese nicht nur in Form eines fragwürdigen Dachfondskonzept, sondern ist im risikoreichen Bereich der Schiffsfonds tätig.

Harren & Partner Flottenfonds I: Fragwürdige Investitionsziele

Harren & Partner Flottenfonds I investierte ihr Kommanditkapital in zwei
Ein-Schiffgesellschaften. Dabei flossen € 8.850.000,00 in den Tanker MT PATEA (Baujahr 2008), sowie € 6.000.000,00 in das Containerfeederschiff MS PAFILIA (Baujahr 2006). Inmitten der Schifffahrtskrise entschied sich die Harren & Partner Flottenfonds I dafür auf ein Aufleben der Branche zu hoffen. Da dies einem Glücksspiel gleichkommt, sollten sicherheitsorientierte Anleger Abstand von der Harren & Partner Flottenfonds I nehmen.

Harren & Partner Flottenfonds I: Gefahren vom Dachfondskonzept
Die Harren & Partner Flottenfonds I agiert nach Vorbild eines Dachfondskonzepts. Hierbei wird das Geld der Anleger in einem großen Dachfonds gesammelt und anschließen nach Gutdünken der Fondsgesellschaft auf mehrere kleinere Fonds verteilt. Da der Investor zum Zeitpunkt seiner Geldanlage nicht weiß, wo sein Kapital schlussendlich hingelangt, ist vom Dachfondskonzept abzuraten. Resch Rechtsanwälte raten jedem Anleger dazu lediglich zu investieren, wenn klar ist wo das Kapital im Endeffekt investiert wird.

Harren & Partner Flottenfonds I: Der tiefe Fall des Fonds
Die ersten Nachrichten über den Verlauf des Harren & Partner Flottenfonds I erfreuten ihre Anleger durchaus. Allerdings erlebten diese aufgrund der Weltwirtschaftskrise sobald ein böses Erwachen. Bereits im Jahr 2008 teilte die Harren & Partner Flottenfonds I ihren Anlegern mit, dass anstelle der ursprünglich prognostizierten 8% nun lediglich 4% ausgezahlt werden sollten. Als Grund gab die Harren & Partner Flottenfonds I Liquiditäts-Schonung an. Ein Geschäftsbericht der Harren & Partner Flottenfonds I aus dem Jahre 2010 sprach davon, dass die Krise den Fonds positiv und negativ beeinflusste.

Harren & Partner Flottenfonds I: Aufklärungspflicht des Anlageberaters
Anlageberater haben die gesetzliche Pflicht potentielle Anleger der Harren & Partner Flottenfonds I über die Risiken einer Geldanlage aufzuklären. Vor allem im Bereich der Schiffsfonds muss eine solche Aufklärung aufgrund des hohen Totalverlustrisikos stattfinden.

Harren & Partner Flottenfonds I: Aufklärungspflicht der Banken

Auch die Banken trifft eine Aufklärungspflicht. Sollte diese eine Beteiligung an der Harren & Partner Flottenfonds I vermitteln, erhält sie eine attraktive Provision. Über den Erhalt der Provision muss die Bank den interessierten Anleger aufklären.

Harren & Partner Flottenfonds I: Rechtliche Möglichkeiten der Anleger
Sollte bei einer Beratung zur Harren & Partner Flottenfonds I eine Aufklärungspflicht verletzt worden sein, ergeben sich für den Anleger Schadensersatzansprüche gegen Anlageberater oder die Bank. Darüber hinaus sieht der BGH nach ständiger Rechtssprechung in einem solchen Fall den Grund für eine außerordentliche Kündigung der Beteiligung.

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986.
Resch Rechtsanwälte bieten den Anlegern des Harren & Partner Flottenfonds I die kostenlose Prüfung ihres Falles an. Rufen Sie an unter 030 885 97 70 oder füllen Sie den Fragebogen aus.