Harren & Partner Protected Shipinvest I

Der im Frühjahr 2011 aufgelegte Schiffsfonds Harren & Partner Protected Shipinvest I ist als stabile Geldanlage ungeeignet. Dies ist nicht zuletzt darauf zurückzuführen, dass das Gesamtinvestitionsvolumen von € 50.150.000 lediglich aus € 18.850.000 Eigenkapital besteht. Der Rest der Harren & Partner Protected Shipinvest I Beteiligungs GmbH & Co. KG ist durch zwei Schiffshypothekendarlehen fremdfinanziert. Sicherheitsorientierte Anleger sollten von einer Beteiligung an der Harren & Partner Protected Shipinvest I Abstand nehmen.

Harren & Partner Protected Shipinvest I: Risiken einer Investition

Für eine Beteiligung an der Harren & Partner Protected Shipinvest I müssen die Anleger eine Mindestbeteiligungssumme von € 20.000 aufbringen. Mit einer Investition in die Harren & Partner Protected Shipinvest I ist ein hohes Totalverlustrisiko verbunden. Dies ist zum einen auf den instabilen Wirtschaftszweig der Schifffahrt zurückzuführen. Zum anderen agiert die Harren & Partner Protected Shipinvest I nach dem fragwürdigen Dachfondskonzept.

Harren & Partner Protected Shipinvest I: Unsichere Schiffsfondsgesellschaften
Vor einigen Jahren erschütterte eine Krise den gesamten Wirtschaftszweig der Schifffahrt. Hiervon blieb auch die Harren & Partner Protected Shipinvest I nicht verschont. Sinkende Charterraten, sowie Erträge sorgten dafür, dass die Harren & Partner in eine wirtschaftliche Schieflage geriet.

Harren & Partner Protected Shipinvest I: Fragwürdiges Dachfondskonzept
Die Harren & Partner Protected Shipinvest I agiert nach dem unsicheren Dachfondskonzept. Hier sammelt die Schiffsfondsgesellschaft das Kapital in einem großen Fonds an und verteilt es anschließend nach eigenem Gutdünken auf die beiden Ein-Schiffgesellschaften.

Harren & Partner Protected Shipinvest I: Hohes Fremdkapital
Harren & Partner Protected Shipinvest I verlässt sich nur zu einem geringen Teil auf das gesammelte Eigenkapital ihrer Anleger. Der Rest ihres Gesamtinvestitionsvolumens setzt sich aus zwei Schiffshypothekendarlehen zusammen. Die Harren & Partner Protected Shipinvest I setzt dabei auf die beiden Ein-Schiffsgesellschaften MT Patara und MS Palanpur. Eine Fremdfinanzierung führt vor allem im angeschlagenen Wirtschaftszweig der Schifffahrt zu einem hohen Totalverlustrisiko für die Anleger. Schließlich müssen die Darlehen auch in wirtschaftlich schweren Zeiten zurückgezahlt werden.

Harren & Partner Protected Shipinvest I: Pflichten der Anlageberater und Banken
Anlageberater und Banken, die eine Beteiligung an der Harren & Partner Protected Shipinvest I vermittelt haben, treffen gesetzliche Aufklärungspflichten. Zum einen müssen Anlageberater über das Totalverlustrisiko einer Investition aufklären. Zum anderen haben Banken die Pflicht über die attraktive Provision aufzuklären, die sie im Falle einer Vermittlung erhalten.

Harren & Partner Protected Shipinvest I: Rechte der Anleger
Sollte es zum Unterlassen der Aufklärungspflichten gekommen sein, stehen den Anlegern der Harren & Partner Protected Shipinvest I Rechte zu. Zum einen haben Sie gegen den zuständigen Anlageberater, bzw. die Bank aufgrund der Falschberatung einen Schadensersatzanspruch. Daneben gewährt der BGH in ständiger Rechtsprechung einen Grund zur außerordentlichen Kündigung der Beteiligung, wenn es zur Falschberatung gekommen sein sollte.

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986.
Resch Rechtsanwälte bieten den Anlegern der Harren & Partner Protected Shipinvest I die kostenlose Prüfung ihres Falles an. Rufen Sie an unter 030 885 97 70 oder füllen Sie den Fragebogen aus.