HCI Euroliner ++ HCI Schiffsfonds ++ HCI Capital AG ++ Totalverlsut

Im Jahr 2006 hat die HCI Capital AG den Schiffsfonds HCI Euroliner aufgelegt. Die Prognosen werden nicht eingehalten. Für die Zielfondfonds des Schiffsfonds HCI Euroliner musste Insolvenz angemeldet werden. Das Kapital ist verloren. Können die Anleger des Schiffsfonds HCI Euroliner  trotzdem Schadensersatz verlangen?

Der Schiffsfonds HCI Euroliner ist ein Dachfonds. Er beteiligt sich an den beiden Zielfonds:

- MS „Skirner“ J. Kahrs Schifffahrts-GmbH & Co. KG

- MS „Slidur“ J. Kahrs Schiffahrts-GmbH & Co. KG.


Bei den Objektschiffen handelt es sich um zwei Container-Feederschiffe. Das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt 35.410.000,00 EUR. Die Summe setzt sich durch das Eigenkapital der Anleger in Höhe von 12.550.000,00 EUR sowie durch einen Fremdfinanzierungsanteil in Höhe von  22.860.000,00 EUR zusammen. Im Sommer 2014 wurde das Insolvenzverfahren für die beiden Zielfonds eröffnet. Die Anleger des Schiffsfonds HCI Euroliner erleiden einen Totalverlust.

HCI Euroliner: Anleger müssen umfassend informiert werden.

Vielen Anlegern ist überhaupt nicht bewusst gewesen, dass sie sich an einer Kommanditgesellschaft beteiligen und sie damit die Rolle des Kommanditisten einnehmen. Es eine unternehmerische Beteiligung, der von vornherein auch das Risiko des Totalverlustes innewohnt. Für Anleger ist es noch wichtig zu wissen, dass sie unter Umständen auch in die Haftung genommen werden können, wenn sie Ausschüttungen erhalten, die nicht durch Gewinne erwirtschaftet wurden. In dem Fall droht die Rückzahlung der Ausschüttungen.

HCI Euroliner: Anleger müssen umfassend beraten werden


Ein Anlageberater muss anleger- und anlagegerecht beraten. Er muss prüfen, ob der von ihm angebotene Schiffsfonds HCI Euroliner den persönlichen Bedürfnissen seines Kunden entspricht. Für sicherheitsorientierte Anleger oder zur Altersvorsorge ist deshalb eine solche Beteiligung von vornherein ungeeignet gewesen. Ein Anlageberater hätte den HCI Euroliner Schiffsfonds nur Anlegern anbieten dürfen, die bereit sind, Risiken einzugehen und die auch bereit sind, den Verlust ihrer Einlage wegzustecken.

Rückforderung von Ausschüttungen

Zu den Beratungspflichten des Anlageberaters gehört auch der Hinweis, dass Ausschüttungen unter Umständen wieder zurückgefordert werden müssen, wenn diese Ausschüttungen nicht durch Gewinne erwirtschaftet wurden. Bei Liquiditätsproblemen oder gar bei der Insolvenz kann der Insolvenzverwalter gemäß § 172 HGB die Rückzahlung dieser Ausschüttungen verlangen. Die Anleger müssen sich bewusst sein, dass die Rückforderung der Ausschüttungen nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen abgewehrt werden kann.

Verlängerte Verjährung für Rückforderung

Die Forderung zur Rückzahlung von Ausschüttungen unterliegt nicht der 10-jährigen absoluten Verjährungsfrist, wie die potenziellen Schadensersatzansprüche. Den Anlegern droht also nicht nur der Totalverlust, sondern sie müssen sogar befürchten, dass sie bereits erhaltene Ausschüttungen am Ende wieder zurückzahlen müssen.

HCI Euroliner: Banken müssen über Innenprovision aufklären

Wird die Beteiligung an dem Schiffsfonds HCI Euroliner durch eine Bank vermittelt, muss diese ungefragt auf die Innenprovision (Kickback-Zahlung) hinweisen, die sie für die Vermittlung des Schiffsfonds HCI Euroliner kassiert hat. Der Bundesgerichtshof sieht in der Zahlung einer Innenprovision einen Interessenkonflikt aufseiten der Bank, den sie ihrem Kunden ungefragt mitteilen muss.

HCI Euroliner: Anleger verlangen Schadensersatz

Wird der Anleger des HCI Euroliner Schiffsfonds nicht wahrheitsgemäß beraten oder werden ihm wesentliche Fakten verschwiegen, stehen ihm Schadensersatzansprüche zu. Der Anleger wird dann so gestellt, als hätte er die Beteiligung an dem HCI Euroliner Schiffsfonds nicht gezeichnet.

26.02.2016

HCI Euroliner ++ HCI Schiffsfonds ++ HCI Capital AG ++ Totalverlsut
HCI Euroliner ++ HCI Schiffsfonds ++ HCI Capital AG ++ Totalverlsut

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986.

Resch Rechtsanwälte bieten den Anlegern der HCI Euroliner die kostenlose Prüfung ihres Falles an. Füllen Sie den Fragebogen aus oder rufen Sie an unter 030 885 97 70.