HCI Beteiligung Vela + Delphinus ++ HCI Schiffsfonds ++ Bewertung

Im Jahr 2009 hat die HCI Capital AG den Schiffsfonds HCI Beteiligung Vela + Delphinus emittiert. Für sicherheitsorientierte Anleger ist die Beteiligung nicht geeignet. Manche Anleger fragen sich, ob sie deshalb ihren Anteil an dem Schiffsfonds HCI Beteiligung Vela + Delphinus kündigen und ihr Geld zurückverlangen können.

Was macht der Schiffsfonds HCI Beteiligung Vela + Delphinus?

Der Schiffsfonds HCI Beteiligung Vela + Delphinus beteiligt sich an zwei Schifffahrtsgesellschaften, nämlich der

-          MS „JPO Vela“ Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG

-          MS „JPO Delphinus“ Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG.

Das Gesamtinvestitionsvolumen des Schiffsfonds HCI Beteiligung Vela + Delphinus beträgt 6.272.000,00 EUR. Von diesem Geld wurde nach Abzug aller Weichkosten das Containerschiff „JPO Vela“ sowie der Supramaxfrachter MS „JPO Delphinus“ erworben. Im Jahr 2010 erfolgten Ausschüttungen mit 3 % p. a. sowie im Jahr 2011 mit 12,5 % p. a.

Die Risiken des Schiffsfonds HCI Beteiligung Vela + Delphinus

Im Vergleich zu vielen anderen HCI Schiffsfonds steht damit der Schiffsfonds HCI Beteiligung Vela + Delphinus relativ gut da. Nichtsdestoweniger möge dies die Anleger sich nicht in einer Sicherheit wähnen lassen, die objektiv nicht gegeben ist. Der Weltschiffsmarkt befindet sich seit Jahren in der Krise. Wegen der abflauenden Weltwirtschaftskrise ist auch nicht erkennbar, dass sich diese Krise, die zu ständig sinkenden Frachtraten führt, auflöst. Die Beteiligung an dem Schiffsfonds HCI Beteiligung Vela + Delphinus ist keine sichere Kapitalanlage.

HCI Beteiligung Vela + Delphinus: Haftung des Kommanditisten

Vielen Anlegern ist die Beteiligung an dem Schiffsfonds HCI Beteiligung Vela + Delphinus aber als eine sichere Kapitalanlage empfohlen worden, die sogar zur Altersvorsorge geeignet sein sollte. Dabei ist in den Beratungsgesprächen vielfach untergegangen, dass es sich um eine Kommanditbeteiligung handelt. Es gibt keine sicheren Renditeversprechen, obwohl immerhin in den ersten Jahren Ausschüttungen erfolgt sind. Diese Ausschüttungen stehen jedoch immer unter dem Risiko  der Rückforderung. Anleger können hier in die persönliche Haftung kommen. Zwar ist die Haftung eines Kommanditisten grundsätzlich erloschen, wenn er seine Einlage vollständig erbracht hat, wenn aber Ausschüttungen erfolgen, die nicht durch Gewinne erwirtschaftet sind, kann die Haftung in Höhe dieser Ausschüttungen wieder aufleben. Dies ist vielen Anlegern des Schiffsfonds HCI Beteiligung Vela + Delphinus nicht bewusst.

HCI Beteiligung Vela + Delphinus:  Anleger müssen umfassend aufgeklärt werden

Ein Anlageberater muss aber seine Kunden anleger- und anlagegerecht beraten. Das bedeutet, dass er die individuellen Bedürfnisse des Kunden mit der von ihm empfohlenen Kapitalanlage abgleichen muss. Für sicherheitsorientierte Anleger ist die Beteiligung nicht geeignet, weil bei jeder unternehmerischen Beteiligung, und eine solche ist die Beteiligung an dem Schiffsfonds HCI Beteiligung Vela + Delphinus, immer auch das Risiko des Totalverlustes steht. Bei ordnungsgemäßer Beratung kann ein Vermittler die Beteiligung an dem Schiffsfonds HCI Beteiligung Vela + Delphinus nur Anlegern anbieten, die bereit sind, erhebliche Risiken zu tragen und auch den Verlust ihrer Kapitalanlage hinnehmen wollen.

HCI Beteiligung Vela + Delphinus: Bank muss auf Innenprovision hinweisen

Wird die Beteiligung über eine Bank vermittelt, muss diese zudem auch auf die Innenprovision hinweisen, die sie für die Vermittlung des Schiffsfonds HCI Beteiligung Vela + Delphinus erhalten hat. Der Bundesgerichtshof sieht in der verdeckten Innenprovision einen Interessenkonflikt, den die Bank ihren Kunden ungefragt offenlegen muss. Der Verdacht liegt nahe, dass die Bank bei der Vermittlung des Schiffsfonds HCI Beteiligung Vela + Delphinus eher an sich gedacht hat, als an das Wohl des Kunden.

HCI Beteiligung Vela + Delphinus: Anleger erhalten Schadensersatz

Wird ein Anleger über wesentliche Fakten, wie die Innenprovision, nicht aufgeklärt oder wird er nicht anleger- und anlagegerecht beraten, steht ihm ein Schadensersatzanspruch zu. Der Anleger wird dann so gestellt, als hätte er die Beteiligung an dem Schiffsfonds HCI Beteiligung Vela + Delphinus nicht gezeichnet.

HCI Beteiligung Vela + Delphinus ++ HCI Schiffsfonds ++ Bewertung
HCI Beteiligung Vela + Delphinus ++ HCI Schiffsfonds ++ Bewertung

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986.

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