HCI MT Hellespont Progress ++ HCI Schiffsfonds ++ Verjährung in 2016

Der im Jahr 2006 von der HCI Capital AG aufgelegte Schiffsfonds HCI MT Hellespont Progress GmbH & Co. KG hat die Erwartungen der Anleger nicht erfüllt. Die Ausschüttungen liegen weit hinter Plan. Es droht Verjährung im Jahr 2016. Schnelles Handeln ist erforderlich! Können Anleger Schadensersatz verlangen?

Was macht der Schiffsfonds HCI MT Hellespont Progress?

Das Gesamtinvestitionsvolumen des Schiffsfonds HCI MT Hellespont Progress betrug 35.862.000,00 Euro. Diese Summe setzte sich durch die Beteiligung der Anleger mit knapp 12.575.000,00 Euro sowie eine Fremdfinanzierung in Höhe von 23.287.000,00 Euro zusammen. Mit einem Teil dieses Geldes wurde das Tankschiff HCI MT Hellespont Progress erworben. Zu Ausschüttungen ist es nur in den Jahren 2007 mit 6 % p.a. und 2009 mit 7 % p.a. gekommen.

HCI MT Hellespont Progress in Schwierigkeiten

Der Schiffsfonds HCI MT Hellespont Progress bereitete seinen Anlegern keine Freude. Nach den vorgenannten Ausschüttungen der Jahre 2007 und 2009 brachen diese danach völlig weg. Im Jahr 2009 wurde ein Finanzierungskonzept erarbeitet, das Tilgungsaussetzungen sowie neu zuzuführendes Kapital durch die Anleger beinhaltet.

HCI MT Hellespont Progress Schiffsfonds keine sichere Kapitalanlage


Dabei ist den Anlegern die Beteiligung an dem Schiffsfonds HCI MT Hellespont Progress als eine sichere Kapitalanlage empfohlen worden. Vielen ist nicht bewusst, dass sie sich an einer Kommanditgesellschaft beteiligen und damit unternehmerische Risiken eingehen. Als Kommanditist kann es sogar passieren, dass Ausschüttungen, die nicht durch Gewinne erzielt worden sind, wieder zurückzahlen müssen. Für sicherheitsorientierte Anleger und zur Altersvorsorge ist deshalb die Beteiligung an dem Schiffsfonds HCI MT Hellespont Progress nie geeignet gewesen. Trotzdem wurde sie gerade eben auch Anlegern empfohlen, deren die Sicherheit Voraussetzung für die Beteiligung an dem Schiffsfonds HCI MT Hellespont Progress gewesen ist.

HCI MT Hellespont Progress nichts für sicherheitsorientierte Anleger

Dabei muss der Vermittler sich überzeugen, dass der von ihm empfohlene Schiffsfonds HCI MT Hellespont Progress den persönlichen Bedürfnissen des Anlegers entspricht. Ein Vermittler muss anleger- und anlagegerecht beraten, so sagt es der Bundesgerichtshof. Die Beteiligung an dem Schiffsfonds HCI MT Hellespont Progress hätten nur Anlegern angeboten werden dürfen, die bereit sind Risiken zu tragen und die auch den Verlust ihrer Einlage akzeptieren wollen.

HCI MT Hellespont Progress: Bank muss über verdeckte Provision aufklären

Wird die Beteiligung über eine Bank vermittelt muss diese zudem auf die Innenprovisionen hinweisen, die sie für die Vermittlung der Beteiligung an dem Schiffsfonds HCI MT Hellespont Progress erhalten hat. Der Bundesgerichtshof sieht in der Zahlung einer verdeckten Innenprovision, einen Interessenkonflikt, über den der Kunde aufgeklärt werden muss. Es besteht nämlich zu befürchten, dass die Bank bei der Empfehlung eher an ihr eigenes Interesse an der Provision denkt, als an das Wohl des Kunden.

HCI Hellespont Progress: Anleger fordern Ersatz des Schadens

Wird der Anleger falsch beraten oder werden ihm wesentliche Faktoren, wie zum Beispiel die Innenprovision verschwiegen, steht dem Anleger grundsätzlich ein Schadensersatzanspruch zu.  Der Anleger wird so gestellt, als hätte er die Beteiligung an dem HCI MT Hellespont Progress nicht gezeichnet.

14.03.2016

HCI MT Hellespont Progress ++ HCI Schiffsfonds ++ Verjährung in 2016
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Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986.

Resch Rechtsanwälte bieten den Anlegern des HCI MT Hellespont Progress  die kostenlose Prüfung ihres Falles an. Füllen Sie den Fragebogen aus oder rufen Sie an unter 030 885 97 70.