HCI MS Johannes S.++ HCI Schiffsfonds ++ Totalverlustrisiko

Im Jahr 2008 hat die HCI Capital AG den Schiffsfonds HCI MS Johannes S. aufgelegt. Die prospektierten Ausschüttungen werden nicht geleistet. Anleger fragen sich, ob sie die Beteiligung kündigen und ihr Geld zurückverlangen können.

Was macht Schiffsfonds HCI MS Johannes S.?

Das Gesamtinvestitionsvolumen des Schiffsfonds HCI MS Johannes S. betrug 37.606.000,00 EUR. Diese Summe setzte sich aus dem Kommanditkapital mit knapp 14.050.000,00 EUR sowie einer Fremdfinanzierung in Höhe von  23.556.000,00 EUR zusammen. Im Jahr 2008 erfolgten Ausschüttungen in Höhe von 4 %.

Schiffsfonds HCI MS Johannes S. hat erhebliche Probleme

Der Schiffsfonds HCI MS Johannes S. ist zu einem Zeitpunkt am Markt platziert worden, als sich der internationale Schiffsmarkt in einer tiefen Krise befand, von der er sich bis heute nicht wirklich erholt hat. Aufgrund eines Überangebotes an Frachtschiffen können viele Betreibergesellschaften ihre Schiffe nur sporadisch einsetzen, müssen aber dennoch die Fixkosten tragen. So geriet auch der Schiffsfonds HCI MS Johannes S. GmbH & Co KG mit dem gleichnamigen Containerschiff in wirtschaftliche Schwierigkeiten und konnte die Raten für ihren Kredit nicht mehr bedienen. Im Jahr 2012 musste die Tilgung sogar ausgesetzt werden. Im schlimmsten Falle droht die Insolvenz.

Schiffsfonds HCI MS Johannes S. ist eine riskante Kapitalanlage

Dabei ist der Schiffsfonds HCI MS Johannes S. den Anlegern als eine sichere Kapitalanlage mit einer hohen Rendite angepriesen worden. Dass sich die Anleger an einer Kommanditgesellschaft beteiligen und dass diese ein unternehmerisches Risiko darstellt, das bis zum Totalverlust gehen kann, ist den meisten Anlegern nicht bewusst gewesen. Für sicherheitsorientierte Anleger war die Beteiligung von vornherein ungeeignet. Manchen Anlegern ist die Beteiligung sogar als Altersvorsorge empfohlen worden.

Schiffsfonds HCI MS Johannes S. für sicherheitsorientierte Anleger nicht geeignet

Ein Vermittler muss aber seine Kunden anleger- und anlagegerecht beraten. Einem sicherheitsorientierten Anleger hätte er also die Beteiligung an den Schiffsfonds HCI Johannes S. gar nicht anbieten dürfen. Die Beteiligung an dem Schiffsfonds HCI MS Johannes S . ist nur etwas für Anleger, die bereit sind, hohe Risiken einzugehen und die im schlimmsten Falle auch den Verlust ihrer Einlage ohne Probleme verkraften können.

HCI MS Johannes S.: Banken müssen ungefragt auf Innenprovision hinweisen

Wird die Beteiligung über eine Bank vermittelt, muss diese ungefragt auch auf die Innenprovision hinweisen, die sie für die Vermittlung der Beteiligung an dem Schiffsfonds HCI MS Johannes S. erhalten hat. Der Bundesgerichtshof sieht in der Zahlung einer Innenprovision einen Interessenkonflikt, über den der Kunde ungefragt aufgeklärt werden muss. Der Verdacht liegt nahe, dass die Bank hier eher an sich und ihre Provision denkt als an das Wohl des Anlegers.

Anleger des Schiffsfonds HCI MS Johannes S. wollen Ersatz des Schadens

Wird ein Anleger falsch beraten und wurden ihm wesentliche Fakten, wie die Innenprovision verschwiegen, steht ihm ein Schadensersatzanspruch zu. Der Anleger wird so gestellt, als hätte er die Beteiligung an dem Schiffsfonds HCI Johannes S. nicht gezeichnet.

16.03.2016

HCI MS Johannes S.++ HCI Schiffsfonds ++ Totalverlustrisiko
HCI MS Johannes S.++ HCI Schiffsfonds ++ Totalverlustrisiko

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986.

Resch Rechtsanwälte bieten den Anlegern des HCI Schiffsfonds MS Johannes S. die kostenlose Prüfung ihres Falles an. Füllen Sie den Fragebogen aus oder rufen Sie an unter 030 885 97 70.