HCI MS Vogerunner ++ HCI Schiffsfonds ++ Insolvenz ++ Schadensersatz

Der im Jahr 2008 von der HCI Capital AG aufgelegte Schiffsfonds HCI MS Vogerunner ist insolvent. Die rund 500 Anleger müssen mit einem Totalverlust rechnen. Von wem können die Anleger des Schiffsfonds HCI MS Vogerunner Schadensersatz verlangen?

Was machte der Schiffsfonds HCI MS Vogerunner?

Das Gesamtinvestitionsvolumen des Schiffsfonds HCI MS Vogerunner betrug 65.205.000,00 Euro. Diese Summe setzt sich aus dem Kommanditkapital mit knapp 22.025.000,00 Euro sowie einer Fremdfinanzierung in Höher von 43.180.000,00 Euro zusammen.

Sanierung des Schiffsfonds HCI MS Vogerunner gescheitert


Die Probleme des Schiffsfonds HCI MS Vogerunner sind hausgemacht. Sinkende Charterraten und die hohe Fremdkapitalquote schwächten den HCI Schiffsfonds. Im Jahr 2012 wurde mit Hilfe der Anleger ein Sanierungskonzept umgesetzt, das immerhin 3,1 Millionen Euro einbrachte. Am Ende hat es nichts genutzt. Einzig allein die HCI Capital AG hat von diesem Betrag noch mal Provisionen von 3 % kassiert, wie das Manager Magazin berichtete. Im Februar 2016 wurde beim Amtsgericht Hamburg das Insolvenzverfahren (Az.: 67c IN 47/16) eröffnet.

HCI MS Vogerunner Schiffsfonds nicht für sicherheitsorientierte Anleger

Dabei wurde die Beteiligung an dem Schiffsfonds HCI MS Vogerunner den Anlegern als eine sichere Kapitalanlage empfohlen, die sogar zur Altersvorsorge geeignet sein sollte. Nun ist aber eine Beteiligung auch immer mit dem unternehmerischen Risiko des jeweiligen Schiffsfonds verbunden. Im schlimmsten Fall droht das Risiko des Totalverlustes. Für sicherheitsorientierte Anleger ist deshalb eine Beteiligung an dem Schiffsfonds HCI MS Vogerunner von vornherein ungeeignet gewesen. Das hätte auch der Anlageberater berücksichtigen müssen, der nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes seinen Kunden anlage- und anlegergerecht beraten muss. Nach dieser Maßgabe hätte er die Beteiligung an dem Schiffsfonds HCI MS Vogerunner nur Anlegern empfehlen dürfen, die bereit sind ein erhebliches Risiko einzugehen und die auch den Verlust ihrer Kapitalanlage riskieren können.

Schiffsfonds HCI MS Vogerunner: Banken müssen über Innenprovision aufklären

Vielfach ist die Beteiligung an dem HCI MS Vogerunner auch über Banken vermittelt worden. Diese musste bei der Vermittlung auf die verdeckte Innenprovision hinweisen, die sie für die Vermittlung des Schiffsfonds HCI MS Vogerunner erhalten hat. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes ist in der Zahlung einer verdeckten Innenprovision ein Interessenkonflikt zu sehen, der dem Anleger offenbart werden muss. Es besteht die Gefahr, dass die Interessen des Kunden hinter Provisionsinteresse der Bank zurück treten könnten. Darum muss der Kunde aufgeklärt sein.

Schiffsfonds HCI MS Vogerunner: Anleger erhalten Schadensersatz

Wird diese Innenprovision verschwiegen oder wird der Anleger nicht anlage- und anlegergerecht beraten steht ihm grundsätzlich ein Schadensersatzanspruch zu. Der Anleger wird dann so gestellt als hätte er die Beteiligung an dem Schiffsfonds HCI MS Vogerunner nicht gezeichnet.

15.03.2016

HCI MS Vogerunner ++ HCI Schiffsfonds ++ Insolvenz ++ Schadensersatz
HCI MS Vogerunner ++ HCI Schiffsfonds ++ Insolvenz ++ Schadensersatz

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986.

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