HCI Shipping Select 26 ++ HCI Schiffsfonds ++ Totalverlust droht

Im Jahr 2008 wurde der Schiffsfonds HCI Shipping Select 26 von der HCI Capital AG aufgelegt. Das Ergebnis ist desaströs. Der Schiffsfonds HCI Shipping Select 26 ist gescheitert. Anleger fragen sich, ob sie Schadensersatz verlangen können?

Der HCI Shipping Select 26 ist ein Dachfonds und emittiert in acht Einschiffsgesellschaften als Zielfonds.

Dabei handelt es sich um vier Plattformversorger:

Schiffsfonds Hellespont Daring

Schiffsfonds Hellespont Defiance

Schiffsfonds Hellespont Drive

Schiffsfonds Hellespont Dawn

sowie vier Produkten- und Chemietanker:

Schiffsfonds Hellespont Centurion

Schiffsfonds Hellespont Challenger

Schiffsfonds Hellespont Charger

Schiffsfonds Hellespont Chieftain.

Rund 1.900 Anleger haben knapp 65.000.000 EUR Eigenkapital in den Dachfonds HCI Shipping Select 26 eingelegt. Die prospektierten Prognosen im Hinblick auf die Ausschüttungen wurden nicht eingehalten. Ausschüttungen wurden insgesamt gestrichen. Im Jahr 2012 sind alle Restrukturierungs-bemühungen gescheitert. Die Schiffsfonds der Produkten- und Chemikalientanker mussten Insolvenzantrag stellen. Für die Plattformversorger ist der Verkauf der Schiffe geplant.

Anleger des Schiffsfonds HCI Shipping Select 26 unzureichend aufgeklärt

Nach den Erfahrungen von Resch Rechtsanwälte wurden die Anleger nicht hinreichend auf die mit der Beteiligung an dem HCI Shipping Select 26 verbundenen Risiken aufgeklärt. Sie wussten nicht einmal, dass es sich um eine Kommanditgesellschaft, an der sie sich als Kommanditist beteiligt haben, handelt. Es ist eine unternehmerische Beteiligung, der von vornherein das Risiko des Totalverlustes innewohnt. Für sicherheitsorientierte Anleger ist diese Beteiligung deshalb nie geeignet gewesen.

HCI Shipping Select 26 für sicherheitsorientierte Anleger ungeeignet

Auf diese Risiken muss aber ein Anlageberater hinweisen. Ein Anlageberater muss anleger- und anlagegerecht beraten, er muss also prüfen, ob der von ihm angebotene Schiffsfonds HCI Shipping Select 26 zu den persönlichen Bedürfnissen des Anlegers passt. Für sicherheitsorientierte Anleger oder zur Altersvorsorge ist die Beteiligung an dem Schiffsfonds HCI Shipping Select 26 jedenfalls nicht geeignet. Andersherum gesagt: Der Anlageberater kann den Schiffsfonds HCI Shipping Select 26 nur risikobereiten und mutigen Anlegern anbieten.

HCI Shipping Select 26: Bank muss auf Innenprovision verweisen

Wenn die Beteiligung an dem Schiffsfonds HCI Shipping Select 26 über eine Bank vermittelt wurde, muss diese ungefragt auf die Innenprovision verweisen, die sie für den Vertrieb des Schiffsfonds HCI Shipping Select 26 erhält. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes ist in der Zahlung einer Innenprovision ein Interessenkonflikt zu sehen, auf den die Bank ungefragt hinweisen muss.

Anleger des HCI Shipping Select 26 erhalten Schadensersatz

Wenn auf diese Innenprovision nicht hingewiesen wurde oder der Anleger über die übrigen Risiken nicht hinreichend aufgeklärt worden ist, steht ihm Schadensersatz zu. Er wird so gestellt, als hätte er die Beteiligung an dem HCI Shipping Select 26 nicht gezeichnet. Es sei beispielhaft auf das Urteil in Sachen HCI Shipping Select 26 des Landgerichts Chemnitz verwiesen. Die vermittelnde Erzgebirgssparkasse wurde aus den o. g. Gründen zu Schadensersatz verurteilt. Der Anleger erhält sein Geld zurück.

28.01.2016

HCI Shipping Select 26 ++ HCI Schiffsfonds ++ Totalverlust droht
HCI Shipping Select 26 ++ HCI Schiffsfonds ++ Totalverlust droht

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986.

Resch Rechtsanwälte bieten den Anlegern der HCI Shipping Select 26  die kostenlose Prüfung ihres Falles an. Füllen Sie den Fragebogen aus oder rufen Sie an unter 030 885 97 70.