HCI Shipping Select XVIII ++ HCI Schiffsfonds ++ Hanseatische Schiffsfonds

 

Im Jahr 2006 hat das Emissionshaus HCI Capital AG den Schiffsfonds HCI Shipping Select XVIII aufgelegt. Die Anleger des HCI Shipping Select XVIII mussten zur Kenntnis nehmen, dass eine angestrebte Sanierung gescheitert ist. Es droht der Totalverlust ihrer Einlage. Anleger des HCI Shipping Select XVIII fragen sich, ob ihr Geld endgültig verloren ist oder ob sie Schadenersatz geltend machen können.

 

Was macht HCI Shipping Select XVIII?

Der HCI Shipping Select XVIII ist ein Dachfonds. Er beteiligt sich an den Containerschiffen MS „Mark Twain“, MS „Hammonia Husum“, MS „ Hammonia Emden“ und MS „Allise“.

Das Eigenkapital des HCI Shipping Select XVIII beträgt 72.200.000,00 USD. Hinzu kommen Bankkredite über 148.790,00 USD zum Zeitpunkt der Erstemission. Infolge rückläufiger Charterraten und damit eingehender Ertragsrückgang konnte ab dem Jahr 2009 der HCI Shipping Select XVIII seine Tilgungsdienste nicht mehr bringen.

Nur mit Sondertilgungen gelang es dem HCI Fonds Schiff MS „Mark Twain“,  sich in den Folgejahren wirtschaftlich über Wasser zu halten. Infolge dieser Situation wurde mit einem Vorratsbeschluss der Verkauf des HCI Fonds Schiffes MS „Mark Twain“ beschlossen.

Falschberatung der Anleger des HCI Shipping Select XVIII

Resch Rechtsanwälte stellen fest, dass die Anleger über die Risiken der Beteiligung an dem HCI Shipping Select XVIII nicht hinreichend aufgeklärt worden sind. Dabei muss aber ein Anlageberater seinen Kunden anleger- und anlagegerecht beraten, d. h. der Anlageberater muss die individuellen Bedürfnisse und Wünsche seines Kunden prüfen und ihm eine entsprechende dazu passende Kapitalanlage anbieten.

HCI Shipping Select XVIII zur Altersvorsorge nicht geeignet

Vielfach wurde die Beteiligung sogar als zur Altersvorsorge geeignet bezeichnet. Dabei ist die Beteiligung an dem HCI Shipping Select XVIII für sicherheitsorientierte Anleger nicht geeignet. Es droht das Risiko des Totalverlustes. Zudem muss über die Währungsrisiken aufgeklärt werden, in die den meisten Schiffsfonds innewohnen.

Rückforderung von Ausschüttungen

Zu den Beratungspflichten des Anlageberaters gehört auch der Hinweis, dass Ausschüttungen unter Umständen wieder zurückgefordert werden müssen, wenn diese Ausschüttungen nicht durch Gewinne erwirtschaftet wurden. Bei Liquiditätsproblemen oder gar bei der Insolvenz kann der Insolvenzverwalter gemäß § 172 HGB die Rückzahlung dieser Ausschüttungen verlangen. Die Anleger müssen sich bewusst sein, dass die Rückforderung der Ausschüttungen nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen abgewehrt werden kann.

Verlängerte Verjährung für Rückforderung

Die Forderung zur Rückzahlung von Ausschüttungen unterliegt nicht der 10-jährigen absoluten Verjährungsfrist, wie die potenziellen Schadensersatzansprüche. Den Anlegern droht also nicht nur der Totalverlust, sondern sie müssen sogar befürchten, dass sie bereits erhaltene Ausschüttungen am Ende wieder zurückzahlen müssen.

HCI Shipping Select XVIII: Bank muss über Innenprovision aufklären

Wenn die Vermittlung des Schiffsfonds HCI Shipping Select XVIII über eine Bank erfolgt, muss diese unaufgefordert auf die Innenprovision (Kick-back-Zahlung) hinweisen, die sie für die Vermittlung der Beteiligung an dem HCI Shipping Select XVIII erhalten hat. Dies ist die ständige Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes. Der Bundesgerichtshof sieht die Bank in einem Interessenkonflikt, der dem Kunden offengelegt werden muss.

HCI Shipping Select XVIII: Schadenersatz bei Falschberatung

Wenn die Kunden nicht über alle Risiken aufgeklärt wurden, steht ihnen grundsätzlich ein Schadenersatzanspruch zu. Der Anleger des Schiffsfonds HCI Shipping Select XVIII wird so gestellt, als hätte er die Beteiligung nicht erworben.

30.11.2015

 

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HCI Shipping Select XVIII ++ HCI Schiffsfonds ++ Hanseatische Schiffsfonds

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986.

Resch Rechtsanwälte bieten den Anlegern der HCI Shipping Select XVIII die kostenlose Prüfung ihres Falles an. Füllen Sie den Fragebogen aus oder rufen Sie an unter 030 885 97 70.