HEH Edinburgh

Die HEH „Edinburgh“ Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG hat am 9. Oktober 2009 mit HEH Edinburgh einen weiteren Flugzeugfonds prospektiert. Für die Zahlung einer Mindestbeteiligungssumme von 15.000 € war interessierten Anlegern eine Beteiligung an der HEH Edinburgh möglich. In Summe hat die HEH Edinburgh Gesamtinvestitionskosten von 15.110.000 €. Diese Kosten stemmt die HEH Edinburgh zu 49,9% (7.180.000 €) mit Eigenkapital. Da sich die Fluggesellschaft Flybe als Darlehensgeber der HEH Edinburgh in einer wirtschaftlichen Schieflage befindet, fürchten die Anleger der HEH Edinburgh um ihr investiertes Kapital. Können Sie Ihr Geld retten?

HEH Edinburgh: Investitionsobjekt
Mit der HEH Edinburgh setzt das Hamburger Emissionshaus erneut auf ein Flugzeug des Herstellers Bombardier - Das Turboprop-Flugzeug Dash 8-Q400. Die HEH Edinburgh möchte wirtschaftlich auf die Vermietung, Verpachtung und Verleasung des Personenflugzeugs setzen. Als Leaser und gleichzeitig Darlehensgeber der HEH Edinburgh fand sich die britische Fluggesellschaft Flybe.

HEH Edinburgh: Risiken des hohen Fremdkapitals
Bei der Deckung der Gesamtinvestitionskosten setzt die HEH Edinburgh lediglich zu 49,9% auf Eigenkapital. Die restlichen Kosten hat die HEH Edinburgh von der Fluggesellschaft Flybe in Form eines Darlehens abgedeckt. Das hohe Fremdkapital, auf das sich die HEH Edinburgh verlässt, bringt Risiken mit sich. Sollte es zum Ernstfall der Insolvenz der HEH Edinburgh kommen, werden die Anleger erst zum Schluss aus der Insolvenzmasse befriedigt. Hier besteht ein hohes Totalverlustrisiko.

HEH Edinburgh: Wirtschaftlich schwacher Darlehensgeber  
Im November 2018 gab es für die Anleger der HEH Edinburgh ein böses Erwachen. Wie die HEH Edinburgh erfuhr, musste sich die Airline Flybe aufgrund der schwindenden Liquidität zum Verkauf stellen. Grund waren die deutlich schwächeren Geschäftszahlen im ersten Halbjahr 2018. Bis jetzt ist die HEH Edinburgh davon nicht unmittelbar betroffen. Allerdings wurden in Folge dessen die Auszahlungen an die Anleger der HEH Edinburgh vorerst gestoppt.

HEH Edinburgh: Schwache Zahlen des Flugzeugfonds
Die Anleger der HEH Edinburgh mussten enttäuscht feststellen, dass die Zahlen des Flugzeugfonds Jahr für Jahr schwächer werden. So lagen die Bilanzen der HEH Edinburgh im Jahr 2009 bei 15.000.000 € und bereits im Jahr 2017 nur noch bei 4.319.816 €. Die schwächelnden Zahlen gipfelten 2019 darin, dass die HEH Edinburgh ihre Auszahlungen aufgrund des Verkaufs der Flybe pausieren musste. Das Risiko des Totalverlusts der Investition ist mittlerweile eine berechtigte Angst der HEH Edinburgh.

HEH Edinburgh: Aufklärungspflicht des Anlageberaters
Im Rahmen der HEH Edinburgh sehen sich die Anleger einem hohen Totalverlustrisiko ihres Kapitals ausgesetzt. Dieses potentielle Risiko muss im Rahmen der Anlageberatung zur Sprache gekommen sein. Schließlich gilt für Anlageberater eine umfangreiche Aufklärungspflicht. Sollte der Anlageberater die Risiken nur unzureichend angesprochen oder gar gänzlich verschwiegen haben, wird von einer Falschberatung gesprochen.

HEH Edinburgh: Rechtliche Möglichkeiten der Anleger
Anleger der HEH Edinburgh, die Opfer einer Falschberatung geworden sind, müssen dies nicht tatenlos hinnehmen. Sie können mithilfe einer kompetenten juristischen Unterstützung Rechte geltend machen. Zum einen ist ein Schadensersatzanspruch gegen den zuständigen Anlageberater möglich. Darüber hinaus hat der BGH in ständiger Rechtsprechung deutlich gemacht, dass eine Falschberatung einen Grund zur außerordentlichen Kündigung einer Beteiligung darstellt.

Resch Rechtsanwälte:  Anlegerschutz seit 1986
Resch Rechtsanwälte bieten den Anlegern der HEH Edinburgh die kostenlose Prüfung ihres Falles an und schätzen ein, ob eine solche Kündigung oder Schadensersatz möglich ist. Füllen Sie den Fragebogen aus oder rufen Sie an unter 030- 8859770.