HSC Aufbauplan Schiff VII ++ HCI Schiffsfonds ++ Schadensersatz

Im Jahr 2007 hat das Emissionshaus Hanseatische Sachwert Concept GmbH den HSC Aufbauplan Schiff VII Schiffsfonds aufgelegt. Auf Zweitmarkt.de wird der Kurs am 24.11.2015  noch mit 12,5 % angegeben. Anleger sehen ihr Geld im HSC Aufbauplan Schiff VII versenkt. Anleger des HSC Aufbauplan Schiff VII wollten einen Aufbauplan und keinen Abbauplan haben. Was können Anleger des HSC Aufbauplan Schiff VII tun, um ihr Geld zurückzubekommen?

HSC Aufbauplan Schiff VII investiert in HCI Schiffsfonds

Der Schiffsfonds HSC Aufbauplan Schiff VII ist eine Dachgesellschaft, die in HCI Schiffsfonds investiert. Dabei ist anzumerken, dass die HCI Capital das Mutterunternehmen der HCI Hanseatische Sachwert Concept ist. Der HSC Aufbauplan Schiff VII ermöglicht es dem Anleger, seine Beteiligung in Raten einzuzahlen.

Ratenzahler des HSC Aufbauplan Schiff VII haften persönlich

Das Konzept des HSC Aufbauplan VII ist riskant. Die Ansparer sind tatsächlich Kommanditisten in einer Kommanditgesellschaft. Kommanditisten muss bewusst sein, dass sie eine persönliche Haftung in Höhe ihrer Kommanditeinlage haben. Es ist also eine Verpflichtung. Da wirkt die Idee, dass man die Beteiligung in Raten einzahlen kann, eher verniedlichend und erschwert das Verständnis über die Stellung eines Kommanditisten.

HSC Aufbauplan Schiff VII droht Risiko des Totalverlustes

Vielen ist auch nicht bewusst, dass sie mit der Beteiligung an dem HSC Aufbauplan Schiff VII eine unternehmerische Beteiligung zeichnen. Eine unternehmerische Beteiligung unterliegt per se immer dem Risiko des Totalverlustes. Für sicherheitsorientierte Anleger oder zur Altersvorsorge ist deswegen eine Beteiligung an dem HSC Aufbauplan Schiff VII völlig ungeeignet.Ein Anlageberater muss aber auf all diese Risiken hinweisen. Er muss erklären, dass es sich um keinen Sparplan, sondern um eine Kommanditbeteiligung mit den damit verbundenen Risiken handelt.

Anleger des HSC Aufbauplan Schiff VII müssen umfassen informiert werden

Ein Vermittler muss anleger- und anlagegerecht beraten. Das bedeutet, er muss prüfen, ob der von ihm angebotene Fonds HSC Aufbauplan Schiff VII zu den persönlichen Bedürfnissen des Anlegers passt. Im Grunde kann er den HSC Aufbauplan Schiff VII nur risikobereiten Anlegern anbieten. Dabei muss man hier gar nicht theoretisieren. Die Beteiligung an den HCI Schiffsfonds ist akut mit dem Risiko des Totalverlustes bedroht. Viele der HCI Schiffsfonds dümpeln in schwerem Fahrwasser und viele der Schiffe sind bereits in der Insolvenz. Die Fakten um die HCI Schiffsfonds sprechen eine ganz eindeutige Sprache.

Rückforderung von Ausschüttungen

Zu den Beratungspflichten des Anlageberaters gehört auch der Hinweis, dass Ausschüttungen unter Umständen wieder zurückgefordert werden müssen, wenn diese Ausschüttungen nicht durch Gewinne erwirtschaftet wurden. Bei Liquiditätsproblemen oder gar bei der Insolvenz kann der Insolvenzverwalter gemäß § 172 HGB die Rückzahlung dieser Ausschüttungen verlangen. Die Anleger müssen sich bewusst sein, dass die Rückforderung der Ausschüttungen nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen abgewehrt werden kann.

Verlängerte Verjährung für Rückforderung

Die Forderung zur Rückzahlung von Ausschüttungen unterliegt nicht der 10-jährigen absoluten Verjährungsfrist, wie die potenziellen Schadensersatzansprüche. Den Anlegern droht also nicht nur der Totalverlust, sondern sie müssen sogar befürchten, dass sie bereits erhaltene Ausschüttungen am Ende wieder zurückzahlen müssen.

HSC Aufbauplan Schiff VII: Banken müssen über Provision aufklären

Wird die Vermittlung des Schiffsfonds HSC Aufbauplan Schiff VII von einer Bank vermittelt, muss diese ungefragt auf die Innenprovision hinweisen, die sie für die Vermittlung an dem HSC Aufbauplan Schiff VII erhält.

Anleger des HSC Aufbauplan Schiff VII verlangen Ersatz des Schadens

Wird der Anleger nicht umfassend beraten oder verschweigt die Bank die Provision, steht dem Anleger ein Schadensersatzanspruch zu. Er wird so gestellt, als hätte er die Beteiligung nicht gezeichnet. So hat das Landgericht Köln im Dezember 2015 entschieden, dass die Sparkasse Köln wegen falscher Beratung dem Anleger eines HSC Aufbauplan Schiff VII den durch die Falschberatung entstandenen Schaden ersetzen muss.

09.02.2016

HSC Aufbauplan Schiff VII ++ HCI Schiffsfonds ++ Schadensersatz
HSC Aufbauplan Schiff VII ++ HCI Schiffsfonds ++ Schadensersatz

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986.

Resch Rechtsanwälte bieten den Anlegern des HSC Aufbauplan Schiff VII GmbH&Co.KG  die kostenlose Prüfung ihres Falles an. Rufen Sie an unter 030 885 97 70 oder füllen Sie den Fragebogen aus.

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Wenn Sie als Kapitalanleger Probleme haben, dann sind Resch Rechtsanwälte für Sie da.
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Referenzen

Jochen Resch mit Dr. Dr. Cay von Fournier im Interview über das Thema Exzellente Unternehmen.
Jochen Resch mit Dr. Dr. Cay von Fournier im Interview über das Thema Exzellente Unternehmen.