HT-Flottenfonds IV ++ Hansa Treuhand ++ Schiffsfonds ++ Urteil

Im Jahr 2006 hat die Hansa Treuhand Schiffsbeteiligung GmbH & Co. KG den Hansa Treuhand HT- Flottenfonds IV aufgelegt. Die Prognosen wurden nicht eingehalten. Anleger fragen sich, ob sie ihre Beteiligung an dem HT-Flottenfonds IV kündigen und ihr Geld zurückverlangen können? Ein Urteil des Landgerichts München gewährt einem Anleger des HT-Flottenfonds IV Ersatz des Schadens.

Basisdaten des Hanse Treuhand HT-Flottenfonds IV

Der Hanse Treuhand HT-Flottenfonds IV beteiligt sich an drei Schifffahrtsgesellschaften, die wiederum drei  Schiffe mit den Bezeichnungen

- MS „HS Onore“

- MS „HS OCEANO“ und

- MT „HS ALCINA“

halten. Das Gesamtkapital beträgt 60.100.000 Euro, die von den Gesellschaftern aufgebracht werden. Der HT Flottenfonds IV ist ein Eigenkapitalfonds.

Ausschüttungen konnten nicht im prospektierten Rahmen vorgenommen werden. Der Kurs wurde Anfang 2015 auf der Handelsplattform www.zweitmarkt.de noch mit 12 % gehandelt. Anleger stellen fest, dass es sich um eine riskante Beteiligung handelt.

HT-Flottenfonds IV: keine sichere Kapitalanlage

Dabei ist den Anlegern die Beteiligung an dem Schiffsfonds Hanse Treuhand HT-Flottenfonds IV als eine sichere Kapitalanlage empfohlen worden. Vielen Anlegern ist allerdings überhaupt nicht bewusst, dass sie sich an einer Kommanditgesellschaft beteiligen und damit immer auch das Risiko des Totalverlustes besteht. Der HT-Flottenfonds IV ist eine unternehmerische Beteiligung. Für sicherheitsorientierte Anleger ist diese Beteiligung nicht geeignet.

HT-Flottenfonds IV: BGH verlangt anleger- und objektgerechte Beratung

Ein Anlageberater muss aber seinen Kunden umfassend beraten. Der Bundesgerichtshof verlangt eine anleger- und anlagegerechte Beratung. Der Vermittler muss also genau prüfen, ob der von ihm angebotene Schiffsfonds HT-Flottenfonds IV zu den persönlichen Bedürfnissen seines Kunden passt. Für sicherheitsorientierte Anleger ist diese Beteiligung von vornherein ungeeignet gewesen. Ein Anlageberater konnte den Schiffsfonds HT-Flottenfonds IV anbieten, die bewusst Risiken eingehen wollen und die auch den Verlust ihrer Kapitalanlage in Kauf nehmen.

Rückforderung von Ausschüttungen

Zu den Beratungspflichten des Anlageberaters gehört auch der Hinweis, dass Ausschüttungen unter Umständen wieder zurückgefordert werden müssen, wenn diese Ausschüttungen nicht durch Gewinne erwirtschaftet wurden. Bei Liquiditätsproblemen oder gar bei der Insolvenz kann der Insolvenzverwalter gemäß § 172 HGB die Rückzahlung dieser Ausschüttungen verlangen. Die Anleger müssen sich bewusst sein, dass die Rückforderung der Ausschüttungen nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen abgewehrt werden kann.

Verlängerte Verjährung für Rückforderung

Die Forderung zur Rückzahlung von Ausschüttungen unterliegt nicht der 10-jährigen absoluten Verjährungsfrist, wie die potenziellen Schadensersatzansprüche. Den Anlegern droht also nicht nur der Totalverlust, sondern sie müssen sogar befürchten, dass sie bereits erhaltene Ausschüttungen am Ende wieder zurückzahlen müssen.

HT-Flottenfonds IV: Bankenhaftung bei unterlassener Information

Wurde die Beteiligung über eine Bank vermittelt, musste diese ungefragt auf die Rückvergütung (Kickback-Zahlung) hinweisen, die sie für die Vermittlung des Schiffsfonds HT-Flottenfonds IV erhalten hat. Diese verdeckte Innenprovision stellt einen Interessenkonflikt dar. Der Bundesgerichtshof verlangt, dass aber unaufgefordert darüber informiert wird. Der Kunde muss wissen, dass die Vermittlerbank ein hohes Eigeninteresse hat und wohl nicht so sehr das Wohl des Kunden im Auge haben könnte.

HT-Flottenfonds IV: Anleger erhalten Schadensersatz

Wird ein Anleger falsch beraten oder werden ihm wesentliche Fakten verschwiegen, steht ihm ein Schadensersatzanspruch zu. Er wird so gestellt, als hätte er die Beteiligung an dem Schiffsfonds HT-Flottenfonds IV nicht gezeichnet. So gibt es ein Urteil des Landgerichts München gegen die KSK München Starnberg Ebersberg. Diese hat den Kunden falsch beraten und muss 140.000,00 EUR Schadensersatz leisten. Dies entspricht der ständigen höchstrichterlichen Rechtsprechung.

HT-Flottenfonds IV ++ Hansa Treuhand ++ Schiffsfonds ++ Urteil
HT-Flottenfonds IV ++ Hansa Treuhand ++ Schiffsfonds ++ Urteil

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986.

Resch Rechtsanwälte bieten den Anlegern des HT Flottenfonds IV die kostenlose Prüfung ihres Falles an. Rufen Sie an unter 030 885 97 70 oder füllen Sie den Fragebogen aus.

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Wenn Sie als Kapitalanleger Probleme haben, dann sind Resch Rechtsanwälte für Sie da.
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Referenzen

Jochen Resch mit Dr. Dr. Cay von Fournier im Interview über das Thema Exzellente Unternehmen.
Jochen Resch mit Dr. Dr. Cay von Fournier im Interview über das Thema Exzellente Unternehmen.