Ideenkapital Navalia 11 MS „Port Menier“ ++ Schiffsfonds ++ Schiff verkauft

Im Jahr 2007 hat das Emissionshaus Ideenkapital den Schiffsfonds Ideenkapital Navalia 11 MS „Port Menier“ initiiert. Im Jahr 2014 wurde die MS „Port Menier“ an das US-Investitionshaus Apollo Global Management verkauft. Der Schiffsfonds Ideenkapital Navalia 11 MS „Port Menier“ besteht trotzdem weiter. Aus dem Gesamtpool der von der Apollo Gruppe übernommenen Ideenkapital Navalia Schiffe erhält auch der Schiffsfonds Ideenkapital Navalia 11 MS „Port Menier“ Ausschüttungen. Trotzdem drohen den Anlegern herbe Verluste. Die Anleger des Schiffsfonds Ideenkapital Navalia 11 MS „Port Menier“ fragen sich, ob sie Schadensersatzansprüche geltend machen können?

Das ursprüngliche Fondskonzept des Ideenkapital Navalia 11 MS „Port Menier“

Der Schiffsfonds Ideenkapital Navalia 11 MS „Port Menier“ hat ein Gesamtinvestitionsvolumen von 45.900.000,00 USD. Davon sollten 19.900.000,00 USD durch die Einlagen der Anleger aufgebracht werden. Der Rest in Höhe von rund 26.000.000,00 USD wurde mit Darlehen finanziert. Trotz eines festen Chartervertrages hatte der Schiffsfonds Ideenkapital Navalia 11 MS „Port Menier“ mit der weltweiten Schiffskrise zu kämpfen. Es gab ausfallende Chartereinnahmen, die Kreditbedienung geriet ins Stocken.

Ideenkapital Navalia 11 MS „Port Menier“: Fondsschiffe verkauft

14 Schiffe des Ideenkapital Navalia Schiffsfonds, darunter auch die MS „Port Menier“,  wurden im Jahr 2014 an das US-Investitionshaus Apollo Global Management verkauft. Rund 15.000.000,00 USD wurden von der Nord LB und der Warburg Bank für den Ankauf als Kredit zur Verfügung gestellt. Der Rest, rund 57.500.000,00 USD, sind von der Apollo Global Management als Eigenkapital aufgebracht worden. Gezahlt wird der Kaufpreis in Höhe der jeweiligen Restschuld, die noch auf den Schiffen der Ideenkapital Navalia Schiffsflotte lag. Unfair, so kann man argumentieren, denn die älteren Schiffe mit einer hohen Tilgung bekommt Apollo Global Management für einen Spottpreis. Keiner der Anleger der jeweiligen Ideenkapital Navalia Schiffsfonds, also auch nicht die Anleger des Ideenkapital Navalia 11 MS „Port Menier“, ziehen daraus einen Vorteil. Immerhin bleiben die Anleger der Ideenkapital Navalia 11 MS „Port Menier“ weiter an den Betriebsergebnissen der Schiffe beteiligt.

Ideenkapital Navalia 11 MS „Port Menier“: Bleibt Geld für Anleger übrig?

Die Einnahmen der verkauften Schiffe, so auch die der Ideenkapital Navalia 11 MS „Port Menier“, werden in einem Pool gebündelt. Davon werden die laufenden Kosten einschließlich der Kreditkosten beglichen. Für sich selber kalkuliert der Apollo Fonds eine Verzinsung von 12 % auf seinen Einsatz. Der Rest wird dann im Verhältnis 55 % für die Anleger der Ideenkapital Navalia Schiffsfonds geteilt. Mehr als zweifelhaft ist, ob die Rechnung für die Anleger der Ideenkapital Navalia Schiffsfonds aufgeht. Auch im Jahr 2016 steckt der Weltschiffsmarkt in einer schweren Krise. Die Schiffe erwirtschaften kaum ihre Betriebskosten. Mehr als 400 Schiffsfonds sind inzwischen in der Insolvenz.

Ideenkapital Navalia 11 MS „Port Menier“: Anleger tragen Totalverlustrisiko

Dabei war den Anlegern des Schiffsfonds Ideenkapital Navalia 11 MS „Port Menier“ die Beteiligung als eine völlig sichere Anlage empfohlen worden, die sogar zur Altersvorsorge geeignet sein sollte. Es handelt sich aber um eine unternehmerische Beteiligung, der immer auch das Risiko des Totalverlustes innewohnt. Deshalb war für sicherheitsorientierte Anleger die Beteiligung an dem Schiffsfonds Ideenkapital Navalia 11 MS „Port Menier“ von vornherein nicht geeignet.

Ideenkapital Navalia 11 MS „Port Menier“: Umfassende Aufklärung für Anleger

Ein Anlageberater muss seine Kunden umfassend auf alle Risiken hinweisen, die  mit der Beteiligung an dem Ideenkapital Navalia 11 MS „Port Menier“ verbunden waren. Der Vermittler muss anleger- und anlagegerecht beraten. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes bedeutet das, dass er individuell prüfen muss, dass die persönlichen Bedürfnisse des Anlegers mit dem von ihm angebotenen Schiffsfonds  Ideenkapital Navalia 11 MS „Port Menier“ übereinstimmen.

Ideenkapital Navalia 11 MS „Port Menier“: Aufklärung über Kickback-Zahlung

Wenn die Beteiligung über eine Bank vermittelt wurde, muss diese ungefragt auf die Kickback-Zahlung hinweisen, die sie für die Vermittlung des Schiffsfonds Ideenkapital Navalia 11 MS „Port Menier“ erhalten hat. Mit Kickback-Zahlungen meint der Bundesgerichtshof eine Rückvergütung, also eine versteckte Innenprovision. Der Bundesgerichtshof geht von einem Interessenkonflikt aus, wenn eine verdeckte Innenprovision  an die Bank gezahlt wurde. Der Kunde muss deshalb ungefragt auf diese Innenprovision hingewiesen werden.

Ideenkapital Navalia 11 MS „Port Menier“: Schadensersatz für Anleger

Wird die Innenprovision verschwiegen oder wird der Anleger ansonsten nicht anleger- und anlagegerecht beraten, stehen ihm Schadensersatzansprüche zu. Dies hat der Bundesgerichtshof in unzähligen Entscheidungen immer wieder bestätigt. Der Anleger wird im Ergebnis so gestellt, als hätte er die Beteiligung an dem Schiffsfonds Ideenkapital Navalia 11 MS „Port Menier“ nicht gezeichnet. Mit Hilfe der ständigen höchstrichterlichen Rechtsprechung haben deshalb unzählige Anleger ihr Geld zurückerhalten, die sich an derartigen Schiffsfondskonstruktionen beteiligt haben.

19.04.2016

Ideenkapital Navalia 11 MS „Port Menier“ ++ Schiffsfonds ++ Schiff verkauft
Ideenkapital Navalia 11 MS „Port Menier“ ++ Schiffsfonds ++ Schiff verkauft

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