IQ fairprofit AG - unseriös


Neue Wege der Unternehmensfinanzierung durch Private Equity will die IQ Fairprofit AG gehen. Dabei werden fragwürdige Vertriebswege beschritten und aus sicherheitsbedürftigen Kleinanlegern Nachrangdarlehnsgeber gemacht, die ihr Nachrangdarlehen sogar in monatlichen Raten von 35 Euro einbringen dürfen.

Im Jahr 2001 wurde die IQ fairprofit AG gegründet. Insofern wirkt die Aussage auf der Internetseite, dass die Unternehmensgeschichte bis 1985 zurückreicht, zumindest verwirrend. Dass einige Personen langjährige Erfahrung im Immobilienbereich haben, mag dahinstehen.

Risiko zu hoch. Banken steigen deshalb aus
Die IQ fairprofit AG bietet laut Website etablierten Unternehmen zusätzliches Eigenkapital an. Zu Recht wird darauf verwiesen, dass traditionelle Banken sich aus der Unternehmensfinanzierung immer mehr zurückziehen. IQ fairprofit setzt an dieser Stelle an. Es wird erklärt, dass Forschung, Entwicklung und Innovationen noch vom Staat finanziert werden. Bei Umsetzung der Forschungsergebnisse in kommerziell verwertbare Produkte und Technologien stehen traditionelle Finanzierungsinstrumente aufgrund der damit verbundenen hohen Risiken meist nicht mehr zur Verfügung, so heißt es.

IQ fairprofit AG steigt ein
Hier soll jetzt Private Equity die Finanzierungslücke schließen und Unternehmen die Expansion ermöglichen. Soweit so gut. Die Kreditvergabepraxis der Banken mag in der Tat neue Finanzierungsmethoden erfordern. IQ fairprofit vermittelt diesen Unternehmen Eigenkapital und ähnliche Instrumente wie Genussrechte, stille Beteiligungen und Nachrangdarlehen.

Fragwürdige Angebote der IQ fairprofit AG für Kleinstanleger
Es bestehen aber Zweifel, ob bei der Auswahl dieser Anleger immer die richtige Auswahl getroffen wurde. Als Rechtsanwalt Jochen Resch seinen monatlichen Beratungstag für die Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern in Rostock hatte, meldeten sich zwei Kleinstverdiener, die über den Uniq Finanzservice AG als Vertrieb einen Vertrag mit IQ fairprofit AG abgeschlossen hatten. Das Produkt heißt Nachrangdarlehen „Fair Profit 1“ TYP B (Rateneinlage).  35 Euro beträgt die monatliche Rate. Zusätzlich wurde eine Lebensversicherung gekündigt, um eine kleine Einmalzahlung zu leisten.

Produkt der IQ fairprofit für sicherheitsorientierte Anleger ungeeignet
Bei allem Verständnis für innovative Finanzierungsinstrumente erscheint es in höchstem Maße fragwürdig, sicherheitsorientierten Anlegern  risikoreiche Nachrangdarlehen anzubieten, die sie zudem noch in Raten gewähren können. Nachrangdarlehen sind allemal für sicherheitsbedürftige Anleger ohne jegliche finanzielle Reserven eine völlig ungeeignete Absicherung.

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986.
Resch Rechtsanwälte bieten den Kunden der IQ fairprofit die kostenlose Prüfung ihres Falles an. Füllen Sie das Kontaktformular aus oder rufen Sie an unter 030 885 97 70.


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Wenn Sie als Kapitalanleger Probleme haben, dann sind Resch Rechtsanwälte für Sie da.
Wenn Sie als Kapitalanleger Probleme haben, dann sind Resch Rechtsanwälte für Sie da.

Referenzen

Jochen Resch mit Dr. Dr. Cay von Fournier im Interview über das Thema Exzellente Unternehmen.
Jochen Resch mit Dr. Dr. Cay von Fournier im Interview über das Thema Exzellente Unternehmen.