KGAL KETA Grundstücksgesellschaft ++ Verjährung der Ansprüche ++ KGAL Immobilienfonds

 

Die KGAL KETA Grundstücksgesellschaft mbH & Co. KG ist ein Immobilienfonds der KGAL GmbH & Co. KG, der in den Jahren 2004 und 2005 platziert wurde. Möglichen Schadensersatzansprüchen droht die Verjährung. Was können die Anleger des KGAL KETA Immobilienfonds tun?

Das Konzept des KGAL KETA Immobilienfonds

Vertrieben wurde der KGAL KETA Immobilienfonds von der Commerzbank, vormals Dresdner Bank. Über die KGAL KETA Grundstücksgesellschaft aus Grünwald haben 1.263 Anleger in 2 Wiener Büroimmobilien investiert. Bei einem Investitionsvolumen von € 56.892.900 wurde knapp die Hälfte über eingeworbenes Kommanditkapital realisiert. Dabei gehören der KETA Grundstückgesellschaft die Immobilien nicht etwa selbst, sondern der österreichischen KETA Liegenschafts-Verwaltungsgesellschaft mbH & Co OG, an der die KETA Grundstücksgesellschaft zu 100 Prozent beteiligt ist.

Sorgen der Anleger der KGAL KETA Immobilienfonds

Anleger der KGAL KETA Grundstücksgesellschaft machen sich in den letzten Jahren vermehrt Sorgen um ihre Einlagen. Das begründet sich darin, dass die prognostizierten Ausschüttungen ausbleiben. Statt geplanten 54,75 % wurden nur 39,5 % ausgeschüttet. Die KETA begründet den Auszahlungsstopp mit Schwierigkeiten auf dem Wiener Mietmarkt. Eines der beiden von der KETA Liegenschafts-Verwaltungsgesellschaft erworbenen Büroobjekte hat nach wie vor mit Leerstand zu kämpfen. Die Rendite-Prognosen, mit denen die Anleger gelockt wurden, konnten bislang nicht erfüllt werden.

Ausschüttungen der KGAL KETA können zurückgefordert werden

Besonders problematisch ist, dass die Bilanz der KGAL KETA Grundstücksgesellschaft bereits Verlustanteile ausweist, die nicht durch Vermögenseinlagen gedeckt sind. Die Haftung der geschäftsführenden Gesellschafterin ist daher bereits im Umfang ihrer Entnahmen wieder aufgelebt. Auch für die Anleger kann dies bedeuten, dass sie ihre erhaltenen Ausschüttungen zurück an die Gesellschaft zahlen müssen, soweit sie nicht von Gewinnen gedeckt waren. Da die KETA Grundstücksgesellschaft persönlich haftende Gesellschafterin der KETA Liegenschafts-Verwaltungsgesellschaft mbH & Co OG ist und gegenüber dieser noch Einlagen in Höhe von € 6.530.000 zu leisten hat, ist eine Rückforderung der geleisteten Ausschüttungen mehr als wahrscheinlich.

Absolute Verjährungsfrist für Schadensersatzansprüche gegen KGAL KETA

Möglicherweise bestehen Schadensersatzansprüche der Anleger gegenüber den Vermittlern von Beteiligungen an der KGAL KETA Grundstücksgesellschaft. Da insofern aber die absolute Verjährungsfrist von 10 Jahren greift, dürften viele der Ansprüche nicht mehr durchsetzbar sein. Diese Frist berechnet sich tag genau ab dem Eintritt zu der Gesellschaft. Nur für solche Anleger, die zum Ende des Jahres 2005 ihre Beteiligung gezeichnet haben, dürfte sich ein Vorgehen deswegen lohnen.

Handlungsbedarf bei Rückforderungsansprüchen des KGAL KETA Immobilienfonds

Sollte die KGAL KETA Grundstücksgesellschaft aber geleistete Ausschüttungen wieder zurückfordern, können diese  Rückforderungsansprüche gegebenenfalls abgewehrt werden. Hier gilt die Verjährung nicht.

23.09.2015

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