KGAL 191 PrivateEquityClass 6 ++ Private Equity Europa Plus Global Nr. 6 ++ KGAL Private Equity

 

Im Jahr 2007 hat das Emissionshaus KGAL den Privat Equity Fonds KGAL 191 PrivateEquityClass 6 aufgelegt, der formell auch unter dem  Namen Private Equity Europa Plus Global GmbH & Co. Nr. 6 KG bekannt ist. Die versprochenen Renditen lassen auf sich warten. Anleger sind unzufrieden und fragen sich, ob sie die Beteiligung an dem KGAL 191 PrivateEquityClass 6 kündigen und ihr Geld zurück erhalten können.

Was macht KGAL 191 PrivateEquityClass 6?

Der KGAL PrivateEquityClass 6 beteiligt sich an Zielfonds, die sich selbst nochmals an anderen Unternehmen beteiligen. Nach den Prospekten sollen nur solche Zielfonds ausgewählt werden, an denen sich auch die Allianz-Gruppe direkt oder indirekt beteiligt. Das Fondsvolumen sollte 500 Millionen Euro betragen. Die Gesellschaft ist auf 10 Jahre angelegt. Letztendlich wurde der Dachfonds aber mit einem Volumen von rund 180 Millionen Euro geschlossen. Den Anlegern wurde mitgeteilt, der Dachfonds werde jetzt aus 20 Zielfonds bestehen, die ihrerseits Beteiligungen an 200 bis 400 Unternehmen halten.

2011 wurde den Anlegern erklärt, dass aufgrund der Wirtschaftskrise eine längere Haltedauer zu erwarten sei und auch die Rückflüsse sich zeitlich verzögern würden. Erst später erhielten dann die Anleger die Mitteilung, dass zum ersten Mal Ausschüttungen für den Fonds erfolgen sollen.

Anleger des KGAL 191 PrivateEquityClass 6 fühlen sich falsch beraten.

Auf diese Risiken des KGAL PrivateEquityClass 6 sind die Anleger nach den Erfahrungen von Resch Rechtsanwälte nicht hingewiesen worden. Das Ganze wurde als eine sichere Anlage verkauft, die sogar zur Altersvorsorge geeignet sei. Dabei sollte jedem Vermittler klar sein, dass eine unternehmerische Beteiligung grundsätzlich für sicherheitsorientierte Anleger ungeeignet ist.

Anleger des KGAL 191 PrivateEquityClass 6 müssen individuell beraten sein

Ein Anlageberater muss anleger- und anlagegerecht beraten. Er muss genau prüfen, ob die von ihm vorgeschlagene Kapitalanlage auch zu den persönlichen Bedürfnissen des Anlegers passt. Dabei muss auf alle Risiken des KGAL PrivateEquityClass 6 hingewiesen werden, insbesondere auch darauf, dass letztlich sogar das Totalverlustrisiko eintreten kann.

Pflichten der Bank bei Vermittlung des KGAL 191 PrivateEquityClass 6

Bei einer Vermittlung durch die Bank muss diese unaufgefordert die Provision offenlegen, die sie für die Vermittlung des KGAL PrivateEquityClass 6 erhält. Dies ist die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes, der betont, dass der mit der Provisionszahlung verbundene Interessenkonflikt dem Kunden deutlich gemacht werden muss.

Schadensersatz für Anleger des KGAL PrivateEquityClass 6

Werden derartige Informationen und Risiken verschwiegen, steht dem geschädigten Anleger des KGAL Fonds ein Schadensersatzanspruch zu. Er wird so gestellt, als hätte er die Beteiligung nicht erworben.

27.11.2015

KGAL 191 PrivateEquityClass 6 ++ Private Equity Europa Plus Global Nr. 6 ++ KGAL Private Equity
KGAL 191 PrivateEquityClass 6 ++ Private Equity Europa Plus Global Nr. 6 ++ KGAL Private Equity

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986.

Resch Rechtsanwälte bieten den Anlegern KGAL Private Equity Class 6  die kostenlose Prüfung ihres Falles an. Rufen Sie an unter 030 885 97 70 oder füllen Sie den Fragebogen aus.